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Suchfunktion

Über die Volltextsuche können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.

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Voting Publikumspreis

Vom 25. Januar bis zum 28. Februar 2021 können Sie für den Publikumspreis des Sächsischen Staatspreises für Design 2020/21 abstimmen.

Zur Abstimmung stehen alle zugelassenen und in dieser Ausstellung präsentierten Designs.

Voting-Möglichkeit 1: in der virtuellen Ausstellung
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung rechts neben dem Design-Objekt und es öffnet sich das Infofenster. Hier geben Sie ihre Stimme für das Design-Objekt ab.

Voting-Möglichkeit 2: auf der Designpreis-Website
Geben Sie Ihre Stimme für den Publikumspreis direkt auf der Website des Sächsischen Staatspreises für Design ab. Sämtliche Einreichungen zum Wettbewerb sind nach Wettbewerbskategorien aufgelistet. Das Voting kann unmittelbar an jedem Design-Objekt in der Detail-Ansicht vorgenommen werden (Klick auf: "Zeige Details").

Zum Voting auf der Designpreis-Website: www.designpreis.sachsen.de/einreichungen-5359.html

Der Gewinner des Publikumspreises wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März 2021 im Lichthof des Albertinum Dresden bekannt gegeben.

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Die Nominierten

Produktdesign im Industriegüter-Bereich
Design: corporate friends ® GmbH
Designleistung: LED Lichtsystem R-SL-16


Design: neongrau
Designleistung: Senorics Senocorder


Design: Wandelbots GmbH
Designleistung: TracePen



Produktdesign im Industriegüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Jonathan Meuer
Designleistung: Tram 2030


Design: TU Dresden, Lenard Opeskin
Designleistung: TRACE


Design: TU Dresden, Yichen Fan
Designleistung: Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich
Design: SchupplerSchwarz GmbH
Designleistung: Kohleurne


Design: Texlock GmbH
Designleistung: Regenbekleidung für RadfahrerInnen


Design: Texlock GmbH
Designleistung: tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Magdalena Sophie Orland
Designleistung: Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze


Design: Bianca Bluhm
Designleistung: voids


Design: Andreas Mikutta
Designleistung: Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder



Kommunikationsdesign
Design: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Designleistung: Kiosk der Moderne


Design: Uncanny Valley GbR
Designleistung: Gestaltung einer Plattencover Serie


Design: Mandy Münzner
Designleistung: Veto – Magazin für Protest und Verantwortung



Kommunikationsdesign – Nachwuchs
Design: daerrstudio
Designleistung: TIKKAmobil


Design: Ella Zickerick
Designleistung: Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."


Design: TU Dresden, Lisa-Marie Lüneburg
Designleistung: Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“



Design im Handwerk
Design: Schreiber Innenausbau GmbH
Designleistung: QuickModul


Design: odem Guitars
Designleistung: innovatives Design einer Headless-Gitarre


Design: thezimmer
Designleistung: Linolbodengestaltung



Design im Handwerk – Nachwuchs
Design: Anne Kaden
Designleistung: Alloy925 / Schmuckdesign


Design: Luise Ullrich
Designleistung: erzclique


Design: Heidemarie Tauber
Designleistung: FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder



Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Design: TU Dresden, Emese Papp
Designleistung: Paexo Back


Design: A4VR GmbH
Designleistung: Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION


Design: recalm GmbH
Designleistung: recalm - Making noise disappear


Design: VRENDEX GmbH
Designleistung: Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien


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Ausstellungsräume

Foyer

Produktdesign im Industriegüterbereich

Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 1

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 2

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign

Kommunikationsdesign - Raum 1

Kommunikationsdesign - Raum 2

Kommunikationsdesign - Durchgang

Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign

Design im Handwerk - Raum 1

Design im Handwerk - Nachwuchsdesign

Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«

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Navigation

Tastatur
Pfeiltasten: Kamera vorwärts, links drehen, zurück, rechts drehen
Tasten W,A,S & D: Kamera hoch, links gehen, Kamera runter, rechts drehen

Mouse
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Navigationspfeile: Bewegung nach vorn, links, rechts
Point & Click auf Bild: Gang zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Gang zu einem Bild

Touch
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Bild: Zoom zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Zoom zu einem Bild

Navigation zu den Ausstellungsräumen
Über den Menüpunkt Foyer gelangen Sie zum zentral gelegenen Foyer, von wo aus Sie sich in die einzelnen Ausstellungsräume bewegen können.
Sie gelangen auch aus jedem Ausstellungsraum "zu Fuß" zurück ins Foyer.
Über den Menüpunkt Ausstellungsräume können Sie gezielt und direkt die unterschiedlichen Räume besuchen.

Navigation zu den Einzel-Designs
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Klicken Sie im Ausstellungsraum auf ein Design-Objekt und Sie werden direkt vor dem Objekt platziert.

Detailinformationen zu den Designs
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung neben dem Design-Objekt. Es öffnet sich ein Fenster mit sämtlichen Bild- und Textinformationen zum Design-Objekt. Ebenso können Sie hier Ihr Voting für den Publikumspreis abgeben.

Eine nach Wettbewerbskategorien sortierte Übersicht sämtlicher Design-Einreichungen finden Sie auch auf den Seiten des Designpreises 2020: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/.

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Information

Herzlich Willkommen,

Sie besuchen gerade die erstmalige virtuelle Leistungsschau des Sächsischen Staatspreises für Design.
In 13 virtuellen Ausstellungsräumen präsentieren wir Ihnen die Einreichungen zum Wettbewerb 2020.

Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designer/Innen, die von einer hochkarätigen Jury gewählt werden, erhalten zusätzlich eine Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März im Lichthof des Albertinum Dresden übergeben wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb und zur Jury finden Sie auf der offiziellen Website des Designpreises: www.designpreis.sachsen.de/index.html

Entwicklung der Ausstellung: büro müller / 3D/web/tech: Sven Dämmig
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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Körperschaft/Firma: corporate friends ® GmbH
Eingereicht durch: Jan Eickhoff
Team-Mitglieder: Philipp Stosch
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
LED Lichtsystem R-SL-16

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-11-20
Das Ziel war es eine LED-Profil-Leuchte mit einem minimalen Durchmesser zu entwickeln, die gleichzeitig ein lineares wie auch punktuelles Licht aufnehmen kann. Dabei sollte die Position der Strahler möglichst frei und schnell veränderbar sein und das, ohne die Leuchte dabei zu demontieren.

Das Lichtsystem wird für die Beleuchtung von Vitrinen eingesetzt und darüber hinaus für besondere Situationen in der Beleuchtung von Objekten. Neben der Grundausleuchtung über das lineare Licht, ermöglichen die aufsteckbaren Einzelstrahler eine zusätzliche Akzentuierung von bestimmten Exponaten innerhalb der Vitrine. Für den größtmöglichen Gestaltungsfreiraum sind die Leuchten einzeln dimmbar und mit dem gesamten Zubehörprogramm der bestehenden Produktfamilie wie Wabenraster, Torblenden, etc. bestückbar. Die Leuchte ist vielseitig einsetzbar. Horizontal, vertikal, in Kombination mit oder ohne Einzelstrahler.

Ein Großteil der Bauteile wurde speziell für die Leuchte angefertigt. Innerhalb dieser sehr engen Grenzen alle Funktionalitäten der Leuchte unterzubringen war eine besondere Herausforderung. Die entsprechenden Zulieferer für die extrem kleinen Bauteile zu finden eine andere.

Nachhaltigkeit: Bei der Lichtleiste R-SL-16 handelt es sich um ein langlebiges Investitionsgut, welches überwiegend im musealen Bereich Anwendung findet. Die Anzahl der verwendeten Bauteile ist auf ein Minimum reduziert und findet in anderen Produkten innerhalb der Leuchtenfamilie wieder Verwendung. Der eingesetzte LED-Strahler hat eine Leistung von maximal 1 Watt, die LED-Lichtleiste eine Leistung von 15 Watt/m. Die Leuchte wird bis auf die LED in Deutschland und in Sachsen/Kamenz gefertigt und montiert.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: neongrau
Eingereicht durch: Marco Zichner
Team: Senorics
Team-Mitglieder: Alexander Wiefel, Matthias Jahnel, Sascha Ulbrich
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Senorics Senocorder

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Ähnlich einem menschlichen Fingerabdruck besitzen organische Materialien einen individuellen, optischen Abdruck. Dieser kann mittels Spektroskopie sichtbar gemacht werden. So können flüssige oder feste Stoffe zerstörungsfrei auf molekularer Ebene identifiziert, differenziert und quantifiziert werden.

Üblicherweise ist Spektroskopie aufwändig und teuer und daher vorrangig im Forschungslabor zu finden. Senorics hat den Prozess innoviert, die Technologie miniaturisiert und monolitisch gestaltet (Sensor-Chip). Dadurch wird Spektroskopie für die Allgemeinheit zugänglich; mit ganz neuen Möglichkeiten innerhalb von Pharmazie, Automotive, Home Appliances, Textil-, Lebensmittel- oder Agrar-Branche.

Bei der Entwicklung des Senocorders stellten wir umfangreiche Studien zur Ergonomie und Handhabung voran. Das Ergebnis ist ein kompaktes Gerät, welches zugleich leicht zu fertigen ist und eine optimale, visuelle wie auch plastische Übersetzung der Produktfähigkeiten darstellt. Es besteht eine Kausalität zwischen Form, Funktion und Bedienung. Dadurch ist letztere intuitiv und eineindeutig zu begreifen, was bei einer derart innovativen wie unbekannten Technologie von großer Bedeutung ist.

Das Produktdesign greift die technologische Intelligenz des Senocorders und gleichzeitig auch das zugrundeliegende physikalische Prinzip auf und übersetzt es in eine formvollendete Sprache. Alle Details sowie die formale Gesamtheit werden der Qualität und Leistung des Geräts in vollem Umfang gerecht.

Nachhaltigkeit: Der Senocorder ist ein modernes Werkzeug, verpackt in einer zeitlosen Produktsprache, steht dadurch über schnelllebigen Modeentwicklungen und ist keinerlei kurzfristigen Trends unterworfen.

Zudem lässt das Gehäuse-Design eine modulare Weiterentwicklung der Technologie im Inneren zu, ohne dass das Gehäuse selbst angepasst oder überarbeitet werden muss. Damit ist die Senocorder-„Hülle“ die perfekte Trägerplattform für kommende Iterationen und Evolutionsstufen einer Technologie, die kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt wird.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Wandelbots GmbH
Eingereicht durch: Paul Judt
Team-Mitglieder: Christoph-Philipp Schreiber, Frank Mühlbauer
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
TracePen

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 20201001
Im globalen Handel spielen Flexibilität und Schnelligkeit eine immer größere Rolle. Das gilt sowohl für uns Menschen als auch für Maschinen. In Zukunft müssen Industrieroboter einfach und kostengünstig von einer Applikation in die nächste wechseln können. Für eine moderne Produktion wird die Einfachheit der Programmierung zum entscheidenden Faktor.
Als Lösung für diese Herausforderung wurde der TracePen entwickelt.

Dieses Tracking-Device ermöglicht es, auch Nicht-Fachleuten einen Industrieroboter einfach anzulernen. Dazu führen die Benutzenden verschiedene Tätigkeiten wie Schweißen, Entgraten oder Kleben mit dem Stift in der Hand beispielhaft aus. Mithilfe von optischem Positionstracking und der Wandelbots Software werden die aufgezeichneten Bahnpfade in Automatisierungsskripte für den Roboter umgewandelt. Diese Art des Anlernens braucht weniger Zeit und Vorwissen als konventionelle Verfahren der Roboterprogrammierung. Zudem kann mit der TracePen-Plattform eine große Breite verschiedener Automatisierungsapplikationen abgebildet werden. Für die unterschiedlichen Anwendungskontexte wurden jeweils spezifische TracePen-Spitzen entwickelt.

Die Produktkonzeption für den TracePen entstand zunächst im Rahmen einer Diplomarbeit an der Professur für Technisches Design an der TU Dresden. Der entstandene prototypische Entwurf wurde im vergangenen Jahr vom Wandelbots Design Team bis zur Serienreife weiterentwickelt und wird im Oktober 2020 an die ersten Industriepartner ausgeliefert.

Nachhaltigkeit: Bisher war die angewandte Robotik aufgrund der hohen Kosten und Komplexität nur spezialisierten Fachleuten und demzufolge den großen Global Playern im Markt vorbehalten.

Die Motivation für die Entwicklung des TracePens liegt darin, einen einfachen Zugang zur Roboterprogrammierung für nahezu jeden zu schaffen.

Der TracePen ermöglicht den Menschen verschiedenste Industrieroboter schnell, einfach und kostengünstig anzulernen – ohne spezifisches Vorwissen zur Programmierung. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollen von der Entwicklung des TracePens profitieren. Mit dem einfachen Zugang zur Robotik können sie nun deutlich flexibler auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der schnellen, globalisierten Handelswelt reagieren und ökonomisch nachhaltig handeln.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: HTW Dresden
Eingereicht durch: Jonathan Meuer
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
Tram 2030

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Das Konzept fügt sich ein in ein von Analysten der Mobilitätsbranche sowie der Automobilindustrie gezeichnetes Szenario im Jahr 2030, wonach autonome Individualfahrzeuge auf deutschen Straßen Realität sein werden.

Besonders für Städte mit derzeit starkem öffentlichen Verkehrsnetz kann diese Verschiebung vom ÖPNV zum Individualverkehr verheerend sein. Der Entwurf richtet sich in seiner Gestaltung konkret an die Stadt Dresden mit ihrem sehr starken Straßenbahnnetz.

Um dem Komfort, der Flexibilität und dem Image autonomer Autos konkurrenzfähig zu sein, muss sich der ÖPNV neu ausrichten.

Dazu schlage ich für die Straßenbahnen ebenso autonome kleinere Fahrzeuge vor, welche sich im Gegensatz zu den heutigen Vollzügen flexibel zusammenstellen lassen. Die einzelnen Wagen können zudem auf bestimmte Zielgruppen und Einsatzbereiche angepasst werden, um so konkret lokalen Bedürfnissen gerecht zu werden.

So können Fahrzeuge extra optimiert und gestaltet werden, für erhöhten Sitzkomfort, für Familien, für Touristen oder, wie der beispielhaft entwickelte, hier gezeigte Wagen für möglichst hohe Kapazität im Pendlerverkehr.

Dank des fahrerlosen Systems können starre Routen aufgebrochen, sowie Taktraten und Auslastung erhöht werden.

Das Exteriordesign des Fahrzeugs passt sich mit vom Barock inspirierten Rundungen und futuristischen Elementen in das Stadtbild ein und erweitert es. Dabei spielt der Entwurf mit den historischen Tatras, die ebenso das Straßenbild über Jahre prägten.

Nachhaltigkeit: Mobilität ist einer der größten Einflussfaktoren auf den Klimawandel.
Die Nutzung des ÖPNV ist dabei der Beste Weg, längere Strecken im Alltag des urbanen Raums umweltfreundlich zurückzulegen.
Um entsprechend mehr Menschen zu bewegen, Straßenbahnen als regelmäßiges Transportmittel zu bevorzugen, ist es wichtig, dieses Verkehrsmittel attraktiver zu machen.

Das gezeigte Fahrzeug für Pendler erzeugt durch sein offenes Design einen Raum, der sich sicher anfühlt und durch verschiedene Steh- und Sitzpositionen Kommunikation fördert.

Schienenfahrzeuge sind Investitionsgüter, die mehrere Jahrzehnte in Gebrauch sind. Daher ist es umso wichtiger, die Fahrzeuge die wir heute entwerfen für übermorgen zu entwickeln und die Langlebigkeit sicherzustellen.

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Körperschaft/Firma: TU Dresden
Eingereicht durch: Lenard Opeskin

in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
TRACE

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Unser zukünftiges Mobilitätsverhalten wird überwiegend von Automatisierung geprägt sein. Die auf dem Markt vorherrschenden Konzepte hierzu adressieren oftmals die (sub)-urbanen Besserverdienenden, damit diese sich beim Pendeln dank der entfallenen Fahraufgabe bereits dem Arbeiten widmen können. Und das Auto sucht sich danach pflichtbewusst im Großstadtgewirr ganz eigenständig – wie angenehm – seinen Stellplatz.

TRACE zeigt jedoch das soziale Potential dieser Technologie auf und zeichnet die Vision eines Mobilitätskonzepts, das vor allem Menschen in strukturschwachen Regionen, ungeachtet ihres Alters und Vermögens, zu Gute kommt.
Anhand einer detaillierten Analyse des Mobilitätsverhaltens älterer Menschen und unter Berücksichtigung der soziodemografischen Merkmale der sogenannten „Silver Ager“ wurde ein Nutzungskonzept für das Jahr 2035 skizziert. In einem Workshop mit der Senior Research Group Berlin konnten dann die Mobilitätsbedürfnisse der potentiellen Nutzerinnen und Nutzer und die expliziten Anforderungen an das Interieur ermittelt werden.

Die Ergebnisse des Workshops führen im Entwurf zu einem altersgerechten Ride-Sharing-Konzept für bis zu vier Personen, das durch seine Sitzanordnung zur Kommunikation einlädt.
Gleichermaßen robust und einladend ist das Interieur vorrangig darauf ausgerichtet, den Komfort und die Sicherheit für alle Personen – auch mit Blick auf potentielle Einschränkungen – zu gewährleisten und doch in geteilter Nutzung Bestand zu haben.

Nachhaltigkeit: Finanziell schlecht gestellte Bevölkerungsgruppen werden durch die zunehmende Urbanisierung immer mehr an den Stadtrand oder in ländliche Regionen gedrängt. Gerade hier besteht eine hohe Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr. Kommt es aufgrund körperlicher Einschränkungen im Alter zum Verlust der Fahrtauglichkeit, ist dies oft gleichbedeutend mit einem Verlust der persönlichen Mobilität.

TRACE soll durch ein kostengünstiges, flexibles und bedürfnisorientiertes Mobilitätsangebot Menschen im ländlichen Raum bis ins hohe Alter mobil halten und so vor sozialer Isolation bewahren.

Nach dem Prinzip „Nutzen statt Besitzen“ können sich Menschen in einem Ride-Sharing-Konzept für geplante Aktivitäten zusammenfinden und so nicht nur die Kosten, sondern auch die Ressourcen aufteilen.

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Körperschaft/Firma: TU Dresden
Eingereicht durch: Yichen Fan
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie (Zange)

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Basierend auf einer detaillierten Analyse des aktuellen Stands der laparoskopischen Chirurgie und unter Berücksichtigung der aktuellen Fortschritte im Bereich der haptischen Sensor- und Aktuator-Technologien versuchte diese Designarbeit, den chirurgischen Trainingsprozess und die Leistung der klinischen Chirurgie zu verbessern, letztendlich den Patientennutzen zu erhöhen. Durch die Befragung von medizinischem Personal von dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden als potenzielle Nutzer wurden spezifische Anwendungsszenarien mit ihren spezifischen Anforderungen generiert und zusammengefasst. Dadurch wurden ein Designkonzept des taktilen Feedback-Systems für die zukünftige Forschung und Markteinführung entwickelt.
Als Ergebnis der Designarbeit wurde ein funktionsfähiger Prototyp fertiggestellt. Hier wurde ein pneumatisch angetriebener Silikon-Ring als Betätigungsmechanismus eingesetzt, um taktile Feedbacks in Form von Druck zu erzeugen. Dadurch können haptische Sinne wie das Pulsieren eines unsichtbaren Blutgefäßes oder die Gewebetextur durch die Benutzerschnittstelle von laparoskopischen Greifinstrumenten simuliert werden. Simultan wurde die Gestaltung von den laparoskopischen Zange digital entworfen, um den Prototyp zu integrieren und die technische Neuheit in einer sauberen und freundlichen Form auszuprägen. Obwohl Tests noch gewünscht waren für weiteren Einsatz, zeigte der funktionelle Prototyp große Praktikabilität und Forschungswert.

Nachhaltigkeit: Durch die Veranschaulichung von haptischen Informationen haben die Chirurgen bzw. Trainierenden die Möglichkeit, die Operationen bzw. Trainingsaufgaben intuitiver und schneller durchzuführen. Sie können auch relevanten Daten sammeln, und den Prozess zu evaluieren und verbessern. Für den bevorstehenden Übergang in die Roboter- und ferngesteuerte Chirurgie spielt die Demokratisierung von Skills (Handfertigkeit) auch eine wichtige Rolle. Wenn die individuelle chirurgische Expertise einfacher popularisiert werden kann, kann die Nachfrage nach solcher medizinischen Versorgung entlastet werden.
Der Entwurf berücksichtigte auch das Problem von medizinischen Abfälle. Die zu entsorgenden Teile werden von den elektronischen Kernkomponenten getrennt, wodurch der potenzielle Abfall reduziert wird.

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Körperschaft/Firma: SchupplerSchwarz GmbH
Eingereicht durch: Ingo Schuppler
Team-Mitglieder: Jonas Schwarz
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich
Kohleurne

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 15.07.2020
Die Verantwortung einer Gesellschaft erstreckt sich bis zur würdevollen Verabschiedung von ihren Mitmenschen. Um den steigenden gesellschaftlichen Ansprüchen an ein nachhaltiges Handeln gerecht zu werden, haben wir die auf 100% pflanzlichen Rohstoffen basierende Kohleurne entwickelt, die nicht nur ästhetisch, sondern auch ökologische neue Maßstäbe setzt.

Die Kohleurne ist das Ergebnis einer jahrelangen Materialforschung und verbindet die positiven Eigenschaften der Holzkohle mit einem Designverständnis, dass die ganzheitliche Betrachtung eines Produktes in den Vordergrund stellt.

Aus diesem Grund haben wir entgegen dem Status quo eine einwandige Urne entworfen, die sowohl Aschekapsel als auch Schmuckurne vereint. Mit Hilfe unserer vielfältigen Schmuckelemente bieten wir trotzdem eine elegante Form der Veredelung an und können gleichzeitig eine optimierte Logistik zwischen Hinterbliebenen, Krematorium und Bestatter gewährleisten.

Durch unser neuartiges, einfach skalierbares Herstellungsverfahren sind wir in der Lage formstabile, technische Monomaterial-Bauteile herzustellen, wodurch wir z.B. durch intelligentes Design einen staubdichten Verschluss des Deckels realisieren konnten. Gleichzeitig ist unsere zeitlose, geradlinige Urne ineinander stapelfähig, wodurch der Lagerbedarf deutlich reduziert wird.

Die Kohleurne trägt durch die wasser- und nährstoffbindenden Eigenschaften der Holzkohle dazu bei, die Bodenqualität zu erhöhen, und neutralisiert Schadstoffe im Erdreich.

Nachhaltigkeit: Die Kohleurne ist eine zukunftsweisende Alternative zu herkömmlichen Urnen aus Holz, Keramik, Biokunststoffen etc.. Im Vergleich zu den hochgradig verdichteten Materialien zersetzt sich die Kohleurne auch bei geringen Temperaturen unter der Erde vollständig und in kürzester Zeit.

Dabei kann das pflanzliche Bindemittel sowohl durch Wasser gelöst als auch durch Bakterien abgebaut werden. Zurück bleibt Holzkohlegrieß, der nicht nur als Wasser und Nährstoffspeicher dient, sondern auch Schadstoffe (wie z.B. Schwermetalle) bindet und immobilisiert. Im Vergleich zur direkten Nutzung von Holz werden zur Herstellung von Holzkohle Bäume mit unregelmäßigem Wachstum oder Rindenschaden genutzt. Somit ist eine lückenlose Rückverfolgung des Materials im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung möglich.

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Körperschaft/Firma: Texlock GmbH
Eingereicht durch: Lydia Kluge
Team-Mitglieder: Elkana Stöckel
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich
Regenbekleidung für RadfahrerInnen

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-08-01
„raijn” ist eine wandelbare Regenbekleidung in zwei Tragevarianten: mit wenigen Handgriffen von stylischer Regenjacke zum wasserabweisenden Overall. Optimiert für das Radfahren, wird raijn zum flexiblen Begleiter im Alltag und ist mit vielen praktischen Features ausgestattet. Ultraleicht, höchst wasserabweisend, atmungsaktiv und kompakt zu transportieren - raijn verbindet Funktion, Fashion und Mobilität auf neue Art und Weise. Mit einer bequemen Passform ist raijn in verschiedenen Farben, sowie Frauen- & Männergrößen erhältlich. raijn wird fair, verantwortungsvoll und in höchster Qualität hergestellt. Zusätzliche Regenüberschuhe ergänzen den Allwetter-Rundumschutz von Kopf bis Fuß.

raijn ist eine kompakte All-in-One-Lösung für alle Pendler, Alltag- und Reiseradfahrer. Ein zuverlässiger Schutz für jede Art von Regenwetter: je nach Regenintensität einfach zwischen Regenmantel und Regenoverall wechseln. Alle Features im Überblick:
- wasserabweisende Reißverschlüsse und Taschen, sorgfältig von Innen getapte Nähte (Wassersäule: 20.000 mm, Atmungsaktivität: 25.000 gr/m²/24
- praktisch zu transportieren in Form einer Gürteltasche (Packmaß 1,5l, Gewicht 500g)
- windfeste Ärmelbündchen aus Jerseystoff
- innenliegende Fronttasche
- helmkompatible Kapuze mit Perforation im Ohr-Bereich zur Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen
- großzügige Reflektoren an allen wichtigen Spots
- Beflüftungsfalten im Rückenbereich und unter den Armen
- Weitenregulierung in Taille



Nachhaltigkeit: Von Fahrradfreunden für Fahrradfreunde: mit raijn wollen wir durchdachtes Design, höchste Qualität und detaillierte Funktionalität vereinen. Mit hochwertigen Materialien und einer ausgezeichnete Verarbeitung dieser, setzen wir auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Alle Komponenten und Zutaten von raijn erfüllen durch die Zertifizierung von STANDARD 100 by OEKO-TEX® alle Anforderungen an die Produktsicherheit. Unser Anspruch ist es, mit raijn ein möglichst umweltverträgliches Produkt zu kreieren, welches lang genutzt und repariert werden kann.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Texlock GmbH
Eingereicht durch: Elkana Stöckel
Team-Mitglieder: Alexandra Baum, Suse Brand
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich
tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-01-01
Herkömmliche Fahrradschlösser bestehen überwiegend aus Metall, sind schwer und unhandlich. Durch ihr Gewicht und ihren Aufbau sind sie in der Handhabung unflexibel. Häufig ist es aufgrund der begrenzten Länge oder steifen Form, nicht möglich das Fahrrad an einem festen Gegenstand zu fixieren. Ziel war es, ein versatiles Schloss zu entwerfen, welches die benannten Nachteile eliminiert.

Der Strang des tex—lock eyelets besteht aus einem gehärteten Stahlkern und mehreren Lagen Hightech-Fasern. Jede Flechtlage übernimmt eine spezielle Funktion und hält so Angriffen mit Feuer, Schnitt- oder Schlagwerkzeugen stand.

Grundlegend sind die Eigenschaften des tex—lock Strangs vergleichbar mit denen einer konventionellen Stahlkette; aufgrund des hybriden Aufbaus ist dieser jedoch leichter.

Durch ein eigenes Verfahren werden die Enden mit besonders gehärteten Stahlösen versehen. Die kleine Öse kann durch die große gefädelt werden, um so die Länge und Flexibilität des Sicherungsstranges voll auszunutzen. Das Mini-Bügelschloss kann sowohl die Ösen miteinander verbinden als auch eine Öse mit dem Fahrradrahmen. Somit sind viele Anschlussmöglichkeiten gegeben.

Die weiche Textiloberfläche und die beschichteten Ösen verhindern Schäden am Lack und lautes Klappern am Rahmen des Fahrrads.

Das tex—lock eyelet gibt es in vier Designs und drei Längen: S (80cm), M (120cm) und L (160cm) für Fahrräder, E-Bikes und Lastenräder.
Es wurde von unabhängigen Instituten mit Sicherheitszertifikaten ausgezeichnet.

Nachhaltigkeit: Die Planung, Produktion und Logistik in einem Haus zu haben, gibt uns die Möglichkeit, effizient und ökonomisch zu wirtschaften, Arbeitsplätze in Sachsen zu schaffen und direkt auf Kundenwünsche eingehen zu können.

Bei Beschädigungen und Aufbruchsversuchen können einzelne Teile des Schlosses getauscht bzw. erneuert werden, was die Kosten für unsere Kunden*innen und die Belastung für die Umwelt wesentlich geringer hält.
Der Großteil der Materialien für die tex—lock Fahrradschlösser wird in Deutschland hergestellt, um so kurze Transportwege wie möglich zu haben.

Bei der Gestaltung der Verpackung wurde auf minimalen Materialeinsatz (Papp-Banderole) sowie zertifizierte Materialien geachtet. Beim Versand der Waren verwenden wir ausschließlich Papier, Pappe und PE-Klebebänder.

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Eingereicht durch: Magdalena Sophie Orland

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Dem praktischen Masterprojekt liegt eine theoretische Auseinandersetzung zur fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft zugrunde. Ihr Einfluss auf den Umgang mit Textilien wurde exemplarisch an der textilen Spitze erforscht und führt durch eine experimentelle Materialuntersuchung zu einem zeitgenössischen Ausdruck des Materials. Charakteristische Eigenschaften der Spitze wurden für eine Neuinterpretation genutzt und ihre definierten Grenzen hinterfragt.
Klassische textile Herstellungsverfahren wurden durch die Entwicklung von neuen konstruierenden Techniken erweitert. Dabei spielten Temperatur und Druck eine tragende Rolle. In Zusammenhang mit neuartigen Materialien, deren Eigenschaften zusätzlich miteinander verknüpft wurden, entstand eine textile Hybridform.
Das Experiment gewinnt in seiner Stärke und Ausdruckskraft durch den konzeptionellen Rahmen des Projekts und ist für das Design der Zukunft wegweisend.


Nachhaltigkeit: Die Auseinandersetzung mit aktuellen, gesellschaftlichen Themen, wie der Digitalisierung, spielt als soziale Komponente für die Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Denn auf ein textiles Medium übertragen werden die wissenschaftlichen Inhalte für die Betrachter*innen über eine visuelle und gestalterische Ebene zugänglich gemacht und schließlich greifbar.

Die aufwendigen und von Hand gefertigten Textilien sind qualitativ sehr hochwertig. Die Prototypen laden zudem dazu ein, haptische und visuell haptische -also positive- Erfahrungen zu machen. Der spürbare Wert des jeweiligen Textils beeinflusst im besten Falle den Umgang mit ihnen.
Die verwendeten Materialien wurden durch den Verarbeitungsprozess aufgewertet und mitunter sogar Monomaterialien entwickelt, die recycelbar sind.

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Eingereicht durch: Bianca Bluhm
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
voids

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Die Schalen voids bestehen aus Sinuswabenplatten der Firma SWAP Sachsen GmbH. Die Platten wurden durch den Einsatz von Wasser und Druck in eine Schalenform gepresst. Durch den Druck entstanden Verdichtungen im Material, welche die Stabilität bieten und das Spiel zwischen offener und verpresster Wabenstruktur erzeugen.
voids werden in Handarbeit hergestellt und so ist jede Schale ein Unikat.

Die Schalen entstanden während meines Studiums. Die SWAP Sachsen GmbH war Praxispartner in diesem Projekt.

Nachhaltigkeit: Die Sinuswabenplatten bestehen fast ausschließlich aus recyceltem Papier. Nach Gebrauch lässt sich das Material problemlos in den Materialkreislauf wieder einfügen.

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Eingereicht durch: Andreas Mikutta

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder.
Die Maker der Zukunft sind die Kinder. Als Maker sind sie Teil einer kulturellen Bewegung, die sich zum Ziel setzt, die uns umgebende Welt
zu erschließen und wortwörtlich zu begreifen. Die Maker der Zukunft sind die Gestalter*innen der Zukunft. Making fördert kreatives und divergentes Denken und bildet damit wesentliche Grundlagen für den Aufbau von (technischer) Kreativität.

Das Produktkonzept umfasst:
1. Einen höhenverstellbaren Arbeitstisch mit wendbarer, kautschukbeschichteter Platte.
2. Eine rollbare Aufwahrung für Material und Werkzeug
3. Einen Transportwagen für die Tische oder andere Materialien.

Als Servicekomponente zum Produkt ist eine Internetseite
entstanden, die sukzessive ausgebaut wird. Diese umfasst Anleitungen zum Umgang mit Werkzeugen, Informationen zu Werkstoffen, Inspirationen und Projektideen und Nutzerbeiträge zu Erweiterungen (Hacks) des Möbelsystems. Ziel der Seite ist ein didaktischer Leitfaden.
www.diemakerderzukunft.de

Schwerpunkt schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen:
Die Möbel sind so konzipiert, dass sie Kindern im Alter von 4 bis 10 Jahren eine Umgebung bieten, in der sie mit Werkstoffen und Werkzeugen hantieren - in der sie gestalten können. Viele Kindergärten, Schulen oder Museen verfügen nicht mehr über eigene Werkräume. Das Konzept lässt sich mobil einsetzen und bietet damit die Möglichkeit einer Anpassung an räumliche Gegebenheiten.

Nachhaltigkeit: Jede*r kann was!
Der Fokus der Arbeit liegt im Bereich sozialer Nachhaltigkeit. Gestaltungsprozesse sind Interaktionsprozesse. Kinder erfahren hier gegenseitige Wertschätzung und Rücksichtnahme und schulen ihre emotionalen und sozialen Kompetenzen. Sie erfahren sich als Mitgestalter ihrer Lebenswelt. Durch den Aufbau handwerklicher Kompetenzen
In der Auseinandersetzung mit Material und Werkzeug wird die Problemlösekompetenz der Kinder gefördert und sie werden für einen nachhaltigen Umgang mit Roh- und Werkstoffen sensibilisiert.
Das Produkt ist einer ökologisch sensiblen Gestaltung verpflichtet: Heimisches Buchenholz als Hauptmaterial, ein Produzent der ausschließlich in Deutschland fertigt und die Orientierung auf eine lange Lebensdauer der Elemente sind wesentliche Merkmale.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Eingereicht durch: Romy Heiland
Team-Mitglieder: Christian Pfeifer
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Kiosk der Moderne

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-08-09
Zum Bauhausjahr 2019 lobte die Klassik Stiftung Weimar einen Wettbewerb für einen Kiosk aus, um auf die „Weimarer Moderne“ aufmerksam zu machen. Hier erhalten Besucher Informationen und Eintrittskarten aber auch Snacks und Getränke.

Wichtig war uns die Flexibilität und Mobilität des Entwurfes, um ihn nicht nur vor dem Bauhausmuseum einsetzen zu können.

Die Mobilität im Straßenverkehr setzt enge Grenzen. Um eine Signalwirkung zu erreichen, wurde ein Hubdach entwickelt, welches zum Transport abgesenkt wird und als Schutzhülle wirkt. Der Aufbau geht unkompliziert: Nach Anheben des Daches werden Deichsel und lichttechnische Einrichtungen hinter den Schürzen verdeckt.

In diesem Korsett sind unter Beachtung der Ergonomie eine Vielzahl von Funktionen untergebracht: Von Kassensystemen, barrierefreiem Tresenbereich, Flyerfächern und Infoscreens über Kühl- und Tiefkühlschränke bis hin zur Fahrzeugtechnik.

Der Kiosk greift die Prinzipien der Moderne auf und überträgt sie in die heutige Zeit. Alle notwendigen Öffnungen sind der Funktion folgend eingesetzt, ohne die Gesamtproportionen zu missachten. Ist er aufgebaut auch kaum als Anhänger erkennbar, so sind alle Funktionen deutlich abgesetzt. Das Dach ist hinterleuchtet und zieht auch bei Dunkelheit die Aufmerksamkeit sanft auf sich.

Der Entwurf reizt die Grenzen mobiler Kleinhäuser aus: Durch präzise Planung sind Mobilität und eine Vielzahl von Funktionen auch jenseits „gestalterischer Standards“ im Anhängerbau möglich.

Nachhaltigkeit: Bei allen Entscheidungen wurden Kriterien der Nachhaltigkeit stets abgewogen. Neben ergonomischer Gestaltung der Arbeitsplätze ist eine Beheizung dieser notwendig. Gleichzeitig sollte der Kiosk offen wirken und sein, sodass eine Strahlheizung direkt unter den Arbeitsplatten installiert wurde. Als Material für Konstruktion und Hülle wurde vorwiegend Aluminium verwendet. Trotz hoher Herstellungsenergie entspricht es als einziges den Anforderungen an Gewicht, dynamischen Lasten und damit der Dauerhaftigkeit des Kiosks. Die Außenoberflächen sollten gestalterisch eloxiert werden. Um Schäden aber leichter ausbessern zu können, wurden diese foliert. Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Wesentlich ist, dass der Kiosk zur touristischen und damit wirtschaftlichen Entwicklung der Region beiträgt.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Uncanny Valley GbR
Eingereicht durch: Conrad Kaden
Team-Mitglieder: Doppeldenk (Design)
Bewerbung als: Auftraggeber
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Gestaltung einer Plattencover Serie

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-07-08
Uncanny Valley ist ein Musik-Label aus Dresden. Anlässlich der 50. Veröffentlichung des Labels wurde eine Serie von sieben Schallplatten veröffentlicht.

Da das Label seit jeher großen Wert auf eine fundierte, zur Musik passende Aufmachung legt, spielt auch die grafische Gestaltung bei der Serie eine wichtige Rolle. Die Gestaltung erfolgt durch das Leipziger Studio Doppeldenk. Mit geometrischen Formen wird der Labelname "Uncanny Valley" für die 7 Schallplatten immer wieder neu interpretiert und abstrahiert. Doppeldenk entwarf für die Schallplatten einen neue Schriftart.

Durch die Verwendung von Pantone-Sonderfarben entsteht ein starkes Gesamtbild der Kollektion. Die Vinyl-Schallplatten sind weltweit in Läden für elektronische Musik und online erhältlich.

http://uncannyvalley.de

Nachhaltigkeit: Die Wahl fiel bewusst auf das Leipziger Studio Doppeldenk, die sich langjährig im Bereich der Musik und Kunst am Bau engagieren und für viele nachkommende Künstler*innen eine Vorbildrolle einnehmen.

Aber nicht nur Gestalter kommen aus Sachsen. Das Label Uncanny Valley hat seinen Firmensitz in Dresden. Die Musik stammt von sächsischen Musiker*innen, die Schallplatten werden bei RAND Muzik in Leipzig produziert. Dort werden auch die Hüllen gedruckt. Die zugehörigen Vorgänge zur Produktionsvorbereitung des Audio-Materials (Mastering, Mixing) wurde an das Dresdner Tailout-Studio vergeben. Wir haben also bewusst alle Aufträge an lokale Firmen vergeben. Alle beteiligten Akteur*innen sind Teil der Pressearbeit und Außenkommunikation bei der Bewerbung der Vinyl-Veröffentlichung.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Mandy Münzner
Team-Mitglieder: Die Rederei gUG (haftungsbeschränkt) Liebigstraße 26 01187 Dresden
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Veto – Magazin für Protest und Verantwortung

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 31.03.2020
Engagierte sichtbar machen, das ist Idee des Veto Magazins. Aus diesem Grund widmen wir den mutigen und engagierten Menschen im Land ein Magazin – 24/7 online und viermal im Jahr als 100-Seiten starkes gedrucktes Heft überall am Kiosk. In unserem Selbstverständnis heißt das: Journalismus mit Haltung. Doch nicht nur die Themen und Texte sind wichtig, auch die Gestaltung von Grafikdesignerin Mandy Münzner sollen Lust machen auf sonst sperrige Themen: Demokratie, Antirassismus usw. Das Layout ist klar gehalten und soll einen verantwortungsvollen Journalismus repräsentieren. Die auffälligen Zitate stehen für Protest. Der Fokus liegt auf der Abbildung der exklusiven Bilder und Illustrationen.

>> www.veto-mag.de

Nachhaltigkeit: Veto will eine Stimme für die unzähligen Engagierten in diesem Land sein und sichtbar machen, was sie täglich leisten. Denn durch die Aufnahme von Geflüchteten, das Aufkommen der AfD oder Pegida und die daraus folgenden hitzigen Diskussionen sind Themen wie politische Bildung, Ausgrenzung, Radikalisierung oder Demokratieförderung längst keine mehr, die nur jene Menschen bewegen, die betroffen oder in Initiativen organisiert sind. Heute sind es Fragen, die eine breite Masse bewegen, weil viele nach Beispielen suchen, die Mut machen, und Ideen liefern, wie sie sich selbst einbringen können. Unsere Botschaft an alle Gleichgesinnten da draußen: Ihr seid nicht allein!

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: daerrstudio
Eingereicht durch: Laura Därr
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Motiondesign, Animation, Illustration

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-06-12
Das vorliegende Projekt „TIKKAmobil.“, ist ein 1:42 Minuten langer, animierter Erklärfilm. Die Zeichnungen hierfür sind alle analog entstanden und dann digital bereinigt und koloriert worden. Im klassischen 2-D Animationsverfahren wurde der Film nach und nach fertiggestellt und dann durch digitale Animationen, Schnitt und Ton ergänzt. Zusätzlich enstanden mehrer Risografien, GIFs und Illustrationen zum analogen verschicken und um Soziale Medien zu bespielen.

Der Stil und die Aufmachung des Films versucht keine Unterschiede zwischen den Zuschauenden zu machen. Er soll alle Generationen ansprechen und mit ein wenig Witz von sprechenden Tomaten und fliegenden Gurken die Thematik oder den Sachverhalt, um den es geht, näher bringen und verständlich machen. Durch die 3-D-Industriemonopole scheinen weniger Animationsfilme im 2-D Format produziert zu werden. Jedoch bieten diese eine wunderbare Plattform für Unterschiedlichkeit in Stil und Handschrift, was für die Machenden große Möglichkeiten bietet, divers, direkt und abenteuerlich zu sein. Alles in allem basiert dieses Projekt auf einem sehr freien Arbeiten, was in vielerlei Hinsicht außerordentlich viel Freude bereitet hat.

Nachhaltigkeit: Mir ist es persönlich ein großes Anliegen über Nachhaltigkeit nachzudenken, es in meinen Alltag zu integrieren und selbst aktiv zu betreiben. Im vorliegenden Projekt handelt es sich um einen veganen, mobilen Essensstand aus Leipzig. Dieser will in Zukunft versuchen, mit bio und lokal produzierten Produkten Essen anzubieten. Lokale Projekte zu unterstützen, die einen weiteren Mehrwert für Viele haben sollen und können, ist für mich etwas was sehr Schönes. Auch sonst bewege ich mich in meiner Arbeit und mit meinen Auftraggebern nachhaltig im Bereich der Drogentherapie und des Theaters mit körperlich und geistig eingeschränkten Menschen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: HTW Dresden
Eingereicht durch: Ella Zickerick
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Viruses don't discriminate.
But systems do.

Der Gestaltungsentwurf der App beschäftigt sich mit Themen der strukturellen und intersektionalen Diskriminierung während der Covid-19 Pandemie. Im Detail erfahren User:innen mehr über Frauen, die mehrheitlich in systemrelevanten Berufen arbeiten, jedoch stark unter der Krise leiden müssen. Über die Gründe, warum Afroamerikaner statistisch gesehen viel häufiger an Covid-19 erkranken und sterben als weiße Amerikaner. Außerdem über den drastischen Anstieg an häuslicher Gewalt in vielen Ländern der Welt. Letztlich über machtvolle, einflussreiche Menschen, die schwierige Aussagen zum Diskurs beitrugen, die erkannt und gestoppt werden müssen.

Der geschärfte Blick in Richtung struktureller und intersektionaler Diskriminierung während Covid-19 ist extrem bedeutsam, da schon lang existierende Probleme wie beispielsweise Sexismus, Rassismus und Klassismus seit Ausbruch des Virus verschlechterte Zustände aufweisen.

Das Ziel der App ist es, ein Bewusstsein zu schaffen, gut recherchierte Informationen zu verbreiten und Gedanken und Diskussionen über diese Thematiken zu provozieren. Veränderung beginnt mit Bildung. Das neu erlangte Wissen durch Nutzung des Prototyps soll auch ein Anstoß, ein Impuls für Aktivismus sein.

Because viruses don't discriminate.
But systems do.
And we are part of the system
that needs to be changed.

*der Entwurf ist in englischer Sprache

Nachhaltigkeit: In dem Gestaltungsentwurf spielt die soziale Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Die Pandemie hat uns erneut aufgezeigt, wie ungerecht die von uns erschaffenen Systeme sind. In der App wird versucht, beispielhafte Ungleichheiten und Paradoxien der aktuellen Zeit visuell zu kommunizieren. Interaktiv und spielerisch können User:innen Informationen in 6 Kategorien erhalten.

Sexismus, Rassismus, Klassismus und andere Diskriminierungsformen führen zu einem schlechten Gesund­heits­zustand von Sozialsystemen. Eine gesunde Gesellschaft wiederum ist Grundlage für soziale Nachhaltigkeit, weshalb gilt, Diskriminierung zu vermeiden. Der erste Schritt für Veränderung ist immer das Wissen um Missstände. Die App ist ein Vorschlag dafür, wie man relevante Daten effektiv kommunizieren könnte.



Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: TU Dresden
Eingereicht durch: Stefan Teubner
Team: CeTI Rock, Paper, Scissors
Team-Mitglieder: Lisa-Marie Lüneburg, Tina Bobbe, Stefan Teubner und Jan Ljubimov
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Wie kommunizieren Wissenschaftler:innen ihre Forschung mit der Gesellschaft? Wie entsteht ein Austausch über zukünftige Mensch-Roboter-Interaktion? Womit können Schüler:innen für Technologie begeistert werden?

Das interaktive Exponat „Schere, Stein, Papier“ wurde von einem interdisziplinärem Team an Forscher:innen der TU Dresden entwickelt, um ihren Forschungsgegenstand - das Taktile Internet - erlebbar zu machen. Direkt in den Handschuh eingestrickte Sensoren ermöglichen das Steuern des Roboterarms. Bewegungen der eigenen Hand und Finger werden eins zu eins übertragen - wer gewinnt also bei Schere, Stein, Papier? Richtig, alle!

Dieser spielerische Ansatz erlaubt Schüler:innen die Zukunft der Mensch-Roboter-Interaktion zu erfahren. Denn Erleben, Experimentieren und Hinterfragen wecken Neugierde, Aha-Erlebnisse und Faszination.

Das von Designwissenschaftlerinnen konzipierte und wissenschaftlich begleitete Exponat ist der erste speziell für die junge Öffentlichkeit gestaltete Forschungsgegenstand in dem Exzellenzcluster CeTI und dient Wissenschaftler:innen z.B. bei Besuchen kooperierender Schulklassen einen Austausch auf Augenhöhe herzustellen. Das ist der Moment in dem Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sein ganzes Potential entfaltet.

Nachhaltigkeit: Bildung zählt zu den wichtigsten Ankern der sozialen Nachhaltigkeit. Wissenschaftliche Bildung, also Ergebnisse oder Herangehensweisen, finden formell im Schulsystem, oder informell auf YouTube, in Museen oder in der Universität statt. Die Universität als Außerschulischer Lernort ist relativ neu und birgt ein großes Potential. Brandaktuelle Wissenschaft kann hier hautnah erlebt werden und mit der/dem Wissenschaftler:in live diskutiert werden. Diese Erlebnisse müssen gestaltet werden - effektiv in ihrer Vermittlungsrolle, sowie inklusiv und gendergerecht.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Schreiber Innenausbau GmbH
Eingereicht durch: Bernd Schreiber
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
QuickModul

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018
Minimales Design für maximale Wirkung.
Das Unternehmen Schreiber Innenausbau hat sich auf die hochwertige Ausstattung von Museen und Ausstellungsräumen spezialisiert. In den vergangenen Jahren hat das mittelständische Unternehmen mit eigener Glaserei, Schlosserei und Tischlerei in die Entwicklung innovativer Ausstellungsvitrinen investiert. Das Ergebnis: das Schreiber QuickModul – ein modulares Glasvitrinenkonzept nach Maß, das in Form und Funktion den spezifischen Anforderungen des Museums- und Ausstellungsausbaus gerecht wird.
Basis der QuickModul Produktlinie ist ein auf 10 Millimeter reduziertes Aluminiumprofil, in das Glasscheiben flächenbündig verklebt werden. Die Profile werden nur in der Waagerechten miteinander verschraubt. In der Senkrechten stoßen die Glasscheiben profillos in Gehrung aufeinander.
Durch den reduzierten Einsatz von Trägerprofilen an Decke und Boden entsteht eine sichere Glaskabine, bei der rundum kein Rahmen oder Profil den Blick auf das Ausstellungsstück stört. Das zeitlos klassische, extrem zurückgenommene Design rückt das Exponat und seine Inszenierung in den Fokus des Betrachters. Nichts lenkt mehr vom Wesentlichen ab.
Weitere Vorteile: Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Installation in extrem niedrigen Räumen oder Nischen mit geringer Einbauhöhe. Die Vitrine kann demontiert, platzsparend eingelagert und problemlos wiederverwendet werden. Es können auch nachträglich Module für Licht- oder Klimaregulierung integriert werden.

Nachhaltigkeit: In den vergangenen Jahren hat die Schreiber Innenausbau GmbH in die Entwicklung innovativer Ausstellungsvitrinen investiert und nutzt dabei die eigene Glaserei, Schlosserei und Tischlerei. Der modulare Aufbau der QuickModul Ausstellungsvitrinen ermöglicht eine einfache Installation in extrem niedrigen Räumen oder Nischen mit geringer Einbauhöhe. Für eine ästhetische, emotionale und nachhaltig wirksame Inszenierung der Exponate.
Im Anschluss an eine Ausstellung kann die Vitrine einfach demontiert, platzsparend eingelagert und problemlos wiederverwendet werden. Die Wiederverwendbarkeit und vielfältige Einsatzmöglichkeiten reduzieren dabei langfristig Aufwand und Kosten.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: odem Guitars
Eingereicht durch: Tim Walter
Team-Mitglieder: Roy Fankhänel, GItarrenbaumeister
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
innovatives Design einer Headless-Gitarre

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-12-24
Das hier gezeigte Modell „Gignera“ wurde als Headlesskonstruktion ausgeführt. Die Gitarre besitzt also keinen klassischen Kopf, mit Stimmmechaniken, sondern besitzt in die Brücken integrierte Stimmer am Korpus. Dies reduziert das Gewicht und gibt der Gitarre eine ultimative Balance. Die fließenden Linien und sanften Kurven geben der Gitarre ein elegantes Aussehen, zitieren klassische Formen und führen sie dabei in einen neuen Kontext. Der Ausschnitt an der unteren rechten Seite ermöglicht es dem Spieler die klassische Spielposition zu nutzen. Kennzeichen des Designs ist auch der tief ausgesparte rechte Cutaway, der einen bequemen Zugang bis zum 24. Bund des Griffbrettes ermöglicht, um so volle zwei Oktaven spielen zu können.
Der Name „Gignera“ kann interpretiert werden mit „geboren werden“. Denn zum einen ist das Design eine Adaption unseres Designs Levora und wurde gewissenmaßen aus dieser geboren. Zum anderen erinnern die runden Linien, sowie die Griffmulde für die Stimmmechaniken an weibliche Formen. Als bei der Fertigung der gezeigten Gitarre (die Nr. 1) ein kleiner runder Ast in der Griffmulde zum Vorschein kam, war dies für das Namenskonzept die Bestätigung. So soll das Modell dem oder der Musizierenden nicht nur eine Muse für neue Musik sein, sondern auch den Gedanken betonen, dass jedes Leben, wie jede neu erkannte Melodie, ein Geschenk und somit unglaublich wertvoll ist.

Nachhaltigkeit: Die Industrialisierung des Musikinstrumentenbaus hat es zwar ermöglicht, Instrumente zum Niedrigpreis anzubieten. Die Folgekosten, wie Umweltschäden durch unregulierte Produktion und Abfallwirtschaft sowie eine Wegwerfmentalität bei Instrumenten sind jedoch dort nicht eingepreist. Das einseitige Streben nach oberflächlicher Kosteneffizienz durch Massenproduktion führt zu einem verschwenderischen Umgang mit Ressourcen und Energie. Die handwerkliche Produktion einer Manufaktur kann dagegen anderen Ansätzen folgen, wie etwa nationale/regionale Kreislaufwirtschaft, Umweltschonung durch gezieltere Nutzung von lokalen Ressourcen im Bereich Holz und Bewusstwerdung von Wert und Qualität, Transparenz in den eigenen Produktionsprozessen und Verbundenheit zu dem in Handarbeit gefertigtem Produkt.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: thezimmer
Eingereicht durch: Michael Grzesiak
Team-Mitglieder: Christoph Ruckhäberle / Künstler
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
Linolbodengestaltung

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018 06 04
Der Linoleumboden besteht aus begehbaren Bildern in drei übereinander liegenden Fluren. Wir kennen Hüpfspiele auf mit Kreide gezeichneten Geometrien. Oder wir spielen beim Gehen, Fugen zu betreten oder zu meiden. Der Gestaltung liegen abstrakte Formen und geometrische Figuren zugrunde, mit einem Maßstabsbezug zum menschlichen Körper und dessen Schrittmaß.

Die 500 qm große Bodengestaltung lädt Nutzer und Besucher gleichermaßen zum Betrachten, zu Spiel und Interaktion ein. Erlebnis und Neugier sind Momente des Spielens. Bewegung und Spiel sind Voraussetzung für unser Denken, Lernen und Forschen und Dünger für die Entwicklung unseres Gehirns. Damit verbindet das Bodenornament die Geschichte des Ortes in Leipzig mit ihrem Fokus auf Körper und Sport mit der heutigen Nutzung des Gebäudes als Bildungswissenschaftliches Zentrum.

Die Entstehung der Gestaltung und ihr Zuschnitt auf den Ort zeichnet sich durch eine besondere, enge konzeptuelle Zusammenarbeit zwischen dem Künstler Christoph Ruckhäberle und dem Gestalter und Produzenten Michael Grzesiak aus. Die Realisierung wurde nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, allen voran Hersteller, Verarbeiter und Verleger möglich. Kommunikation und Vernetzung spielten dabei eine Schlüsselrolle für das Gelingen des Projekts.

Nachhaltigkeit: Ziel war eine zeitgemäße Gestaltung aus einem nachhaltigen Material in Verbindung mit hochtechnisierter Verarbeitung/ Wasserstrahlschnitt und lokalem Handwerk zu realisieren.

Zeitgemäße Gestaltungen und das aufkommende Bewußstsein für Klimawandel und »Gesundes Bauen« können dem Linoleum eine neue Perspektive geben und den Produktionsstandort in Deutschland sichern. Linoleum ist Cradle-to-Cradle fähig, zu 100% natürlich, nichttoxisch und baubiologisch positiv, zu 80% nachwachsend und regional anbaubar, recyclingfähig und kompostierbar.

Eine gute Einpassung der Gestaltung an den Kontext und eine intensive Kommunikation mit allen Beteiligten schafft eine große Projektzufriedenheit und Langlebigkeit: mit doppelter Lebensdauer halbieren sich Ressourcenaufwendung und Investitionen.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Anne Kaden
Bewerbung als: Hochschulabsolvent(in) oder Ausgebildete(r) einer deutschlandweiten oder internationalen Einrichtung
in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
Alloy925

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Alloy925 hält Momentaufnahmen von Ort und Zeit fest.
Schmuckstücke aus 925er Silber manifestieren die Beziehung zwischen Träger und Entstehungsort. Form, Farbe und Oberfläche werden durch die spezielle Gussmethode und persönliche Bedeutung nachhaltig beeinflusst. Jeder Ort, jeder Untergrund, hat seine eigene Geschichte. Durch diese werden die Schmuckstücke zu individuellen Unikaten.
Durch das Schmelzen im Erdboden, entstehen natürliche Farbspiele auf der Oberfläche des Edelmetalls. Oxid- und Sulfidschichten bilden sich aus Bestandteilen des Materials und des Untergrundes. . Die handwerkliche Nacharbeitung in der Werkstatt, gewährleistet die Tragbarkeit der speziellen Unikate. Aus versendetem Erden eines beliebigen, bedeutsamen Ortes, kann ihr persönlicher Begleiter auch in der Werkstatt entstehen. Alloy925 manifestiert nachhaltige Beziehungen zwischen Orten und Menschen.

Nachhaltigkeit: Die Nachhaltigkeit von alloy925 zeigt sich durch die materialisierte Beziehung zwischen Träger und Schmuckstück. Die Schmuckstücke sind Andenken an einen Ort oder Person, Erinnerung an besondere Momente. So entstehen Trauerbegleiter, um Erinnerungen zu
wahren, oder Eheringe um den gemeinsamen Anfang zu manifestieren.
Immer entstanden, an bedeutsamen Orten für den Träger.Die entstandene Verbindung gewinnt noch weiter an Bedeutung. Der Träger und natürliche Einflüsse verändern das Schmuckstück stetig. Eine nachhaltig wachsende, veränderliche, lebendige Beziehung. Das verwendete Material ist zumeist recycelt aus älteren Schmuckstücken, Besteck oder Münzen. Also ebenfalls Bedeutungsträger und Zugewinn für die Erzählung über jedes einzelne Schmuckstück.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Luise Ullrich
Team-Mitglieder: Matthias Schalling, Komplementär der Firma Emil A. Schalling KG als Auftraggeber und Hersteller

in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
erzclique

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-03-01
Die erzclique

Die Kollektion erzclique inspiriert zum Spielen, Necken und Geschichten ausdenken - nicht nur zu Weihnachten, sondern auch zu besonderen Anlässen der Zweisamkeit. Besonders pfiffig sind die mittels Magnet verstellbaren Köpfe der Figuren zum Ausdrücken verschiedener Stimmungen. Der drehbare Sockel des Bergmannes ermöglicht besondere Nähe. Noch nie waren sich Bergmann und Engel so nah.

Bald darauf hat sich Nachwuchs eingestellt - und das gleich vierfach. Gunnar, Rosi, Ben und Gina kommen als Gratulanten nicht mit leeren Händen. Im Glasröhrchen lassen sich Blumen oder Süßigkeiten, ein Geldpräsent, aber auch ein guter Tropfen unterbringen.

Nachhaltigkeit: Ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften hat im Unternehmen der Firma Emil A. Schalling KG höchste Priorität. Fast alle Lieferanten und Mitarbeiter sind im engsten Umkreis zu finden. Die verwendeten Hölzer sind aus nachhaltiger Forstwirtschaft und der Strom stammt aus regenerativen Energien. Die Produkte werden von den Kunden über viele Jahre oder gar Jahrzehnte genutzt. Als zertifiziertes Mitglied im Verband erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller ist die Firma Emil A. Schalling KG der erzgebirgischen Tradition sowie einer handwerklichen Fertigung im deutschen Teil des Erzgebirges verpflichtet. Das Siegel "Echt Erzgebirge - Holzkunst mit Herz" bürgt für diesen Herkunfts- und Qualitätsanspruch.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Heidemarie Tauber
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Bestehend aus einem Stehschreibtisch und einem Stuhl ist hier ein Ensemble in ungewöhnlicher Größe zu sehen. Elegant und leicht wirkt die klare, geradlinige Form. Nicht nur die konisch zulaufenden Tischbeine, sondern auch die diagonalen Streben werden über die Konstruktion zum gestalterischen Element. Die Form folgt hier der Konstruktion.

Die Stollen-Zargen-Verbindung des Gestelles ist kombiniert mit einer Rahmenkonstruktion der Tischplatte, in der eine lederbezogene Schreibfläche eingelassen ist. Die Zarge gliedert sich in einen mittigen verschließbaren Schub, flankiert von Englischen Zügen hinter zwei Klappen. Diese bilden im geöffneten Zustand eine durchlaufende optische Unterkante mit den Zargen, im geschlossenen Zustand eine durchgehende Vorderfront.

Das Eichenholz erscheint in geräuchertem und geöltem Zustand in leicht grünlichem Ton und nähert sich dem Grün eingefärbten Rindsleder an. Die schlichte Textur der Holzoberfläche geht mit dem grünen Leder einen beruhigenden Kontrast ein. Beschläge aus Messing setzen Akzente.

Ziel war es, einen Arbeitsplatz zu entwickeln, der in ergonomischer Weise den modernen Anforderungen der zunehmend sitzenden Tätigkeiten entgegenkommt. Auch das Leder unterstützt durch die angenehme Haptik das Arbeiten.

Im Zuge der Gesellenprüfung und des Kreativlehrgangs der Handwerkskammer war es mein Vorhaben dieses Ensemble zu entwerfen, dessen Konzept die Fertigung auf individuell angepasste Steh- und Sitzhöhe vorsieht.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit wirkt hier ökologisch durch eine starke Konstruktion mit klassischen Holzverbindungen, die bei einem sachgemäßen Umgang eine lange Lebensdauer garantiert. Darüber hinaus pflegt die Herkunft des Holzes aus dem sächsischen Wald den regionalen Bezug.

Zudem wirkt sie durch die Möglichkeit die mit Leder bezogene Trägerplatte herauszunehmen, das Leder zu pflegen und es ggf. zu ersetzen. Daraus ergibt sich eine ökonomische Nachhaltigkeit, bei der das Leder bei Schaden nicht sofort ersetzt werden muss und die Oberfläche jederzeit nachgeölt werden kann. Auch die zeitlose Form spricht für eine lange Verwendungsdauer.

Soziale Nachhaltigkeit besteht in der Option der dynamischen Arbeitsweise am Tisch, welche Teamarbeit auf der großen zugänglichen Tischfläche ermöglicht.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Professur für Technisches Design, TU Dresden
Eingereicht durch: Emese Papp
Team: Ottobock Industrials
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Paexo Back

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-03-10
Exoskelette der Reihe Paexo von Ottobock Industrials ermöglichen Menschen ihr volles Potential zu nutzen, langfristig und gesundheitsschonend ihrer Arbeit in der Industrie, Logistik und Handwerk nachzugehen. Durch das Tragen des Paexo Backs, erfahren Nutzer*innen eine deutliche Entlastung der Lendenwirbelsäule beim Heben: Die Last wird an der Schulter abgenommen und in die Oberschenkel umgeleitet. Das Herz des Systems ist die innovative Steuerung auf Hüfthöhe ohne jegliche Elektronik, die beim Gehen automatisch abschaltet, um so volle Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
Der Entwicklungsprozess konnte vom Technischen Design von Anfang an begleitet und in unsere User Experience Forschung integriert werden. So wird im Paexo Back hohe Funktionalität mithilfe von Design zum ganzheitlichen Produkterlebnis. Das Interaktionskonzept gewährleistet durch ein eindeutiges Farb- und Grafiksystem eine intuitive und sichere Bedienung des komplexen Systems. Durch den durchdachten Textilaufbau schafft das System mit dem Prinzip “One fits All“ gleichzeitig eine hohe Anpassbarkeit und sehr guten Tragekomfort für Männer und Frauen. Der klare und reduzierte Aufbau ermöglicht die Arbeit in engen Räumen und unterstützt die Interaktion im Team. Die von der progressiven und integrativen Designsprache transportiere Anmutung hilft Menschen, eine mögliche Stigmatisierung (Hilfebedürftigkeit, Schwäche) auszuschließen und eine positive Selbstidentifikation (Kompetenz und Leistungsfähigkeit) zu schaffen.

Nachhaltigkeit: Das Paexo Back ist ein ressourcenschonendes, in der EU produziertes Produkt zur Entlastung des unteren Rückens und trägt damit in zahlreichen Industriebereichen zu einer sicheren und lebenswerten Arbeitswelt für alle bei. Muskuloskelettale Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Ausfalltage und deren proaktive Bekämpfung ist in Zeiten des demografischen Wandels notwendiger denn je, um unsere Arbeitskraft besser zu schützen und die persönliche Leistungsfähigkeit erhalten zu können. Arbeitsschutz ist leider noch immer ein unbeliebtes Thema, und der Einsatz von körpergetragenen Exoskeletten besonders herausfordernd. Das Design spielt hier die entscheidende Rolle um neben intuitiver Handhabung und hohem Tragekomfort ein positives Erleben und damit eine gesteigerte Akzeptanz zu schaffen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: A4VR GmbH
Eingereicht durch: Jan Thiel
Team: Team Flamecoach
Team-Mitglieder: Firma Daimler , Olaf Gersbeck, Maike Vahrenhorst
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 15.05.Mai.2019
Der Flamecoach® ist eine Kombination aus multi-immersiver VR
Brandsimulations Software sowie passendem wireless
VR Feuerlöscher. Entwickelt wurde es erstmals für die Firma Daimler, die den Flamecoach® nun in 9 Werken für die Brandschutzhelfer Ausbildung benutzt. Besonderes Merkmal ist die von uns entwickelte Nutzbarkeit eines realen Feuerlöschers in der Virtuellen Realität. Das Paket beinhaltet zusätzlich ein Immersions-Equipment für multisensorische Simulation von Wärme, sowie realistischem Brandgeruch - auf die laufende Simulation angepasst.

Der wartungsarme Flamecoach® benötigt kein Löschmittel und ist
somit CO²-neutral, universell und durchgehend einsatzbereit und das sogar in geschlossenen Räumen.

Der Löscher muß in der Realität entsichert, scharfgestellt und in der Simulation tatsächlich benutzt werden. Hierbei nutzen wir VR-Tracker, die millimeter genau die Position abgleichen, als auch Handtracking für
die Übertragung der eigenen Handbewegung in die Virtuelle Realität.

Unter dem Motto “trainieren, um aktiv einzugreifen!” möchten
wir mit dem Flamecoach® einen Beitrag dazu leisten, die Welt ein
wenig sicherer zu machen. Unser Produkt trainiert Bürger, Angestellte,
Schüler oder Verwaltungskräfte vollkommen gefahrenfrei. Somit wird die Sicherheit geboten, um in Brandsituationenvorbereitet zu sein und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Nachhaltigkeit: Der wartunsgarme Flamecoach® benötigt kein Löschmittel, ist somit CO²-neutral universell, lernintensiv und durchgehend einsatzbereit - und das sogar in geschlossenenen Räumen.Trainieren Sie Brandschutzhelfer mit unserer digitalen Lösung effektiver als jemals zuvor. Dies in Innenräumen und bei hoher Zeit- und Kostenersparnis. Ideal aufgrund der schnellen Trainingsdauer und somit kurzen Ausfallzeiten pro Mitarbeiter. Mit dem Flamecoach® bieten wir das virtuelle Trainingsszenario zur Ausbildung zum betrieblichen Brandschutzhelfer. Vom Brandgeruch, über die Hitze bis zum Gebrauch eines echten Feuerlöschers ist dabei alles so realitätsnah wie möglich.

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Körperschaft/Firma: recalm GmbH
Eingereicht durch: Lukas Henkel
Team: recalm
Team-Mitglieder: Marc von Elling
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
recalm - Making noise disappear

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-04-06
In der Ruhe liegt die Kraft: Lärm am Arbeitsplatz macht krank, verursacht Stress und senkt die Produktivität. Das Hamburger Start-up-Unternehmen recalm hat ein hochinnovatives, schallreduzierendes System entwickelt, das den Geräuschpegel in Land- und Baumaschinen senkt und damit die Lebensqualität der Fahrer erhöht. Auf Knopfdruck wird Lärm ausgeknipst – ganz ohne Kopfhörer.

Angefangen von der mechanischen Gehäusevorentwicklung, dem dynamischen, nutzerzentrierten und progressiven Produktdesign des Gehäuses bis hin zum komfortabel zu bedienbaren Graphic User Interface der Mobile-App – alles wurde durch multidisziplinäre Teams entwickelt. Hinzu kam der Anspruch, diese Designlösungen innerhalb von 3 Monaten in die Realisation und Vorserie zu überführen, um das System rechtzeitig zur Leitmesse der Baubranche fertigstellen zu können.

Nur störende tieffrequente Maschinengeräusche werden reduziert, wichtige akustische Signale (z. B. Stimmen) sind weiterhin hörbar. Einstellungen und individuelle Nutzerprofile können komfortabel über eine Mobile-App per Smartphone gesteuert werden. Unkompliziert und intuitiv. So vereint sich exzellentes UX-Design mit durchdachtem Interaktions-Design.

Die funktionsfähigen Systeme wurden im April 2019 auf der Münchener bauma, der weltgrößten Baumaschinenmesse, eindrucksvoll präsentiert: Die Messebesucher konnten in einer Fahrerkabine „Active Noise Cancelling“ live erleben. Das Erstaunen war groß und die Resonanz hervorragend.


Nachhaltigkeit: Lärm verursacht Stress und macht Menschen krank. Mit Abstand die meisten (40 %) aller anerkannten Berufskrankheiten entfallen auf Lärmschwerhörigkeit.

Für die Arbeitssicherheit ist Lärm ebenfalls von großer Bedeutung: Lärm führt dazu, dass akustische Gefahrensignale nicht oder nicht rechtzeitig gehört werden.

Mit recalm wollen wir durch die konsequente Weiterentwicklung und Anwendung der ANC-Technologie dazu beitragen, Menschen in Zukunft an ihrem Arbeitsplatz deutlich besser vor Lärm sowie den damit verbundenen Gefahren und Risiken zu schützen. Unser initialer Fokus liegt auf der Gesundheit und Sicherheit der besonders gefährdeten Bau- und Landmaschinenführer. Eine Reduzierung der Lärmbelastung erhält deren Gehör, beugt Stress und dadurch bedingten Krankheiten vor.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: VRENDEX GmbH
Eingereicht durch: Manuel Dudczig
Team-Mitglieder: Jörg Wagenknecht - Standortleiter Rhenus AL Chemnitz (Auftraggeber+Projektpartner)
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-06-11
Gefahrenschulungen müssen situationsbezogen und verständlich sein. Die Aufgaben eines Staplerfahrers sind mit potentiellen Gefahrenquellen verbunden, auf die rechtzeitig reagiert werden muss. Die Sensibilisierung möglicher Erkennungsmerkmale einer Gefahr sind teilweise subtil. Bei herkömmlichen Schulungsmaßnahmen mittels Text, Bild oder Video wird stets nur ein Teil der Situation abstrakt vermittelt. Beim Projektpartner (Rhenus Automotive) sind mehrere tausend Staplerfahrer jährlich zu unterweisen.

Um potentielle Gefahrenquellen realitätsnah, umfassend und einprägsam zu unterweisen, wurde im Projekt in Kooperation mit dem Standort Chemnitz ein virtuelles 3D Logistikzentrum erstellt und mittels Virtual Reality (inkl. Lenkrad und Pedalen) und 360° Technologie für den Gruppen- und Einzeleinsatz interaktiv aufbereitet.

In der VR-Version kann frei mit dem Stapler durch das Lager gefahren werden. Der Trainer gibt von außen sichtbar für den Rest der Gruppe eine Gefahrsituation vor, auf die im virtuellen Stapler reagiert werden muss. Nach Erleben der Situation werden Ursachen, Fehlerquellen und Erkennungsmerkmale der Situation ausgewertet.

Auf der 360°-Tablet Anwendung wird in einer Lernwelt eigenständig die Belehrung von potentiellen Gefahren eingeübt und im Trainingsmodus durch interaktive Prüfaufgaben die Wahrnehmung trainiert. Diese Situationen sind als 360° Video mit Soundeffekten animiert. Damit bleibt die Sichtachse frei wählbar um Gefahrenquellen rechtzeitig wahrzunehmen.

Nachhaltigkeit: Von früh auf lernen wir, dass der Erfolg der Wissensvermittlung vom Grad der Interaktionstiefe mit dem Inhalt abhängt. Nicht nur etwas lesen, hören oder wiederholen bringt dauerhaftes Verstehen und Anwenden, sondern vielmehr die Inhalte selbst zu erleben (auch mit Gefahr und Risiko).

Merkwürdig ist, dass gerade potentiell sehr gefährliche Situationen oftmals noch frontal oder textbasiert vermittelt werden. Im Projekt wurden die Gefahrensituationen bewusst virtuell und interaktiv erlebbar gemacht. Dank der 360° Perspektive, die der Staplerfahrer im Alltag wahrnimmt, wird die Situation immersiv erlebbar. Damit wird Wahrnehmung und Reaktion umfassend geschult und sehr nachhaltig verankert. Das Thema ist so allgemein aufbereitet, dass es großes Potential für viele Standorte und Schulungen hat.

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