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Suchfunktion

Über die Volltextsuche können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.

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Voting Publikumspreis

Vom 25. Januar bis zum 28. Februar 2021 können Sie für den Publikumspreis des Sächsischen Staatspreises für Design 2020/21 abstimmen.

Zur Abstimmung stehen alle zugelassenen und in dieser Ausstellung präsentierten Designs.

Voting-Möglichkeit 1: in der virtuellen Ausstellung
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung rechts neben dem Design-Objekt und es öffnet sich das Infofenster. Hier geben Sie ihre Stimme für das Design-Objekt ab.

Voting-Möglichkeit 2: auf der Designpreis-Website
Geben Sie Ihre Stimme für den Publikumspreis direkt auf der Website des Sächsischen Staatspreises für Design ab. Sämtliche Einreichungen zum Wettbewerb sind nach Wettbewerbskategorien aufgelistet. Das Voting kann unmittelbar an jedem Design-Objekt in der Detail-Ansicht vorgenommen werden (Klick auf: "Zeige Details").

Zum Voting auf der Designpreis-Website: www.designpreis.sachsen.de/einreichungen-5359.html

Der Gewinner des Publikumspreises wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März 2021 im Lichthof des Albertinum Dresden bekannt gegeben.

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Die Nominierten

Produktdesign im Industriegüter-Bereich
Design: corporate friends ® GmbH
Designleistung: LED Lichtsystem R-SL-16


Design: neongrau
Designleistung: Senorics Senocorder


Design: Wandelbots GmbH
Designleistung: TracePen



Produktdesign im Industriegüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Jonathan Meuer
Designleistung: Tram 2030


Design: TU Dresden, Lenard Opeskin
Designleistung: TRACE


Design: TU Dresden, Yichen Fan
Designleistung: Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich
Design: SchupplerSchwarz GmbH
Designleistung: Kohleurne


Design: Texlock GmbH
Designleistung: Regenbekleidung für RadfahrerInnen


Design: Texlock GmbH
Designleistung: tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Magdalena Sophie Orland
Designleistung: Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze


Design: Bianca Bluhm
Designleistung: voids


Design: Andreas Mikutta
Designleistung: Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder



Kommunikationsdesign
Design: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Designleistung: Kiosk der Moderne


Design: Uncanny Valley GbR
Designleistung: Gestaltung einer Plattencover Serie


Design: Mandy Münzner
Designleistung: Veto – Magazin für Protest und Verantwortung



Kommunikationsdesign – Nachwuchs
Design: daerrstudio
Designleistung: TIKKAmobil


Design: Ella Zickerick
Designleistung: Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."


Design: TU Dresden, Lisa-Marie Lüneburg
Designleistung: Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“



Design im Handwerk
Design: Schreiber Innenausbau GmbH
Designleistung: QuickModul


Design: odem Guitars
Designleistung: innovatives Design einer Headless-Gitarre


Design: thezimmer
Designleistung: Linolbodengestaltung



Design im Handwerk – Nachwuchs
Design: Anne Kaden
Designleistung: Alloy925 / Schmuckdesign


Design: Luise Ullrich
Designleistung: erzclique


Design: Heidemarie Tauber
Designleistung: FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder



Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Design: TU Dresden, Emese Papp
Designleistung: Paexo Back


Design: A4VR GmbH
Designleistung: Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION


Design: recalm GmbH
Designleistung: recalm - Making noise disappear


Design: VRENDEX GmbH
Designleistung: Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien


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Ausstellungsräume

Foyer

Produktdesign im Industriegüterbereich

Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 1

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 2

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign

Kommunikationsdesign - Raum 1

Kommunikationsdesign - Raum 2

Kommunikationsdesign - Durchgang

Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign

Design im Handwerk - Raum 1

Design im Handwerk - Nachwuchsdesign

Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«

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Navigation

Tastatur
Pfeiltasten: Kamera vorwärts, links drehen, zurück, rechts drehen
Tasten W,A,S & D: Kamera hoch, links gehen, Kamera runter, rechts drehen

Mouse
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Navigationspfeile: Bewegung nach vorn, links, rechts
Point & Click auf Bild: Gang zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Gang zu einem Bild

Touch
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Bild: Zoom zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Zoom zu einem Bild

Navigation zu den Ausstellungsräumen
Über den Menüpunkt Foyer gelangen Sie zum zentral gelegenen Foyer, von wo aus Sie sich in die einzelnen Ausstellungsräume bewegen können.
Sie gelangen auch aus jedem Ausstellungsraum "zu Fuß" zurück ins Foyer.
Über den Menüpunkt Ausstellungsräume können Sie gezielt und direkt die unterschiedlichen Räume besuchen.

Navigation zu den Einzel-Designs
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Klicken Sie im Ausstellungsraum auf ein Design-Objekt und Sie werden direkt vor dem Objekt platziert.

Detailinformationen zu den Designs
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung neben dem Design-Objekt. Es öffnet sich ein Fenster mit sämtlichen Bild- und Textinformationen zum Design-Objekt. Ebenso können Sie hier Ihr Voting für den Publikumspreis abgeben.

Eine nach Wettbewerbskategorien sortierte Übersicht sämtlicher Design-Einreichungen finden Sie auch auf den Seiten des Designpreises 2020: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/.

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Information

Herzlich Willkommen,

Sie besuchen gerade die erstmalige virtuelle Leistungsschau des Sächsischen Staatspreises für Design.
In 13 virtuellen Ausstellungsräumen präsentieren wir Ihnen die Einreichungen zum Wettbewerb 2020.

Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designer/Innen, die von einer hochkarätigen Jury gewählt werden, erhalten zusätzlich eine Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März im Lichthof des Albertinum Dresden übergeben wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb und zur Jury finden Sie auf der offiziellen Website des Designpreises: www.designpreis.sachsen.de/index.html

Entwicklung der Ausstellung: büro müller / 3D/web/tech: Sven Dämmig
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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Körperschaft/Firma: corporate friends ® GmbH
Eingereicht durch: Jan Eickhoff
Team-Mitglieder: Philipp Stosch
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
LED Lichtsystem R-SL-16

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-11-20
Das Ziel war es eine LED-Profil-Leuchte mit einem minimalen Durchmesser zu entwickeln, die gleichzeitig ein lineares wie auch punktuelles Licht aufnehmen kann. Dabei sollte die Position der Strahler möglichst frei und schnell veränderbar sein und das, ohne die Leuchte dabei zu demontieren.

Das Lichtsystem wird für die Beleuchtung von Vitrinen eingesetzt und darüber hinaus für besondere Situationen in der Beleuchtung von Objekten. Neben der Grundausleuchtung über das lineare Licht, ermöglichen die aufsteckbaren Einzelstrahler eine zusätzliche Akzentuierung von bestimmten Exponaten innerhalb der Vitrine. Für den größtmöglichen Gestaltungsfreiraum sind die Leuchten einzeln dimmbar und mit dem gesamten Zubehörprogramm der bestehenden Produktfamilie wie Wabenraster, Torblenden, etc. bestückbar. Die Leuchte ist vielseitig einsetzbar. Horizontal, vertikal, in Kombination mit oder ohne Einzelstrahler.

Ein Großteil der Bauteile wurde speziell für die Leuchte angefertigt. Innerhalb dieser sehr engen Grenzen alle Funktionalitäten der Leuchte unterzubringen war eine besondere Herausforderung. Die entsprechenden Zulieferer für die extrem kleinen Bauteile zu finden eine andere.

Nachhaltigkeit: Bei der Lichtleiste R-SL-16 handelt es sich um ein langlebiges Investitionsgut, welches überwiegend im musealen Bereich Anwendung findet. Die Anzahl der verwendeten Bauteile ist auf ein Minimum reduziert und findet in anderen Produkten innerhalb der Leuchtenfamilie wieder Verwendung. Der eingesetzte LED-Strahler hat eine Leistung von maximal 1 Watt, die LED-Lichtleiste eine Leistung von 15 Watt/m. Die Leuchte wird bis auf die LED in Deutschland und in Sachsen/Kamenz gefertigt und montiert.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Werkform GmbH
Eingereicht durch: Andrea Haupt
Team-Mitglieder: Retec-Solar GmbH
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Holzlärmschutz - EnergieElement

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Nachhaltiges Holz-Lärmschutzelement mit Solarkollektor
Dem Lärmschutz kommt immer mehr Bedeutung in Deutschland zu. Hierbei zählen Lärmschutzwände zu den aktiven Schutzmöglichkeiten. Die bevorzugten Baustoffe sind Beton, Aluminium und Holz. Das Design der einzelnen Lärmschutz-Elemente beschränkt sich auf wellen-, trapez- und lattenförmige Strukturen mit Absorptionsfunktion.
In den letzten Jahren sind Holz-Lärmschutzwände bzgl. Haltbarkeit partiell in Verruf geraten.
Diese Fehlentwicklung eliminieren wir mit völlig neuem Design, was Langzeitstabilität, Nachhaltigkeit und Energiegewinnung integriert.
Hierbei wurden radikal die Schwachstellen analysiert, wie z.B. Holzlattung/Frevelschutz. Durch Weglassen kritischer Bauteile und dem Suchen nach Alternativen entsteht ein neues Produktdesign. Dieses basiert auf einem massiven Holzrahmen und einem korrosionsfesten Metallgewebe, die Frevel-, Verrottungsschutz und Langzeitstabilität gewährleisten. Gleichzeitig assoziiert diese Konstruktion einen „Köcher“, der den Schall einfängt.
Dies bringt zugleich eine völlig neue Gestaltung hervor bzw. in die Landschaft. Die optionale Verbindung mit dem großflächigen Solarkollektor ist besonders für urbane Gebiete gedacht. Diese Kombination bringt den Lärmschutz und Energie dahin, wo die Menschen es benötigen.
In den Details stecken funktionale und gestalterische Aspekte, um die Holzkonstruktion widerstandsfähiger und den Kollektoraufbau robuster zu machen und möglichem Vandalismus vorzubeugen

Nachhaltigkeit: Vergleicht man Lärmschutzelemente aus Beton, Aluminium und Holz, so schneidet Letzteres bzgl. grauer Energie am besten ab. Holz ist nachwachsend, regional, verfügbar und speichert obendrein CO².
Substitution der verschleißanfälligen Komponenten garantiert deutlich längere Lebensdauer und Funktionalität. Verlust der Absorptionswirkung durch Umwelt- und animalische Einflüsse wird ausgeschlossen; Einsatz von unbehandelten Holzarten z.B. heimische Lärche.
Bei Lärmschutzwänden im urbanen Bereich kann das neue Element Energie liefern für angrenzende Gebäude. Senkrechte oder leicht geneigte Wandelemente eignen sich ideal zur Energiegewinnung, besonders in der kalten Jahreszeit. Damit wird Schallschutz und Energiegewinnung zum Nutzen der Gesellschaft ohne zusätzlichen Flächenverbrauch möglich.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Gardinen- und Bodenfachmarkt Queck
Eingereicht durch: Volker Queck
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
E-LINA ® Edelstahlclickboden

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Der neu entwickelte patentierte Edelstahlclickboden E-LINA® kann wie Laminat durch ein UNICLIC® - System verlegt werden.
Aufgebracht wird der Edelstahl auf einem speziellen Träger. Als Gegenzug kommt auf der Rückseite eine hochwertige Trittschalldämmung zum Einsatz. Diese sorgt für einen optimalen Ausgleich des Unterbodens, ermöglicht durch seine Rillenstruktur eine gute Hinterlüftung und sorgt für ein angenehmes Gefühl beim Laufen.
Es gibt eine Vielzahl von Edelstahldekoren bis zur größtmöglichen Rutschhemmung R13. Bei der Produktentwicklung wurde besonderer Wert auf die Umwelteigenschaften und die Nachhaltigkeit des Produktes gelegt.
All das macht unsere Neuentwicklung für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten interessant – vom hygienisch sauberen Boden in Krankenhäusern oder Lebensmittelbetrieben über edle Ausstellungsflächen von Autohäusern oder Fahrstühlen bis hin zu Diskotheken, aber auch im Privatbereich.
Desweiterem eignet sich E-LINA® hervorragend für die Realisierung von Bodenleitsystemen sowie taktilen Leit- und Orientierungssystemen.
Da sich der Edelstahlclickboden am Laminat orientiert, kann er auch mit anderen Materialien kombiniert werden. So kann der jeweilige Boden vor dem Kamin auf Edelstahl wechseln, um die Brandschutzvorschriften einzuhalten.
Ein dem Edelstahlclickboden vergleichbares Produkt ist noch nicht auf dem Markt zu finden. Es handelt sich also um eine innovative Marktneuheit, die den Nachhaltigkeitskriterien in höchstem Maße gerecht wird.

Nachhaltigkeit: E-LINA® besteht aus umweltfreundlichen Materialien:

Edelstahl
- Umwelt/ Nachhaltigkeit: langlebig, recycelbar
- nachkaufbar nach Jahren
- wertstabil/ begrenzter Musterverfall

Träger
- Umwelt/ Nachhaltigkeit: CO2- neutral, recycelbar
- rückstandslos in thermische und elektrische Energie umwandelbar
- Asche als natürliches Düngemittel verwendbar

Gegenzug
- Umwelt/ Nachhaltigkeit: 100% phtalatfrei und chlorfrei, Ökotexstandard 100
- durch UNICLIC®-System kein Kleber notwendig
- langlebig und wiederverwendbar
- einzelne Paneele auswechselbar / austauschbar
- fast lebenslange Nutzungsmöglichkeit
- energieeffizient
- umweltfreundlich und nachhaltig
- geringere bis keine Untergrundvorbereitung nötig
- Verlegung bei laufenden Betrieb (keine Schließungen bei Verarbeitung notwenig)

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Döllmann Design + Architektur ZT GmbH
Eingereicht durch: Peter Döllmann
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Design der Strassenbahn Stadler TramLink Jena

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-08-15
Das Strassenbahnsystem Stadler TramLink wurde für die Bedürfnisse der Stadt Jena durch Döllmann Design komplett neu gestaltet!

Der Auftrag für die Fertigung der Fahrzeuge wurde durch die Jenaer Verkehrsbetriebe im August 2020 erteilt. Die Bahnen befinden sich gerade in Produktionsvorbereitung und werden Ende 2021 ausgeliefert.

Prägend für die Aussengestaltung ist der ruhige, freundliche und zeitlose Gesamteindruck. Erzeugt wird dieser durch durch die grosszügige, bandartige Positionierung der Verglasung und die große Frontscheibe. Auf gestufte oder dynamische Verprünge wurde bewusst verzichtet, ein geordnetes, klares Erscheinungsbild stand im Mittelpunkt der Designüberlegungen. Die Scheinwerfergruppe akzentuiert das Fahrzeug und gibt ihm einen markanten, eigenständigen Charakter.

Der Innenraum des TramLink ist komplett auf die Fahrgäste ausgerichtet. Besonders auffällig ist das clevere Sitzlayout, welches in den Einstiegs- und Multifunktionsbereichen vielfältige Möglichkeiten bietet: Fahrradmitnahme, mehrere Kinderwagen oder Rollstühle, sowie schnelle und bequeme Ein- und Ausstiege.
Der Innenraum verfügt über extrem minimierte Innenportale. Dadurch ergibt sich ein großzügiger, durchgängiger Innenraumeindruck. So ensteht Übersicht, Klarheit und gute Orientierung im Fahrzeug.

Der Stadler Tramlink wird sich damit auch in den kommenden Jahrzehnten in bestens in das Stadtbild von Jena einfügen!

Nachhaltigkeit: Strassenbahnen sind das wesentliche, öffentliche Transportmittel eines nachhaltigen Stadtverkehrs. Ökologisch und Ökonomisch ergeben sich die mit Abstand geringsten Kosten pro Person und Transportkilometer.
Strassenbahnen formen, als "zyklisch bewegte Elemente in der Stadt", das Stadtbild in ganz erheblichem Maße mit.
So versucht das Design des TramLink Jena, die langfristige Investition in das Verkehrsmittel zu spiegeln: Beim Design wurde großer Wert auf einen zurückhaltenden, zeitlosen Gesamtcharakter gelegt.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: HAYDEYAN GbR
Eingereicht durch: Aram Haydeyan
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
500W Ladegerät für leichte Elektrofahrzeuge für den Aussen-und Innenbereich

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Das neue 500W Ladegerät der FRIWO GmbH setzt neue Maßstäbe im Bereich der Ladetechnik für leichte Elektrofahrzeuge und erfüllt dabei die Anforderungen an eine optimale Stromversorgung. Die Symbiose aus maximaler Bedienerfreundlichkeit, einer kompakten und mobilen Bauweise sowie kurzen Ladezyklen ermöglichen dem Nutzer ein Erlebnis scheinbar grenzenloser Elektromobilität.

Die Vorgaben technischer Richtlinien zur Kühlung des Gerätes wurden mit einer robusten und wiedererkennbaren Produktsprache in ein formal-ästhetisches Konzept für die Outdoor-Anwendung übersetzt. Das Augenmerk lag dabei auch auf der ergonomischen Ausgestaltung und selbsterklärenden Funktionalität der Schnittstellen und Anschlussmöglichkeiten. Die charakteristische Ausrichtung und Proportion der Kühlrippen gewährleistet eine passive Kühlung der komplexen und leistungsstarken Elektronik.

Eine weitere Besonderheit bei der Gestaltung des Gerätes ist die Integration eines TPE Griffes, der in seiner Doppelfunktion sowohl den Transport als auch den Schutz des Gehäuses ermöglicht und somit den Nutzungskontext sowie den Anwendungsbereich deutlich erweitert. Je nach Einsatzgebiet kann das Gehäuse durch Aussparungen in der Bodenplatte zudem an ebenen Flächen fixiert werden.

Nachhaltigkeit: Nachhaltiges Gestalten bedeutet für uns vordergründig, Produkte zu entwickeln, welche langlebige Funktion, hohe Qualität und zeitlose Ästhetik in ihrer DNA vereinen. Es ist essenziell, dass die Produkte in ihren Eigenschaften eine hohe Qualität gewährleisten. Daher steht die Nutzung und die Zielgruppe der Produkte bei der Entwicklung an vorderste Stelle.

Nicht wir diktieren die Eigenschaften von einem neuen Produkt, sondern der Nutzer und die Rahmenbedienungen. In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit allen Abteilungen entsteht so ein Produkt für eine zukunftsweisende, ökologische Branche wie der Elektromobilität.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: elbform | industrial design
Eingereicht durch: Matthias Sperling
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Tragkraftspritze JOHSTADT | hydrofighter

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2017-06-01
Die Tragkraftspritze HYDROFIGHTER ist das neue Flaggschiff von JOHSTADT. Während das kleinere Vorgängermodell ZL 1500 noch mit einem Zweitakt-Motor ausgestattet war, besitzt die HYDROFIGHTER einen modernen leistungsstarken Viertakt-Motor. Der Wunsch des Auftraggebers nach einem adäquaten Design ist so verständlich wie logisch.

Das Design umfasst im Wesentlichen drei Komponenten bzw. Baugruppen: die obere Verkleidungshaube, die seitlichen Hitzeschutzbleche und das Tragegestell. Eine Herausforderung bildete die Vorgabe, den Kraftstofftank des Vorgängermodells in das neue Design zu integrieren.

Die Verkleidungshaube, welche das gestalterisch wichtigste Element darstellt, schützt zum einen den Antrieb und die darunter untergebrachte Technik vor Witterungseinflüssen, zum anderen das Bedienpersonal vor Berührung heißer Teile. Gleichzeitig trägt sie, ergonomisch günstig, die elektronische Bedieneinheit mit LCD-Display. Die Haube lässt sich zu Wartungszwecken leicht öffnen und nach hinten wegklappen. Im vorderen, oberen Bereich ist ein Mulde eingearbeitet. Dort sitzt der Haubenverschluss. Gleichzeitig lässt sich der LED-Arbeitsscheinwerfer für den Transport umklappen und liegt dann geschützt.

An der Seite der Hitzeschutzbleche befindet sich der Handgriff für den Notstart sowie eine Ladebuchse. Streckmetall sorgt für genügend Luftaustausch / Kühlung. Das Batteriefach auf der gegenüberliegenden Seite wurde der äußeren Form nach dem Kraftstofftank angeglichen.

Nachhaltigkeit: Eine wesentliche Kernforderung des Auftrages war, ein bestehendes Teil des Vorgängermodells für das neue Design zu verwenden. Zum einen aus ökonomischen Überlegungen und zum anderen aus Zeitgründen. Dieses Teil ist der seitlich angebrachte Kraftstofftank. Dieser besteht aus schwarzem Kunststoff und wird im Blasformverfahren hergestellt. Eine Neuanfertigung der dafür notwendigen Formteile wäre zu zeitaufwändig und teuer geworden. Letztendlich erwies sich diese gestalterische Extra-Knobelaufgabe aber als Glücksfall, weil das neue Design diesen "alten" Tank formal viel besser integriert als das beim Vorgängermodell der Fall war. Zugleich konnten wichtige Impulse für gestalterische Detaillösungen abgeleitet werden.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: RGenau Industries GmbH & Co. KG
Eingereicht durch: Rico Genau
Team: RGenau
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
CUBE - NOx Katalysatorträgerkörper, aktiver Beitrag zum Umweltschutz in Städten

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Bei CUBE handelt es sich um 50x50x50cm Würfel die sich wahlweise skalierbar in 3 Dimensionen zu einen effektiven Katalysatorträgerkörper verbinden lassen, der europaweiten Patentschutz genießt. Dieser ist geometrisch so konstruiert, dass auf engstem Raum eine maximale Oberfläche entsteht.

Das modulare System lässt sich dabei skalierbar aufbauen und passt sich damit seiner Umgebung hervorragend an. Die Oberfläche ist mit selbstreinigenden Eigenschaften ausgestattet und macht CUBE damit zu einem pflegeleichten Objekt, dass sich wunderbar in urbane Räume eingliedern lässt und an Brennpunkten mit hoher Schadstoffbelastung signifikant zur Luftreinigung beiträgt. Damit setzt unser Konzept dort an, wo konventionelle Systeme zur Schadstoffvermeidung und Reinigung versagen.

Die Gestaltung und Anpassbarkeit machen das System interessant für Architektur, Städtebau oder auch kunstvolle Inszenierungen

Nachhaltigkeit: Unser Produkt besteht aus einem 2-K-Polyorethanschaum, um die Materialmenge, sowie das Gewicht gering zu halten. Unsere Farbe ist mineralisch und besitzt einen hohen Anteil an Titandioxid.

Stickstoffoxide von Diesel Fahrzeugen, sowie sonstige Feinstaubeinflüsse, haften sich an unser Produkt an, die UV-Wellen (Tageslicht) bilden eine chemische Reaktion und wandeln sich bei der Reinigung mit Regen in Nitrat um (Photokat.).

Das Regenwasser wird durch eine Auffangrinne aufgefangen und einem autarken Filter gereinigt. Durch das Regenwasser wird die Beschichtung des CUBE auf natürliche Weise gereinigt.

Nach ca. zehn Jahren Nutzung kann unser Produkt neu beschichtet und somit stetig weiter genutzt werden.

Durch diese Anwendung ist unser CUBE langlebig und nachhaltig. Wir gehen von einer Lebenszeit von etwa 20 Jahren aus.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Biehler Sportswear GmbH & Co. KG
Eingereicht durch: Sascha Winkler
Team-Mitglieder: Danny Pfante / Desing
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Design eines Performance Radtrikots aus hochfunktionalen Materialien

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-04-22
Ein technisch fortschrittliches Radtrikot für Spitzenleistung unter heißen Bedingungen.

Mit unserem neuen Technical Radtrikot grunge purple haben wir ein extrem leichtes Trikots geschaffen, das sich unter heißen und feuchten Bedingungen als unglaublich leistungsfähig erweist. Mit seinen 90g (Größe M) ist es ein echtes Leichtgewicht bei dessen Herstellung ausschließlich hoch technische Materialien verwendet werden. Atmungsaktive und schnell trocknenden Stoffe sorgen für einen hohen Tragekomfort auch bei hohen Temperaturen. Die Rückseite ist aus einem verbesserten 3D-Mesh-Material gefertigt, das die Luftströmung fördert und eine Überhitzung des Körpers verhindert. Das Material bietet Bewegungsfreiheit ohne jegliche Einschränkungen. Ein tief geschnittener Kragen hält deinen Hals kühl und sorgt für Komfort und Atmungsaktivität. Das verbesserte Rückentaschensystem macht es einfach, Gels oder Bars zu erreichen. Die Ärmel sind länger geschnitten für eine verbesserte Leistung. Das Ärmelmaterial besteht aus im Windkanal getesteten Stoffen für höchste aerodynamische Ergebnisse. Darüberhinaus ist das detailreiche Design in einer modernen Farbgebung ein absoluter eye-catcher.

Nachhaltigkeit: Das Trikot wurde nicht nur in unserem Hause, im sächsischen Limbach-Oberfrohna, designed, sondern wird auch hier in Handarbeit hergestellt. Jeder Fertigungsschritt über Desginerstellung, Zuschnitt, Druck und Produktion sowie Verpackung und Versand erfolgt im firmeneigen Werk in Limbach-Oberfrohna. Der Versand erfolgt weltweit. Der inhouse Produktionsprozess garantiert nachverfolgbare Lieferketten, mit dem wir eine faire Produktion unter sehr guten Arbeitsbedingungen garantieren können und uns so von vielen anderen Bekleidungsherstellern im Sportartikelbereich abheben. Unsere Rohstoffe beziehen wir ausschließlich aus Europa und können auch in dieser Hinsicht eine soziale Nachhaltigkeit vorweisen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Heliatek GmbH
Eingereicht durch: Stephan Kube
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
HeliaSol - organische Solarfolie

Die Designleistung ist ein: Prototyp
HeliaSol ist eine organische Solarfolie, die einfach zu installieren ist, ultra-leicht, flexibel und ultra-dünn.

Einfach Installation: Dank des integrierten Rückseitenklebers lässt sich HeliaSol einfach auf eine Vielzahl an Untergründen kleben (z.B. Beton, Metall, Glas, Bitumen). Einfach kleben statt bohren und schrauben – es ist keine Unterkonstruktion erforderlich.

Ultra-Leicht und Ultra-Dünn, Flexibel: HeliaSol wiegt weniger als 2 kg/m² und ist nur knapp 2 mm dick (an der Anschlussdose 1,8 cm). Damit kann eine Vielzahl an Gebäuden mit Solar ausgerüstet werden, die aufgrund von Gewichtsbeschränkungen normale Solarmodule samt Unterkonstruktion nicht tragen konnten, wie zum Beispiel Leichtbauhallen. HeliaSol kann bis zu einem Radius von 20 cm gebogen werden und eignet sich damit für runde Untergründe oder architektonische Formen.

Wirklich Grün: HeliaSol ist eine der grünsten Stromzeugungstechnologien überhaupt. Es wurde vom TÜV im Rahmen einer Ökobilanz mit 14,52 kg CO2 e/m² zertifiziert und besitzt eine Carbon Footprint von weniger als 10 gCO2 e/kWh. HeliaSol erzeugt in weniger als 6 Monaten die Energie, die es während des gesamten Lebenszyklus benötigt. Es werden keine giftigen Schwermetalle wie Cadmium oder Blei genutzt, keine Seltenen Erden oder begrenzte Rohstoffe verwendet. Die Folien werden mit minimalem Materialeinsatz in einem effizienten Rolle-zu-Rolle-Produktionsverfahren auf bis zu 2.6 km langen Coil hergestellt und erst am Ende in ihr finales Layout gebracht.

Nachhaltigkeit: HeliaSol ist ein revolutionäres Produkt im Bereich der nachhaltigen Energiegewinnung aus der Kraft der Sonne. Wir verwenden nur 1 g organisches Material pro Quadratmeter, wir verwenden keine giftigen Schwermetalle wie Blei und Cadmium, keine Seltenen Erden oder begrenzte Rohstoffe für unsere Produkte. In unserm einzigartigen Rolle-zu-Rolle Herstellungsverfahren verarbeiten wir bis zu 2.6 km lange Coils effizient zu Solarfolien. Wir fertigen am Standort Dresden mit einer hohen Fertigungstiefe, beziehen ein Großteil unserer Rohstoffe aus Deutschland oder der EU. Am Ende steht das sauberste aller Solarprodukte mit einem Carbon Footprint von weniger als 10 g CO2e/kWh – verglichen mit 40-100 g CO2e/kWh bei konventionellen Solarmodulen und über 1.000 g CO2e/kWh bei Braunkohle.

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Körperschaft/Firma: DHD audio GmbH
Eingereicht durch: Marc Herrmann
Team: DHD audio
Team-Mitglieder: Jörg M. Deubner, Frank Miethling
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
RX2 Broadcast-Mischpult

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-09-14
Das RX2 ist ein Audiomischpult, das speziell für den Einsatz im Radiostudio entworfen wurde. Beim Entwurf des Geräts wurden die physischen Bedienelemente zugunsten von Touchscreens auf das Wesentliche reduziert. Die verbliebenen Tasten, Fader und Drehgeber dienen dazu, die wichtigsten Kernfunktionen schnell und intuitiv zu erreichen. Die Touchscreens erweitern die physische Oberfläche durch eine virtuelle, softwaregestützte Ebene, die ein an individuelle Arbeitsläufe angepasstes User Interface ermöglicht. Die Touchscreens werden ebenfalls dazu genutzt, die ihnen assoziierten Tasten zu beschriften. Dadurch lassen sich die Funktion der Tasten auf Knopfdruck umschalten und ganz an die Bedürfnisse des Users anpassen, sie können jede RGB-Farbe annehmen. Das User-Interface kann auf nahezu jede Sprache der Welt umgestellt werden.

Ziel ist es insgesamt, eine ablenkungsfreie Umgebung für Moderator und Techniker zu schaffen. Das RX2 ist sehr flach und lässt sich einfach auf dem Tisch platzieren. Es ist modular aufgebaut und kann durch Abnehmen des Seitendeckels und Verbinden der Module um Blöcke aus jeweils 6 Fadern auf bis zu 48 Fader erweitert werden. Ebenfalls kann es auch geteilt betrieben werden, also z.B. 6 Fader links und 6 Fader und Zentrale rechts. Das erhöht die Ergonomie im Studio. Die helle Oberfläche wird durch dunkel pulverbeschichtete Seitendeckel und Unterseite eingerahmt. Auf der Rückseite unter dem Display befinden sich diskret verborgen alle nötigen Anschlüsse.

Nachhaltigkeit: Bei der Entwicklung des RX2 wurde besonderer Wert auf seine Langlebigkeit gelegt. Es werden nur hochwertige Bauteile verwendet. Die Entwicklung und Herstellung erfolgt komplett bei DHD in Leipzig. Das Gerät wird auch noch viele Jahre nach dem Kauf mit Softwareupdates versorgt. Verschleißteile wie z.B. die Fader sowie fast alle anderen Komponenten können einfach ausgewechselt werden. Es wurde fast überall auf Klebstoffe verzichtet und stattdessen geschraubt. Das macht es einfacher das Produkt zu reparieren und nach Außerbetriebsetzung zu zerlegen und zu Recyceln. Ersatzteile sind meist bis über 10 Jahre nach Kauf verfügbar.

Bei der Entwicklung der Elektronik wurde besonderes Augenmerk auf generell niedrigen Energieverbrauch gelegt, ebenfalls verfügt die Konsole über eine Standby-Funktion.

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Körperschaft/Firma: Professur für Technisches Design – TU Dresden
Eingereicht durch: Thomas Theling
Team-Mitglieder: Designer: Thomas Theling, Markus Trappe Auftraggeber: soft trim seating sts GmbH
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
soft trim – seating system for shared mobility

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Automobilsitze unterliegen sowohl in technischer als auch in gestalterischer Hinsicht äußerst hohen Anforderungen. Der soft-trim-Sitz realisiert mit dem einteiligen Sitzkörper ein besonders anspruchsvolles Design: Sitzfläche, Rückenlehne und Kopfstütze werden nicht wie üblich in separate Bauteile aufgeteilt, sondern sind in einem Volumen vereint. Es entsteht ein modernes, schlankes Design. Dies ist aufgrund der durchgängigen Sitz- und Lehnfläche besonders komfortabel und verleiht dem Sitz eine einladende, ruhige Anmutung. Entscheidend ist in diesem Fall die Verarbeitung von Polster und Bezüge, damit bei der Verstellung in unterschiedliche Sitzpositionen formstabile Übergänge erhalten bleiben und kein ungeordneter Faltenwurf entsteht. Der asymmetrische Sitzaufbau wird unter anderem durch generative Fertigungsmethoden ermöglicht. Konzeptionell werden die aktuellen technologischen Entwicklungen und damit einhergehende, sich verändernde Nutzeranforderungen berücksichtig: Ein zunehmend automatisierter Straßenverkehr, in dem der Nutzer immer weniger aktiver Fahrer und immer mehr Passagier ist, rückt Aspekte wie Ruhe und Komfort in den Vordergrund. Hierzu kann der Sitz in eine geneigte Position verstellt werden und ist mit einer Beinauflage ausgestattet. Der Sockel mit Armlehne bildet ein einrahmendes Element und trägt auf diesem Wege zu Komfort und Entspannung bei. Die selbstständige, den Sitz tragenden Struktur macht auch eine Anwendung in Bahn, Flugzeug oder Drohen vorstellbar.

Nachhaltigkeit: Shared Mobility und zunehmend automatisiertes Fahren erfordern anpassungsfähige Fahrzeuginterieurs. Das Sitzdesign berücksichtigt diese neuen Anforderungen und trägt zu einer ressourcenschonenden Mobilität bei: In aufrechter Position ein klassischer Fahrersitz, ermöglicht der Sitz in geneigter Position ein entspanntes Reisen bei autonomen Fahrten sowie generell für Beifahrer und Passagiere. Eine großzügige Kopfstütze und ein umgreifender Sockel schaffen eine erholsame Atmosphäre. Ist die Interaktion mit Mitreisenden gewünscht, kann der Sitz mitsamt dem Sockel gedreht werden. Neben Sitzreihen können also auch Gruppen formiert werden und die Passagiere einander zugewandt sitzen. Verdeckte Reißverschlüsse ermöglichen ein schnelles Wechseln sowie die Reinigung und Wiederverwendung der Bezüge.

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Körperschaft/Firma: Professur für Technisches Design – TU Dresden
Eingereicht durch: Thomas Theling
Team-Mitglieder: Designer: Frank Drechsel, Thomas Theling; Auftraggeber: Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Corporate Product Design – Fraunhofer IWS

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS ist das treibende Bindeglied zwischen Forschung und Industrie, das kundenorientiert Laseranwendungen und funktionale Oberflächen unter Einsatz neuer Werkstoffe entwickelt und maßgeschneiderte Systemlösungen verwirklicht.
Den Qualitätsanspruch sowie die Werte und Kompetenzen macht das institutsspezifische Corporate Product Design (CPD) erlebbar. Es kombiniert innovative Technologien mit anspruchsvollem Produktdesign und erzeugt einen professionellen Auftritt. Gemeinsame Designmerkmale, ein einheitliches Farbsystem sowie Richtlinien zur Anwendung der Produktgrafik bilden einen visuellen Rahmen und sprechen eine Designsprache mit starker Wiedererkennbarkeit. Die Lösungen des Dresdner Instituts finden in einem industriellen Umfeld Anwendung, in dem der Faktor Design vermehrt an Bedeutung gewinnt. Neben einer adäquaten Ästhetik gewährleisten die neuen Designrichtlinien eine anwenderorientierte Funktionalität. Sie vervollständigen die technologisch hochwertigen Lösungen in vielen Nebenfunktionen: Eine eindeutige Signalisierung und intuitive Bedienkonzepte schaffen eine klare Nutzerführung. Ein abgestimmter, ergonomischer Aufbau, werkzeugloses Umrüsten sowie sinnvolle Aufbewahrungs- oder Transportsysteme gewährleisten ein sicheres, ermüdungsarmes Bedienen. Für die internen Prozesse am Institut bildet das CPD die Grundlage für Synergien und Standardisierung, um klar und unverwechselbar Identität zu stiften.

Nachhaltigkeit: Das Fraunhofer IWS leistet mit zahlreichen Innovationen in der Laser- und Oberflächentechnik einen starken Beitrag zu einer ressourcenschonenden und energieeffizienten Industrie. Beispiele hierfür sind selbstreinigende Oberflächen (chemiefreie Reinigung), klebefreies Fügen, eine umweltfreundliche Batteriezellenproduktion für die E-Mobilität sowie viele Entwicklungen im Bereich Leichtbau und Mass-Customization. Eine große Herausforderung liegt allerdings im Transfer dieser Technologien aus dem Forschungsumfeld heraus in eine breite Anwendung. Hier ist das Design ein entscheidender Faktor: Es vervollständigt die technologisch hochwertigen Entwicklungen des Fraunhofer IWS zu ganzheitlichen, anwenderfreundlichen Lösungen, leistet Überzeugungsarbeit und fördert die Akzeptanz von Innovationen.

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Körperschaft/Firma: Optogon Deutsche Industrielaser GmbH
Eingereicht durch: Mirko Jedynak
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Design / Konstruktion einer Laserbearbeitungsmaschine

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Erarbeitet wurde das Design einer Laserbearbeitungsmaschine für das Lasermarkieren / Lasergravieren von Bauteilen kleiner bis mittlerer Größe.
Hervorzuheben ist die Kompaktheit der Anlage bei gleichzeitiger optimaler Raumausnutzung für die zu bearbeitenden Teile, das Verhältnis von Größe der Maschine zu Größe der zu bearbeitenden Teile ist hervorragend.
Ein weiterer, wichtiger Punkt ist das Bedien- / Türkonzept der Anlage, durch eine geschickte mechanische Lösung ist die Zugänglichkeit zum Bearbeitungsraum der Maschine in der Branche einzigartig. Unabhängig davon bleibt aber auch eine Modularität erhalten, die der Anlage Flexibilität in den Anwendungen gibt. Die Ergonomie der Maschine ist für Bediener unterschiedlichster Körpergrößen gleichbleibend beispielhaft, Zwangshaltungen auch bei längerem Gebrauch sind unmöglich. Durch eine überlegte Kombination von Hard- und Software ist die Bedienung der Anlage intuitiv und auch für ungelernte / ungeübte Nutzer sehr einfach.

Nachhaltigkeit: ökonomisch: Durch das Reduzieren der wesentlichen mechanischen Bauteile der Maschine auf Blechbiegeteile, entfallen mechanische Schritte wie das Fräsen von Bauteilen aus Vollmaterial, dies senkt die Produktions-Kosten erheblich.
ökologisch: Die Maschine ist komplett recyclebar, durch den Entfall von Arbeitsschritten wie das Fräsen, ist der Gesamtenergieaufwand für die Produktion im Vergleich mit anderen Produkten gering. Der Einsatz von Stahlblech-Biegeteilen statt Aluminium-Vollmaterial verringert den ökologischen Fußabdruck deutlich. Konsequenter Leichtbau verrigert nötige Motorleistungen und damit den Energieverbrauch.
sozial: bequeme, komfortable Arbeitshaltung, keine Zwangshaltung, ermöglichen ein ermüdungsfreies Arbeiten auch über längere Zeit.

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Körperschaft/Firma: eco-softfibre GmbH & Co.KG
Eingereicht durch: Bernd Wacker
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Ökologische Weichschaumstoffe für die Anwendung in Innenräumen wie Schallabsorption und Polsterung sowie konfektionierte Polster-Produkte im Premium-Markt

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Ökologischer und schadstofffreier Weichschaumstoff.
Innenarchitekten, Maler- und Trockenbaubetriebe bekommen ein ökologisches, leicht zu verarbeitendes Material zur Schallabsorption in beliebiger Varianten- und Unikat-Qualität für ihren eigenen Design USP am Markt.
Real-Estate Eigentümer und Mieter: Räume OHNE Schadstoffe, Anwendung Schallabsorber, Polstermöbel, Matratzen für gesundes Raumklima mit vergleichbaren physikalischen Eigenschaften wie petrochemische Produkte, die dazu noch Sondermüllentsorgungskosten verursachen.

Nachhaltigkeit: Endverbraucher erhalten ein Produkt, das dem „cradle-to-cradle“- und ZERO-WASTE-Gedanken folgt sowie 100% recyclingfähig ist. Erfolgreiche Voruntersuchungen zur Schadstofffreiheit nach LEATHER STANDARD by OEKO-TEX® am Freiberger Institut für Leder und Kunststoffbahnen FILK im April 2020.

Die Ausgangsstoffe von eco-softfibre entstammen dem biologischen Kreislauf, die daraus hergestellten Produkte sind biologisch abbaubar und können umweltfreundlich recycelt werden.

Entziehung von 1,5 t CO2 pro Tonne Leder durch Einspeicherung für 10-50 Jahre. Statt Verbrennen wird das Material weiter genutzt. Wenn zur Vermeidung von erdölbasiertem Schaumstoff anstelle dessen eco-softfibre eingesetzt wird, werden mindestens weitere 2,1 t CO2 je Tonne eingespart.

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Körperschaft/Firma: neongrau
Eingereicht durch: Marco Zichner
Team: Senorics
Team-Mitglieder: Alexander Wiefel, Matthias Jahnel, Sascha Ulbrich
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
Senorics Senocorder

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Ähnlich einem menschlichen Fingerabdruck besitzen organische Materialien einen individuellen, optischen Abdruck. Dieser kann mittels Spektroskopie sichtbar gemacht werden. So können flüssige oder feste Stoffe zerstörungsfrei auf molekularer Ebene identifiziert, differenziert und quantifiziert werden.

Üblicherweise ist Spektroskopie aufwändig und teuer und daher vorrangig im Forschungslabor zu finden. Senorics hat den Prozess innoviert, die Technologie miniaturisiert und monolitisch gestaltet (Sensor-Chip). Dadurch wird Spektroskopie für die Allgemeinheit zugänglich; mit ganz neuen Möglichkeiten innerhalb von Pharmazie, Automotive, Home Appliances, Textil-, Lebensmittel- oder Agrar-Branche.

Bei der Entwicklung des Senocorders stellten wir umfangreiche Studien zur Ergonomie und Handhabung voran. Das Ergebnis ist ein kompaktes Gerät, welches zugleich leicht zu fertigen ist und eine optimale, visuelle wie auch plastische Übersetzung der Produktfähigkeiten darstellt. Es besteht eine Kausalität zwischen Form, Funktion und Bedienung. Dadurch ist letztere intuitiv und eineindeutig zu begreifen, was bei einer derart innovativen wie unbekannten Technologie von großer Bedeutung ist.

Das Produktdesign greift die technologische Intelligenz des Senocorders und gleichzeitig auch das zugrundeliegende physikalische Prinzip auf und übersetzt es in eine formvollendete Sprache. Alle Details sowie die formale Gesamtheit werden der Qualität und Leistung des Geräts in vollem Umfang gerecht.

Nachhaltigkeit: Der Senocorder ist ein modernes Werkzeug, verpackt in einer zeitlosen Produktsprache, steht dadurch über schnelllebigen Modeentwicklungen und ist keinerlei kurzfristigen Trends unterworfen.

Zudem lässt das Gehäuse-Design eine modulare Weiterentwicklung der Technologie im Inneren zu, ohne dass das Gehäuse selbst angepasst oder überarbeitet werden muss. Damit ist die Senocorder-„Hülle“ die perfekte Trägerplattform für kommende Iterationen und Evolutionsstufen einer Technologie, die kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt wird.

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Körperschaft/Firma: Wandelbots GmbH
Eingereicht durch: Paul Judt
Team-Mitglieder: Christoph-Philipp Schreiber, Frank Mühlbauer
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Produktdesign im Industriegüterbereich
TracePen

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 20201001
Im globalen Handel spielen Flexibilität und Schnelligkeit eine immer größere Rolle. Das gilt sowohl für uns Menschen als auch für Maschinen. In Zukunft müssen Industrieroboter einfach und kostengünstig von einer Applikation in die nächste wechseln können. Für eine moderne Produktion wird die Einfachheit der Programmierung zum entscheidenden Faktor.
Als Lösung für diese Herausforderung wurde der TracePen entwickelt.

Dieses Tracking-Device ermöglicht es, auch Nicht-Fachleuten einen Industrieroboter einfach anzulernen. Dazu führen die Benutzenden verschiedene Tätigkeiten wie Schweißen, Entgraten oder Kleben mit dem Stift in der Hand beispielhaft aus. Mithilfe von optischem Positionstracking und der Wandelbots Software werden die aufgezeichneten Bahnpfade in Automatisierungsskripte für den Roboter umgewandelt. Diese Art des Anlernens braucht weniger Zeit und Vorwissen als konventionelle Verfahren der Roboterprogrammierung. Zudem kann mit der TracePen-Plattform eine große Breite verschiedener Automatisierungsapplikationen abgebildet werden. Für die unterschiedlichen Anwendungskontexte wurden jeweils spezifische TracePen-Spitzen entwickelt.

Die Produktkonzeption für den TracePen entstand zunächst im Rahmen einer Diplomarbeit an der Professur für Technisches Design an der TU Dresden. Der entstandene prototypische Entwurf wurde im vergangenen Jahr vom Wandelbots Design Team bis zur Serienreife weiterentwickelt und wird im Oktober 2020 an die ersten Industriepartner ausgeliefert.

Nachhaltigkeit: Bisher war die angewandte Robotik aufgrund der hohen Kosten und Komplexität nur spezialisierten Fachleuten und demzufolge den großen Global Playern im Markt vorbehalten.

Die Motivation für die Entwicklung des TracePens liegt darin, einen einfachen Zugang zur Roboterprogrammierung für nahezu jeden zu schaffen.

Der TracePen ermöglicht den Menschen verschiedenste Industrieroboter schnell, einfach und kostengünstig anzulernen – ohne spezifisches Vorwissen zur Programmierung. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollen von der Entwicklung des TracePens profitieren. Mit dem einfachen Zugang zur Robotik können sie nun deutlich flexibler auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der schnellen, globalisierten Handelswelt reagieren und ökonomisch nachhaltig handeln.

Publikumspreis

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