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Suchfunktion

Über die Volltextsuche können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.

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Voting Publikumspreis

Vom 25. Januar bis zum 28. Februar 2021 können Sie für den Publikumspreis des Sächsischen Staatspreises für Design 2020/21 abstimmen.

Zur Abstimmung stehen alle zugelassenen und in dieser Ausstellung präsentierten Designs.

Voting-Möglichkeit 1: in der virtuellen Ausstellung
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung rechts neben dem Design-Objekt und es öffnet sich das Infofenster. Hier geben Sie ihre Stimme für das Design-Objekt ab.

Voting-Möglichkeit 2: auf der Designpreis-Website
Geben Sie Ihre Stimme für den Publikumspreis direkt auf der Website des Sächsischen Staatspreises für Design ab. Sämtliche Einreichungen zum Wettbewerb sind nach Wettbewerbskategorien aufgelistet. Das Voting kann unmittelbar an jedem Design-Objekt in der Detail-Ansicht vorgenommen werden (Klick auf: "Zeige Details").

Zum Voting auf der Designpreis-Website: www.designpreis.sachsen.de/einreichungen-5359.html

Der Gewinner des Publikumspreises wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März 2021 im Lichthof des Albertinum Dresden bekannt gegeben.

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Die Nominierten

Produktdesign im Industriegüter-Bereich
Design: corporate friends ® GmbH
Designleistung: LED Lichtsystem R-SL-16


Design: neongrau
Designleistung: Senorics Senocorder


Design: Wandelbots GmbH
Designleistung: TracePen



Produktdesign im Industriegüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Jonathan Meuer
Designleistung: Tram 2030


Design: TU Dresden, Lenard Opeskin
Designleistung: TRACE


Design: TU Dresden, Yichen Fan
Designleistung: Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich
Design: SchupplerSchwarz GmbH
Designleistung: Kohleurne


Design: Texlock GmbH
Designleistung: Regenbekleidung für RadfahrerInnen


Design: Texlock GmbH
Designleistung: tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Magdalena Sophie Orland
Designleistung: Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze


Design: Bianca Bluhm
Designleistung: voids


Design: Andreas Mikutta
Designleistung: Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder



Kommunikationsdesign
Design: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Designleistung: Kiosk der Moderne


Design: Uncanny Valley GbR
Designleistung: Gestaltung einer Plattencover Serie


Design: Mandy Münzner
Designleistung: Veto – Magazin für Protest und Verantwortung



Kommunikationsdesign – Nachwuchs
Design: daerrstudio
Designleistung: TIKKAmobil


Design: Ella Zickerick
Designleistung: Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."


Design: TU Dresden, Lisa-Marie Lüneburg
Designleistung: Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“



Design im Handwerk
Design: Schreiber Innenausbau GmbH
Designleistung: QuickModul


Design: odem Guitars
Designleistung: innovatives Design einer Headless-Gitarre


Design: thezimmer
Designleistung: Linolbodengestaltung



Design im Handwerk – Nachwuchs
Design: Anne Kaden
Designleistung: Alloy925 / Schmuckdesign


Design: Luise Ullrich
Designleistung: erzclique


Design: Heidemarie Tauber
Designleistung: FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder



Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Design: TU Dresden, Emese Papp
Designleistung: Paexo Back


Design: A4VR GmbH
Designleistung: Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION


Design: recalm GmbH
Designleistung: recalm - Making noise disappear


Design: VRENDEX GmbH
Designleistung: Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien


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Ausstellungsräume

Foyer

Produktdesign im Industriegüterbereich

Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 1

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 2

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign

Kommunikationsdesign - Raum 1

Kommunikationsdesign - Raum 2

Kommunikationsdesign - Durchgang

Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign

Design im Handwerk - Raum 1

Design im Handwerk - Nachwuchsdesign

Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«

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Navigation

Tastatur
Pfeiltasten: Kamera vorwärts, links drehen, zurück, rechts drehen
Tasten W,A,S & D: Kamera hoch, links gehen, Kamera runter, rechts drehen

Mouse
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Navigationspfeile: Bewegung nach vorn, links, rechts
Point & Click auf Bild: Gang zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Gang zu einem Bild

Touch
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Bild: Zoom zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Zoom zu einem Bild

Navigation zu den Ausstellungsräumen
Über den Menüpunkt Foyer gelangen Sie zum zentral gelegenen Foyer, von wo aus Sie sich in die einzelnen Ausstellungsräume bewegen können.
Sie gelangen auch aus jedem Ausstellungsraum "zu Fuß" zurück ins Foyer.
Über den Menüpunkt Ausstellungsräume können Sie gezielt und direkt die unterschiedlichen Räume besuchen.

Navigation zu den Einzel-Designs
Über die Suchfunktion können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. (Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.)

Klicken Sie im Ausstellungsraum auf ein Design-Objekt und Sie werden direkt vor dem Objekt platziert.

Detailinformationen zu den Designs
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung neben dem Design-Objekt. Es öffnet sich ein Fenster mit sämtlichen Bild- und Textinformationen zum Design-Objekt. Ebenso können Sie hier Ihr Voting für den Publikumspreis abgeben.

Eine nach Wettbewerbskategorien sortierte Übersicht sämtlicher Design-Einreichungen finden Sie auch auf den Seiten des Designpreises 2020: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/.

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Information

Herzlich Willkommen,

Sie besuchen gerade die erstmalige virtuelle Leistungsschau des Sächsischen Staatspreises für Design.
In 13 virtuellen Ausstellungsräumen präsentieren wir Ihnen die Einreichungen zum Wettbewerb 2020.

Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designer/Innen, die von einer hochkarätigen Jury gewählt werden, erhalten zusätzlich eine Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März im Lichthof des Albertinum Dresden übergeben wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb und zur Jury finden Sie auf der offiziellen Website des Designpreises: www.designpreis.sachsen.de/index.html

Entwicklung der Ausstellung: büro müller / 3D/web/tech: Sven Dämmig
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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Eingereicht durch: Clemens Beyerlein

in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
Modulares Sitzkonzept für den Schienennahverkehr

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Die Diplomarbeit thematisiert die Gestaltung eines modularen Sitzkonzepts, welches auf die verschiedenen Zugtypen des Nahverkehrs (SPNV) angewendet werden kann. Als Grundlage der Konzeptphase wurde ein nutzerorientiertes Szenario ausgearbeitet. Der Anspruch war es, das Sitzsystem in den Kontext des mulitmodalen Verkehrs der Zukunft einzubinden, um die individuelle Mobilität des Nutzers mit seinen Ansprüchen und Einschränkungen einzubeziehen. Dem User wird dazu ein digitales Mobilitätsportal an die Hand gegeben, welches, je nach Ablaufplan der individuellen Strecke, die gewünschte Verbindung mit dem bevorzugten, funktional passenden Sitzplatz kombiniert.

Während des Prozesses wurden drei Konzepte entwickelt und bewertet. Die Ausarbeitung des Vorzugskonzeptes schloss sowohl die modulare Konstruktion mit Material und Werkzeug ein, als auch die ästhetische und funktionale Weiterentwicklung. Sitzbereiche für Kurzreisende, Lounge-Interieurs sowie Reise- und Arbeitszonen werden durch den modularen Ansatz abgedeckt. Eine Besonderheit des Projekts ist, dass die Modellierung durch ein zuvor entworfenes, parametrisiertes CAD-Framework unterstützt werden konnte. Somit wurde der Entwurf von Anfang an mit ergonomischen Daten unterlegt und an den Regelungen und Normen des Schienenfahrzeugverkehrs ausgerichtet.

Das Zusammenspiel aller Funktionen des Designkonzepts wurde in einem animierten Video dargestellt.

Nachhaltigkeit: Von Verkehrsdienstleistern wird die wirtschaftliche Optimierung oft aus einem engen Blickwinkel betrachtet. Statt nur eine maximale Sitzplatzanzahl im Fahrzeug anzustreben (Systemtheoretisch: den Systemdurchfluss in bestehender Ordnung erhöhen) wurde in diesem Projekt die Einbindung des SPNV in den multimodalen Verkehr verfolgt, um dessen Stärken auszuspielen (Überführung in eine neue Ordnungsstruktur, Öffnung neuer Fließwege).

Durch die Möglichkeit zur digitalen Selbstinformation und -organisation liegt die Macht im Verkehrsmarkt der Zukunft beim Kunden. Deshalb stellt der Entwurf den Nutzer in den Mittelpunkt. Der modulare Aufbau stellt und löst Ansprüche an universelle Nutzbarkeit, bedarfsoptimierte Auslegung sowie einfache Trennbarkeit der Komponenten für Wartung und Recycling.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Michael Zinn

in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
AidBoards Table – OP-Tisch für den Katastropheneinsatz

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Der AidBoards Table ist ein medizinischer Operationstisch, der die speziellen Bedürfnisse eines Katastropheneinsatzes anspricht. Während der Entwicklung wurde der notwendige Funktionsumfang eines mobilen Operationstisches grundlegend hinterfragt. Die Forderung nach schneller Verfügbarkeit im Sinne von kurzfristiger Produktion zu geringen Kosten, alternativen Transportwegen sowie unkompliziertem Aufbau am Einsatzort resultiert in einem minimalistischen Design auf Basis von Schwerlast-Wellpappe. Dieser Leichtbauwerkstoff ermöglicht dank gezielter Faltung stabile Strukturen bei gleichzeitig geringem Gewicht und kann außerdem zum Transport platzsparend zusammengelegt werden.
Der AidBoards Table ist innerhalb weniger Minuten aufgebaut und trägt Patienten mit einem Gewicht von bis zu 150 kg. Bei der Gestaltung wurden nicht nur die Bedürfnisse der Endnutzer (das medizinische Personal), sondern auch die Anforderungen der Entscheider (Einkäufer/Logistiker in humanitären Organisationen) sowie Interessen potenzieller Geldgeber (öffentliche Einrichtungen, Unternehmen oder Privatpersonen) betrachtet. Alle 3 Gruppen sind gleichermaßen relevant, um die Verwendung in Katastrophenszenarien überhaupt zu ermöglichen.
Der Entwurf zeigt, dass sich Wellpappe sehr wohl als Konstruktionswerkstoff für Gebrauchsgegenstände eignet und abseits von DIY-Mobiliar auch im professionellen (und medizinischen) Kontext vielseitige Vorteile gegenüber konventionellen Lösungen bieten kann.

Nachhaltigkeit: Wellpappe besteht aus nachwachsenden und recycelten Holzfasern, dessen Energiebedarf bei der Herstellung und Weiterverarbeitung besonders gering ist. Als Leichtbau-Werkstoff wird mit dem AidBoards Table das Systemgewicht von gewöhnlich 60–100 kg (Wettbewerber) auf 10-15 kg reduziert. Damit wird nicht nur der Energiebedarf beim Transport vermindert, sondern auch die Handhabung beim Aufbau immens erleichtert. Dank dezentraler Fertigung und Vorratshaltung von Kleinstmengen in FabLabs werden ohnehin vorhandene Werkzeuge und Maschinen genutzt, Distanzen zwischen Produktions- und Einsatzort auf ein Minimum reduziert und somit verkürzte Lieferketten mit weniger umweltbelastenden Transportmitteln ermöglicht. Nach dem Einsatz kann der AidBoards Table vollständig recycelt werden.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: HTW Dresden
Eingereicht durch: Jonathan Meuer
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
Tram 2030

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Das Konzept fügt sich ein in ein von Analysten der Mobilitätsbranche sowie der Automobilindustrie gezeichnetes Szenario im Jahr 2030, wonach autonome Individualfahrzeuge auf deutschen Straßen Realität sein werden.

Besonders für Städte mit derzeit starkem öffentlichen Verkehrsnetz kann diese Verschiebung vom ÖPNV zum Individualverkehr verheerend sein. Der Entwurf richtet sich in seiner Gestaltung konkret an die Stadt Dresden mit ihrem sehr starken Straßenbahnnetz.

Um dem Komfort, der Flexibilität und dem Image autonomer Autos konkurrenzfähig zu sein, muss sich der ÖPNV neu ausrichten.

Dazu schlage ich für die Straßenbahnen ebenso autonome kleinere Fahrzeuge vor, welche sich im Gegensatz zu den heutigen Vollzügen flexibel zusammenstellen lassen. Die einzelnen Wagen können zudem auf bestimmte Zielgruppen und Einsatzbereiche angepasst werden, um so konkret lokalen Bedürfnissen gerecht zu werden.

So können Fahrzeuge extra optimiert und gestaltet werden, für erhöhten Sitzkomfort, für Familien, für Touristen oder, wie der beispielhaft entwickelte, hier gezeigte Wagen für möglichst hohe Kapazität im Pendlerverkehr.

Dank des fahrerlosen Systems können starre Routen aufgebrochen, sowie Taktraten und Auslastung erhöht werden.

Das Exteriordesign des Fahrzeugs passt sich mit vom Barock inspirierten Rundungen und futuristischen Elementen in das Stadtbild ein und erweitert es. Dabei spielt der Entwurf mit den historischen Tatras, die ebenso das Straßenbild über Jahre prägten.

Nachhaltigkeit: Mobilität ist einer der größten Einflussfaktoren auf den Klimawandel.
Die Nutzung des ÖPNV ist dabei der Beste Weg, längere Strecken im Alltag des urbanen Raums umweltfreundlich zurückzulegen.
Um entsprechend mehr Menschen zu bewegen, Straßenbahnen als regelmäßiges Transportmittel zu bevorzugen, ist es wichtig, dieses Verkehrsmittel attraktiver zu machen.

Das gezeigte Fahrzeug für Pendler erzeugt durch sein offenes Design einen Raum, der sich sicher anfühlt und durch verschiedene Steh- und Sitzpositionen Kommunikation fördert.

Schienenfahrzeuge sind Investitionsgüter, die mehrere Jahrzehnte in Gebrauch sind. Daher ist es umso wichtiger, die Fahrzeuge die wir heute entwerfen für übermorgen zu entwickeln und die Langlebigkeit sicherzustellen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: TU Dresden
Eingereicht durch: Lenard Opeskin

in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
TRACE

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Unser zukünftiges Mobilitätsverhalten wird überwiegend von Automatisierung geprägt sein. Die auf dem Markt vorherrschenden Konzepte hierzu adressieren oftmals die (sub)-urbanen Besserverdienenden, damit diese sich beim Pendeln dank der entfallenen Fahraufgabe bereits dem Arbeiten widmen können. Und das Auto sucht sich danach pflichtbewusst im Großstadtgewirr ganz eigenständig – wie angenehm – seinen Stellplatz.

TRACE zeigt jedoch das soziale Potential dieser Technologie auf und zeichnet die Vision eines Mobilitätskonzepts, das vor allem Menschen in strukturschwachen Regionen, ungeachtet ihres Alters und Vermögens, zu Gute kommt.
Anhand einer detaillierten Analyse des Mobilitätsverhaltens älterer Menschen und unter Berücksichtigung der soziodemografischen Merkmale der sogenannten „Silver Ager“ wurde ein Nutzungskonzept für das Jahr 2035 skizziert. In einem Workshop mit der Senior Research Group Berlin konnten dann die Mobilitätsbedürfnisse der potentiellen Nutzerinnen und Nutzer und die expliziten Anforderungen an das Interieur ermittelt werden.

Die Ergebnisse des Workshops führen im Entwurf zu einem altersgerechten Ride-Sharing-Konzept für bis zu vier Personen, das durch seine Sitzanordnung zur Kommunikation einlädt.
Gleichermaßen robust und einladend ist das Interieur vorrangig darauf ausgerichtet, den Komfort und die Sicherheit für alle Personen – auch mit Blick auf potentielle Einschränkungen – zu gewährleisten und doch in geteilter Nutzung Bestand zu haben.

Nachhaltigkeit: Finanziell schlecht gestellte Bevölkerungsgruppen werden durch die zunehmende Urbanisierung immer mehr an den Stadtrand oder in ländliche Regionen gedrängt. Gerade hier besteht eine hohe Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr. Kommt es aufgrund körperlicher Einschränkungen im Alter zum Verlust der Fahrtauglichkeit, ist dies oft gleichbedeutend mit einem Verlust der persönlichen Mobilität.

TRACE soll durch ein kostengünstiges, flexibles und bedürfnisorientiertes Mobilitätsangebot Menschen im ländlichen Raum bis ins hohe Alter mobil halten und so vor sozialer Isolation bewahren.

Nach dem Prinzip „Nutzen statt Besitzen“ können sich Menschen in einem Ride-Sharing-Konzept für geplante Aktivitäten zusammenfinden und so nicht nur die Kosten, sondern auch die Ressourcen aufteilen.

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Eingereicht durch: Constantin Kärgling

in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
Mylo - Konzept eines autonomen Transportfahrzeugs

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Mylo ist ein kompaktes Transportfahrzeug, welches im urbanen und suburbanen Raum autonome Lieferungen durchführt.

Das Fahrzeug besitzt eine ganzheitliche, ästhetisierte und positiv emotionale Formgestaltung mit integrierter autonomer Fahrzeugtechnologie im Gegensatz zu oft sehr funktionalen Konzepten im Bereich Warentransport.

Bei seinen sehr kompakten Außenmaßen bietet das Fahrzeug gleichzeitig
einen sehr großen, zusammenhängenden, gut erreichbaren und extrem flexibel nutzbaren Laderaum und ist somit für verschiedenste Nutzungsszenarien geeignet. Je nach Bedarf kann der Laderaum in verschiedenen Variationen konfiguriert und gegebenenfalls in weitere einzelne Bereiche untergliedert werden.

Durch ein intuitives und konsequentes Kommunikations- und Interfacekonzept, bestehend aus beispielsweise Laserprojektionen auf der Fahrbahn, animierten, farbigen Licht-Laufflächen sowie Benutzerdisplays, gestaltet das Fahrzeug auf innovative Art und Weise sein Zusammentreffen mit Menschen in der unmittelbaren Umgebung angenehm und sicher und hilft damit beim Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz im Umgang mit autonomen Fahrzeugen.

Nachhaltigkeit: Das Designkonzept möchte als Transportfahrzeug Vertrauen aufbauen und Menschen an autonome Mobilität gewöhnen, ohne dass sie ihnen als Passagier direkt ihr Leben anvertrauen müssen und stellt daher eine defensive, harmonisierende Designsprache sowie die passive und aktive Interaktion mit dem Fahrzeug in den Mittelpunkt. Mit der schnellen, unkomplizierten Lieferung haben lokale Geschäfte zudem die Möglichkeit, gegen große Versandhändler konkurrenzfähig zu bleiben. Das Fahrzeug ist durch die kompakte Größe, eine vollständig aus Kunststoff bestehende Leichtbau-Karosserie und einen Elektroantrieb sehr umweltschonend unterwegs.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: TU Dresden
Eingereicht durch: Yichen Fan
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign
Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie (Zange)

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Basierend auf einer detaillierten Analyse des aktuellen Stands der laparoskopischen Chirurgie und unter Berücksichtigung der aktuellen Fortschritte im Bereich der haptischen Sensor- und Aktuator-Technologien versuchte diese Designarbeit, den chirurgischen Trainingsprozess und die Leistung der klinischen Chirurgie zu verbessern, letztendlich den Patientennutzen zu erhöhen. Durch die Befragung von medizinischem Personal von dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden als potenzielle Nutzer wurden spezifische Anwendungsszenarien mit ihren spezifischen Anforderungen generiert und zusammengefasst. Dadurch wurden ein Designkonzept des taktilen Feedback-Systems für die zukünftige Forschung und Markteinführung entwickelt.
Als Ergebnis der Designarbeit wurde ein funktionsfähiger Prototyp fertiggestellt. Hier wurde ein pneumatisch angetriebener Silikon-Ring als Betätigungsmechanismus eingesetzt, um taktile Feedbacks in Form von Druck zu erzeugen. Dadurch können haptische Sinne wie das Pulsieren eines unsichtbaren Blutgefäßes oder die Gewebetextur durch die Benutzerschnittstelle von laparoskopischen Greifinstrumenten simuliert werden. Simultan wurde die Gestaltung von den laparoskopischen Zange digital entworfen, um den Prototyp zu integrieren und die technische Neuheit in einer sauberen und freundlichen Form auszuprägen. Obwohl Tests noch gewünscht waren für weiteren Einsatz, zeigte der funktionelle Prototyp große Praktikabilität und Forschungswert.

Nachhaltigkeit: Durch die Veranschaulichung von haptischen Informationen haben die Chirurgen bzw. Trainierenden die Möglichkeit, die Operationen bzw. Trainingsaufgaben intuitiver und schneller durchzuführen. Sie können auch relevanten Daten sammeln, und den Prozess zu evaluieren und verbessern. Für den bevorstehenden Übergang in die Roboter- und ferngesteuerte Chirurgie spielt die Demokratisierung von Skills (Handfertigkeit) auch eine wichtige Rolle. Wenn die individuelle chirurgische Expertise einfacher popularisiert werden kann, kann die Nachfrage nach solcher medizinischen Versorgung entlastet werden.
Der Entwurf berücksichtigte auch das Problem von medizinischen Abfälle. Die zu entsorgenden Teile werden von den elektronischen Kernkomponenten getrennt, wodurch der potenzielle Abfall reduziert wird.

Publikumspreis

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