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Suchfunktion

Über die Volltextsuche können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.

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Voting Publikumspreis

Vom 25. Januar bis zum 28. Februar 2021 können Sie für den Publikumspreis des Sächsischen Staatspreises für Design 2020/21 abstimmen.

Zur Abstimmung stehen alle zugelassenen und in dieser Ausstellung präsentierten Designs.

Voting-Möglichkeit 1: in der virtuellen Ausstellung
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung rechts neben dem Design-Objekt und es öffnet sich das Infofenster. Hier geben Sie ihre Stimme für das Design-Objekt ab.

Voting-Möglichkeit 2: auf der Designpreis-Website
Geben Sie Ihre Stimme für den Publikumspreis direkt auf der Website des Sächsischen Staatspreises für Design ab. Sämtliche Einreichungen zum Wettbewerb sind nach Wettbewerbskategorien aufgelistet. Das Voting kann unmittelbar an jedem Design-Objekt in der Detail-Ansicht vorgenommen werden (Klick auf: "Zeige Details").

Zum Voting auf der Designpreis-Website: www.designpreis.sachsen.de/einreichungen-5359.html

Der Gewinner des Publikumspreises wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März 2021 im Lichthof des Albertinum Dresden bekannt gegeben.

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Die Nominierten

Produktdesign im Industriegüter-Bereich
Design: corporate friends ® GmbH
Designleistung: LED Lichtsystem R-SL-16


Design: neongrau
Designleistung: Senorics Senocorder


Design: Wandelbots GmbH
Designleistung: TracePen



Produktdesign im Industriegüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Jonathan Meuer
Designleistung: Tram 2030


Design: TU Dresden, Lenard Opeskin
Designleistung: TRACE


Design: TU Dresden, Yichen Fan
Designleistung: Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich
Design: SchupplerSchwarz GmbH
Designleistung: Kohleurne


Design: Texlock GmbH
Designleistung: Regenbekleidung für RadfahrerInnen


Design: Texlock GmbH
Designleistung: tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Magdalena Sophie Orland
Designleistung: Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze


Design: Bianca Bluhm
Designleistung: voids


Design: Andreas Mikutta
Designleistung: Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder



Kommunikationsdesign
Design: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Designleistung: Kiosk der Moderne


Design: Uncanny Valley GbR
Designleistung: Gestaltung einer Plattencover Serie


Design: Mandy Münzner
Designleistung: Veto – Magazin für Protest und Verantwortung



Kommunikationsdesign – Nachwuchs
Design: daerrstudio
Designleistung: TIKKAmobil


Design: Ella Zickerick
Designleistung: Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."


Design: TU Dresden, Lisa-Marie Lüneburg
Designleistung: Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“



Design im Handwerk
Design: Schreiber Innenausbau GmbH
Designleistung: QuickModul


Design: odem Guitars
Designleistung: innovatives Design einer Headless-Gitarre


Design: thezimmer
Designleistung: Linolbodengestaltung



Design im Handwerk – Nachwuchs
Design: Anne Kaden
Designleistung: Alloy925 / Schmuckdesign


Design: Luise Ullrich
Designleistung: erzclique


Design: Heidemarie Tauber
Designleistung: FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder



Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Design: TU Dresden, Emese Papp
Designleistung: Paexo Back


Design: A4VR GmbH
Designleistung: Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION


Design: recalm GmbH
Designleistung: recalm - Making noise disappear


Design: VRENDEX GmbH
Designleistung: Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien


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Ausstellungsräume

Foyer

Produktdesign im Industriegüterbereich

Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 1

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 2

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign

Kommunikationsdesign - Raum 1

Kommunikationsdesign - Raum 2

Kommunikationsdesign - Durchgang

Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign

Design im Handwerk - Raum 1

Design im Handwerk - Nachwuchsdesign

Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«

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Navigation

Tastatur
Pfeiltasten: Kamera vorwärts, links drehen, zurück, rechts drehen
Tasten W,A,S & D: Kamera hoch, links gehen, Kamera runter, rechts drehen

Mouse
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Navigationspfeile: Bewegung nach vorn, links, rechts
Point & Click auf Bild: Gang zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Gang zu einem Bild

Touch
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Bild: Zoom zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Zoom zu einem Bild

Navigation zu den Ausstellungsräumen
Über den Menüpunkt Foyer gelangen Sie zum zentral gelegenen Foyer, von wo aus Sie sich in die einzelnen Ausstellungsräume bewegen können.
Sie gelangen auch aus jedem Ausstellungsraum "zu Fuß" zurück ins Foyer.
Über den Menüpunkt Ausstellungsräume können Sie gezielt und direkt die unterschiedlichen Räume besuchen.

Navigation zu den Einzel-Designs
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Klicken Sie im Ausstellungsraum auf ein Design-Objekt und Sie werden direkt vor dem Objekt platziert.

Detailinformationen zu den Designs
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung neben dem Design-Objekt. Es öffnet sich ein Fenster mit sämtlichen Bild- und Textinformationen zum Design-Objekt. Ebenso können Sie hier Ihr Voting für den Publikumspreis abgeben.

Eine nach Wettbewerbskategorien sortierte Übersicht sämtlicher Design-Einreichungen finden Sie auch auf den Seiten des Designpreises 2020: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/.

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Information

Herzlich Willkommen,

Sie besuchen gerade die erstmalige virtuelle Leistungsschau des Sächsischen Staatspreises für Design.
In 13 virtuellen Ausstellungsräumen präsentieren wir Ihnen die Einreichungen zum Wettbewerb 2020.

Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designer/Innen, die von einer hochkarätigen Jury gewählt werden, erhalten zusätzlich eine Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März im Lichthof des Albertinum Dresden übergeben wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb und zur Jury finden Sie auf der offiziellen Website des Designpreises: www.designpreis.sachsen.de/index.html

Entwicklung der Ausstellung: büro müller / 3D/web/tech: Sven Dämmig
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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Körperschaft/Firma: FNCY
Eingereicht durch: Martin Tomaschewski
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Unterhaltungselektronik

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Kernstück des Projekts ist ein sich noch in der Entwicklung befindender Controller/Fernsteuerungseinheit für Smartphones und Fernseher basierend auf dem HOTAS-System in Form einer Gießkanne (3D-Modelle auf Instagram zu finden).
Allerdings ist die Designleistung das gesamte Projekt, nicht die einzelnen Designgüter an sich.
Das gesamte Projekt nennt sich "fancythatshit.com".
Es handelt von dem fiktiven Frauenheld und Kunstfigur Areopagites, einem Einhorn als Maskottchen des Projekts und Models. Die aus den beteiligten Personen entstehenden Fotografiegeschichten dienen dem Projekt zur Vermarktung der Designgüter und Produkte. So auch dem Getränk "Unicornfucker", einem Aphrodisiakum auf GingerAle-Basis, dessen Markteinführung nächstes Jahr ist.
Es gibt 5 Teilgebiete des Projekts:
• Der beschriebene Controller
• Das Getränk „Unicornfucker“
• Die Guidelines für das 21. Jahrhundert (=Unternehmensvision): Corona, Hipster-Unternehmen und veraltete Designkonzepte von Nachhaltigkeit sind Kritikpunkte
• Wir produzieren unsere Werbemittel selbst, ohne Agentur zu sein. Dies bedeutet, dass regelmäßig Videokünstler, Fotografen, Models, etc. für Werbefotografien/videos gesucht werden.
Das Projekt ist am Unternehmertum und Verkauf interessiert, so dass das Konzept unternehmerisch anmutende Tendenzen besitzt.

Nachhaltigkeit: Es handelt sich keinesfalls um ökologische Nachhaltigkeit, da es sich bei dem Controller um ein elektronisches Produkt handelt und eine wasserabweisende Gummischicht als Ummantelung genommen wird. Außerdem interessiert die Zielgruppe sich nicht für Ökologie. Viel mehr geht es darum, auch älteren Menschen einen einfachen und entspannten Weg zu vermitteln, moderne Geräte anzusteuern.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Magdalena Sophie Orland

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Dem praktischen Masterprojekt liegt eine theoretische Auseinandersetzung zur fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft zugrunde. Ihr Einfluss auf den Umgang mit Textilien wurde exemplarisch an der textilen Spitze erforscht und führt durch eine experimentelle Materialuntersuchung zu einem zeitgenössischen Ausdruck des Materials. Charakteristische Eigenschaften der Spitze wurden für eine Neuinterpretation genutzt und ihre definierten Grenzen hinterfragt.
Klassische textile Herstellungsverfahren wurden durch die Entwicklung von neuen konstruierenden Techniken erweitert. Dabei spielten Temperatur und Druck eine tragende Rolle. In Zusammenhang mit neuartigen Materialien, deren Eigenschaften zusätzlich miteinander verknüpft wurden, entstand eine textile Hybridform.
Das Experiment gewinnt in seiner Stärke und Ausdruckskraft durch den konzeptionellen Rahmen des Projekts und ist für das Design der Zukunft wegweisend.


Nachhaltigkeit: Die Auseinandersetzung mit aktuellen, gesellschaftlichen Themen, wie der Digitalisierung, spielt als soziale Komponente für die Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Denn auf ein textiles Medium übertragen werden die wissenschaftlichen Inhalte für die Betrachter*innen über eine visuelle und gestalterische Ebene zugänglich gemacht und schließlich greifbar.

Die aufwendigen und von Hand gefertigten Textilien sind qualitativ sehr hochwertig. Die Prototypen laden zudem dazu ein, haptische und visuell haptische -also positive- Erfahrungen zu machen. Der spürbare Wert des jeweiligen Textils beeinflusst im besten Falle den Umgang mit ihnen.
Die verwendeten Materialien wurden durch den Verarbeitungsprozess aufgewertet und mitunter sogar Monomaterialien entwickelt, die recycelbar sind.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Theresa Pazek

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
una - Artefakte der Esskultur

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Esskultur wird in unserem modernen Alltag immer mehr zur Nebensache. Diese Arbeit soll klären, ob Rituale der Esskultur im täglichen Leben noch Platz haben. Das Artefakt, als Träger des Rituals und Kommunikator, ist dabei der Kerngegenstand der Betrachtung. Ein wesentlicher Aspekt war die Reflektion von bestehenden Ritualen und Bräuchen und die Verarbeitung dieser in dem abstrakten Entwurf eines Nutzerszenarios.

Das Ergebnis ist ein Set aus Objekten bestehend aus einer Servierschale, einer Kollektion von handgefertigten Porzellangefäßen, einer Rundschale und zwei Essutensilien. Durch die Ritualisierung der Mahlzeit soll stimulativ zur Entschleunigung und zum bewussteren Essen beigetragen werden.

Die Objekte gestalten einen neuen Umgang mit Speisen. Man bricht sprichwörtlich das Brot miteinander und isst nicht mehr vom eigenen, abgegrenzten Teller, sondern aus einer Vielzahl handgroßer Gefäße. Das Mahl wird zu einem dynamischen und kommunikativem Erlebnis, wobei das Gemeinschaftsbewusstsein im Vordergrund stehet. Sich mit allen Sinnen einzulassen soll das Genussempfinden steigern und der Mahlzeit wieder mehr Bedeutung verleihen.

Nachhaltigkeit: Una ist ein Set aus Objekten, mit Hilfe derer die Bedeutung unserer Esskultur neu erlebt werden kann. Das Ziel des Entwurfs ist ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln, sowohl bei der Zubereitung als auch beim Genuss.

Die Wertigkeit der Artefakte aus natürlichen Materialien wie Porzellan, Stein und Holz und ihre minimalistische Anmutung verweist auf die Wertigkeit der Speisen, die sie enthalten. Aspekte wie Genuss, Gemeinschaft und Ästhetik werden inszeniert und erfahrbar gemacht.

Die Mahlzeit wird zu einem Ritual, dass wir in unseren Alltag einbinden und als Hilfsmittel zur Entschleunigen nutzen können. Es formt ein Erlebnis, über welches wir uns mit unseren Mitmenschen neu verknüpfen und mit allen Sinnen einlassen.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Franziska Welke
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
nok - Schreibtisch (Modell vorhanden)

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Dieser Schreibtisch war das Ergebnis meiner Bachelorarbeit im vergangenen Jahr. Er ist entstanden mit der Unterstützung des Fraunhofer IWU und der Deutschen Werkstätten Hellerau. Der Entwurf umfasst den schlichten Korpus des Objektes, mit zwei großen Fächern als Stauraum im hinteren Bereich, sowie den Schließ- und Öffnungsmechanismen der Klappen, welche die Fächer verdecken. Über Sensoren und eine Mechanik mit Formgedächtnisdraht wurde dies platzsparend gelöst. Die Klappen können mittels einer bestimmten Abfolge von Berührungen (Bsp. 2x innerhalb von 3s) der Tischplatte, unter welcher sich die Sensoren befinden, geöffnet werden - eine Art Sesam-öffne-dich-Prinzip. Dies ist das Alleinstellungsmerkmal des Tisches. Nur der Besitzer weiß, an welcher Stelle sich die Sensoren befinden und mit welche Folge an Berührungen die Verriegelung der Fächer gelöst werden kann. Wo die Sensoren liegen, ist nicht zu erkennen.

Gestalterisch erfolgte die Orientierung an der Interieurkultur Dänemarks und zum Teilen an dem Werk "L’Homme qui marche" von Alberto Giacometti. Der Schreibtisch wurde schlicht und in zurückhaltender Formensprache gestaltet, wobei die Beine des Möbels die markantesten Komponenten sind. Die beiden Fächer im hinteren Teil bieten enorm viel Stauraum für das Notebook und außerdem für mehrere Bücher oder Schreibutensilien.

Dieser Schreibtisch soll ein aufgeräumtes Arbeitsumfeld fördern und bietet gleichzeitig eine charmante Art Wertsachen zu verstauen.

Nachhaltigkeit: Zum Einen soll der Tisch mit den großen Stauräumen und dem schlichten Design visuellen Overload durch Unordnung oder überladene Dekorationen auf dem selbigen vermeiden. Da die Fächer nach oben aufgeklappt werden können, ist es nicht vorgesehen, dass diese auch als Ablageflächen dienen, wenn der Nutzer seine Arbeit zu Ende gebracht hat. Das soll ein positives, kreatives Arbeitsumfeld fördern und kann die Produktivität steigern. Besonders in gestalterischen Berufen, ist es nicht unbedeutend, dass der Arbeitsplatz schlicht gehalten wird.

Zum Anderen, ist das Besondere die FGL-Technologie, welche sonst benötigte Motoren ersetzt und den Bauraum sehr reduziert. Dieser Schreibtisch zeigt, dass diese Technologie auch in der Interieur-Industrie von Bedeutung sein kann.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Franziska Welke
Team-Mitglieder: Josephine Alex, Studentin
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
LaTeuchte

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Zum Leitthema Holz und Kunststoff enstand LaTeuchte.

Die spezifischen Eigenschaften beider Werkstoffe sollten im Entwurf hervorgekehrt und die jeweiligen Designräume aufgezeigt werden.

Wir orientierten uns bei der Form an einem Zweig, welcher den Lampenschirm wie eine Frucht trägt.

Obwohl der hölzerne Arm der Leuchte auf natürlich gewachsene Pflanzen referiert, ist Holz ein Werkstoff, der in seiner Formbarkeit Grenzen aufzeigt.

Der freiformbare Kunststoff bildet den Schirm. Wie bei einer Frucht können extrem geschwungene, gewölbte und freie Formen realisiert werden.

Das Licht soll wie ein Fruchtkörper erscheinen, der von einem Ast getragen wird.

Umgesetzt wurden der Arm und der Fuß der Leuchte in Eichenholz. Die einzelnen Komponenten wurden gefräst und aneinander gesetzt, wobei die Ausrichtung der Fasern des Holzes zur Richtung der Krafteinwirkung beachtet wurde.

Nachhaltigkeit: Wir haben versucht die Einzelteile von Fuß und Arm der Leuchte so zu konzipieren, dass diese platzsparend angeordnet und ausgeschnitten werden können.

Der Lampenschirm wurde in ersten Modellen zwar gedruckt, könnte aber auch aus recycelten Kunststoffen oder gepressten Pflanzenresten bestehen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Gaia Indoor Gardening
Eingereicht durch: Samuel Bodner
Team-Mitglieder: Nicholas Blecher, Elias Bodner

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
GAIA Cube

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Frische und Regionalität von Gemüse gilt heutzutage bei den meisten Konsumenten als oberstes Kaufkriterium. Oftmals sind die Endverbraucher jedoch durch klimatische oder demografische Bedingungen in der der Verfügbarkeit von frischem Gemüse eingeschränkt. So leben weltweit ca. 3,6 Milliarden Menschen in städtischen Gebieten, in die oftmals in Plastik verpacktes Gemüse über lange Transportwege befördert wird.

Der GAIA Cube ist ein automatisches Indoor Gewächshaus, welches einen nachhaltigen und effizienten Gemüseanbau in den eigenen vier Wänden ermöglicht. Durch seine Smart Production Line und der optimalen Anordnung verschiedener Wachstumsstadien der Pflanzen geht das System auf den individuellen Bedarf der Konsumenten ein und versorgt sie in regelmäßigen, kurzen Abständen mit frischem Gemüse. So lassen sich bis zu 1 frischen Salat pro Tag ernten.
Derzeitig verfügbare Konkurrenzprodukte sind auf einen Erntezyklus von 4 – 8 Wochen ausgelegt, wodurch die Nutzer weiterhin vom Einkauf von Gemüse im Supermarkt abhängig sind.

Der Einsatz von Pflanzentabs und intelligenter Automatisierungs- und Steuerungstechnik ermöglicht dabei jedem, auch ohne grünen Daumen einen effektiven Gemüseanbau ohne großen Aufwand. So ist der Aufwand auf das Auffüllen von Wasser und Nährsalzen sowie dem Ernten und Einsetzen neuer Pflanzentabs beschränkt.

Der Gaia Cube ist das Ergebnis einer interdisziplinären Produktentwicklung im Rahmen des Gründungsprojektes ‚Gaia Indoor Gardening‘.

Nachhaltigkeit: Frisch geerntetes Gemüse aus dem GAIA Cube kann direkt verzehrt werden und Transportwege sowie Lebensmittelverpackungen werden überflüssig. Gemüse kann ganzjährig, nährstoffreicher, pestizidfrei und unabhängig von klimatischen Bedingungen angebaut werden und der Wasser-Fußabdruck sinkt. Weiterhin gibt der GAIA Cube den Nutzern durch den Gemüseanbau in den eigenen vier Wänden die komplette Transparenz über die Wertschöpfungskette ihres konsumierten Gemüses.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Johanna Eger

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
i am bold - ein faltbarer Hocker für Menschen mit Kleinwuchs

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Der Falthocker „i am bold“ ist ein Konzept, welches für Menschen mit Kleinwuchs entwickelt und gestaltet wurde. Der Gestaltentwurf ist eine Reaktion auf die durch die Standartnorm verursachte Größendifferenz und den damit einhergehenden Barrieren bei alltäglichen Handlungen, wie zB. dem Einkauf im Supermarkt.
Der kleine Helfer unterstützt seineN TrägerIn und fördert dessen Unabhängigkeit von fremder Hilfe im öffentlichen Raum.

Dem Entwurf liegt ein bereits etablierter Faltmechanismus zu Grunde, welcher sich in einer fließenden Bewegung elegant öffnen und schließen lässt. Der Hocker stabilisiert sich im geöffneten Zustand und hält große Gewichtsmassen aus. Die Formschlüssigkeit im geschlossenen Zustand, eignet sich zum einfachen Transport. Dadurch integriert sich der Hocker problemlos in den Tagesverlauf desDer NutzerIn.

„i am bold“ vereint Funktionalität und Ästhetik. Das minimalistische Design und die anpassbare Farbgebung repräsentieren den modernen Charakter des Hocker, fördern das Selbstbewusstsein desDer NutzerIn und unterstreichen dessen Individualität.

Nachhaltigkeit: Menschen mit Kleinwuchs haben bis heute mit Vorurteilen und/oder Ausgrenzung zu kämpfen. Deshalb werden Hilfsmittel von vielen abgelehnt, da diese als stigmatisierend empfunden werden.
Der Gestaltungsansatz zielt darauf ab, dieses negative Stigma der Hilflosigkeit zu entkräften und mittels moderner Formgebung dem Gebrauchsgegenstand einen zeitgemäßen Charakter zu verleihen.
Dadurch sollen sowohl die soziale Akzeptanz als auch die persönliche Identifikation des Nutzers mit dem Hilfsgegenstand gefördert werden.
Ziel hierbei ist der Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit.
Eine emotionale Bindung zwischen Objekt und NutzerIn auf Basis der genannten Identifikation ist das zweite Ziel der Gestaltung. Mit dieser Grundlage wird das Objekt langzeitlich genutzt und ist somit zur ökonomisch nachhaltig.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Ronja Gorges

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Entwicklung eines zeitgemäßen Produktbildes für Unterarmstützen zur Entstigmatisierung

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Diese Unterarmstütze ist nicht länger eine "Krücke", sondern ein modernes Hilfsmittel. Die ungewöhnliche Formgebung löst den Nutzer von dem stigmatisierten Produktbild. Die Unterarmstütze wird so zu einem ganz normalen Gegenstand unserer Bewegungs- und Alltagskultur. Das Selbstbewusstsein in die eigene Mobilität wird dabei durch verschiedene Aspekte unterstützt.

Die Geometrie überzeugt durch eine Krafteinsparung während des Laufens und einen weniger festen Handschluss. Verletzungen, wie das Karpal Tunnel Syndrom, können dadurch verhindert werden. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Biomechanik und Orthopädie der Sporthochschule Köln (anhand der vom Grundaufbau gleichen Ganymed Unterarmstütze) hervor. Die Armmanschette endet in Gummiaufsätzen, welche die Gehhilfe am Körper sichern und einen größeren Handlungsspielraum ermöglichen. Auch das Abstellen wird durch das neue Design einfacher. Das geknickte Hauptelement lässt sich ganz einfach an Tische, Stühle oder sonstige Objekte hängen. Jede Kante bietet nun eine Abstellmöglichkeit. Ein Spike-Aufsatz bietet Sicherheit beim Gehen im Gelände und im Schnee und Reflektoren an den abgeflachten Seiten machen den Nutzer im Straßenverkehr sichtbar.

Design stiftet Identität. Daher ist der Entwurf individualisierbar. Dies wird in der unterschiedlichen Farbauswahl des blitzförmigen Hauptelementes und dem eigenen Handgriff realisiert. In Folge dessen entsteht ein engeres Verhältnis zwischen Nutzer und Produkt.

Nachhaltigkeit: Ein charakteristisches Merkmal des Entwurfs ist der Griff. Die memory-materialartigen Eigenschaften des verwendeten Korks bewirken das Anpassen des Griffs an jede individuelle Handform. Dadurch bildet sich ein anatomischer Griff aus, der in Serie angefertigt werden kann. Werden die Unterarmstützen nicht länger benötigt, kann der Griff einfach ersetzt werden, so dass die Gehhilfe wieder für neue Nutzer verfügbar ist und nicht entsorgt werden muss. Unterschiedliche Größen und Härtegrade des Griffs, je nach Größe und Gewicht des Nutzers, sind in Abstufungen möglich. Das einfache Austauschen der meisten Elemente trägt zu einem Produkt bei, welches sehr langlebig ist und vor allem strukturell nachhaltig.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Wiete Sommer
Eingereicht durch: Wiete Sommer
Bewerbung als: Hochschulabsolvent(in) oder Ausgebildete(r) einer deutschlandweiten oder internationalen Einrichtung
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
cross innovation-visuelle und materielle Gestaltung, einer sensiblen Umweltpsychologie am Beispiel einer Modekollektion

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Wissenschaft zieht an (vgl.https://rb.gy/agdmgk)! Der erste Eindruck kann viel sagen. Kommunikation wird über den Träger Mode in allen Altersklassen praktiziert. Mit der Modekollektion möchte ich (visuell) aufklären zu Herstellung (Slow Fashion am Bsp. innovativer Verarbeitung), Materialforschung (positive Eigenschaften organischer Materialien) und Sensibilisierung für lokale Inspirationsquellen (psychoanalytische Untersuchung von Animal-Prints & Motiven anderer Kulturen).Innovation stelle ich über cross innovatives arbeiten her.In Kooperation mit Frau Dr. Anika Lehman von der Freien Universität Berlin habe ich Aspekte der Ästhetik im scheinbar Unästhetischen untersucht. Ich präsentiere in dieser Arbeit Laboraufnahmen von Schimmelpilzen und versuche dabei negative Empfindungen von Schimmel durch interessante Bilder zu ersetzen. Ein Ziel bestand darin, Nachhaltigkeit visuell mithilfe von digital bedrucktem Stoff darzustellen und diesen Fokus durch die Verwendung von klaren Linien (form follows fun, fun=flexibility) in der Formgestaltung zu verstärken. Das Projekt ist getragen, künstlerische Aspekte von naturwissenschaftlicher Forschung erlebbar zu machen.Die Zusammenarbeit von Kunst und Wirtschaft/Wissenschaft (Cross Innovation) fördert die Imagepflege, stärkt das Team im Unternehmen durch äußeres Interesse. Ich stehe für ein Umdenken in Wertschätzung von außergewöhnlichen Begebenheiten und nachhaltiges Handeln.

Nachhaltigkeit: Können wir grünen Etiketten vertrauen? Basierend darauf arbeitete ich mit medizinischen (antibakteriell) Materialien, wie Wollfasern muslesingfreier Merinoschafe zur Filzherstellung, als Zeichen für die Nutzung von Schafswolle sowie gewaltfrei produzierter Seide (Verwendung der Kokons nach Schlüpfung). Materialsparend angelegte Schnittteile wurden durch Tackernadeln zu Produkten verarbeitet, als visuelles Zeichen für Slow Fashion und damit Sensibiliserung für unfaire Behandlung in der Modeindustrie (who made my clothes?). Regionalität wird durch die Nutzung lokaler Inspirationsquellen (für Deutschland ist es u.a. für mich die Wissenschaft) visuell erlebbar gemacht. Unterstützend dazu habe ich mich bewusst entschieden, meine Eltern als Models als Zeichen für Authentizität zu wählen.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Celine Wolf
Team-Mitglieder: Lisa Myslowitsch

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
"DRECON" - Konzeptentwurf eines eSUV

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Entgegenwirkend der momentanen Trendbewegung setzen wir mit unserem esUV Drecon einen Gegenentwurf zum klassischen SUV.

Durch den steigenden Absatz von SUV´s kommen einige Probleme einher. Großräumige Fahrzeuge beanspruchen mehr öffentlichen Raum, verdrängen Kleinwagen vom Markt und belasten die Umwelt in erheblichem Maße. Auch werden SUVs nicht einmal ausgelastet. Im Schnitt werden sie mit gerade einmal 1,2 Personen belegt.

Ziel unseres Entwurfs war die Gestaltung eines dynamischen, klimafreundlichen und sozialverträglichen Fahrzeugs, welches den Geltungsbedürfnissen eines Automobils der Oberklasse gerecht werden kann. Im hauptsächlichen Fokus steht hierbei eine ausdrucksstarke Gestaltung des „Autogesichts“ und des gesamten „Autocharakters“ orientiert an biologischen Vorbildern unter dem Aspekt von Design und Emotionalität.

Als Vorbild haben wir uns hierbei an der Drachenkopfraupe orientiert, welche mit ihren fremdartigen Charakterzügen besondere Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Der esUV nutzt nur die Hälfte der Fläche eines SUV´s, setzt auf einen Elektrofahrzeugantrieb und kann bis zu zwei Personen hintereinander, sowie bis zu zwei Rollkoffer im Kofferraum, transportieren. Trotz SUV-liken, smarten Charakter und Einstieg, setzt der Alternativentwurf des esUVs auf ein kompaktes, leichtes und umweltfreundliches Design, welches die Problematiken der derzeitigen Autoindustrie ansteuern will und als Konzept für zukünftige Automobilentwürfe dienen kann.

Nachhaltigkeit: Elektroautos belasten die Umwelt weit weniger als SUV´s, können jedoch nicht mit deren Absatzzahlen verglichen werden. Mit unserem Entwurf wollen wir die Vorteile eines E-Autos mit den imposanten, visuellen Eindrücken eines SUV´s im Straßenverkehr verbinden, um andere Zielgruppen von dem Erwerb eines E-Autos zu überzeugen. Damit kann der CO² Ausstoß verringert und das Bewusstsein im Straßenverkehr gesteigert werden.

Zusätzlich wollen wir die Problematik des stetigen Wachstums der Bevölkerung und hieraus folgenden Platzmangels angehen und durch die kompakte Form den Platz im öffentlichen Raum lockern.

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Eingereicht durch: David Mantilla
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Alpen-Lounger | Neuinterpretation eines traditionellen Sitzmöbels

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Tradition ist eine etablierte Form des kollektiven Gedächtnisses und als Designer haben wir die Möglichkeit, diese wiederaufzunehmen oder zu erneuern.

Bei dem Bauernstuhl, der auch unter dem Namen Stabelle oder Brettstuhl bekannt ist, handelt es sich um einen Stuhl aus dem Alpenraum mit über fünf Jahrhunderten Tradition. Der Alpen-Lounger ist eine Neuinterpretation, bei der neue Herstellungstechniken wie CNC mit den traditionell-charakteristischen Holzverbindungen der Stabelle kombiniert werden.

Als visuelle Technik weist der Stuhl einen Rhythmus oder eine Wiederholung zwischen der Sitzfläche und der Rückenlehne auf. Zu dem Lounge Chair gehört außerdem eine Fußbank, die die gleiche Kommunikation aufweist wie die Sitzfläche. Die Fläche der Fußbank und des Stuhls sowie die Rückenlehne weisen eine leichte Konkavität auf, damit der Nutzer weiß, in welcher Position, er sich hinsetzen kann und damit das Sitzen bequemer ist.

Nachhaltigkeit: Der Alpen-Lounger ist ein Produkt, das auf der Grundlage von CNC-Fräsen hergestellt wird. Deshalb besteht die Möglichkeit, die Verschwendung von Material zu reduzieren, auch da der Großteil der Teile ein Spiegelbild anderer Teile sind und die gleichen Schnittwinkel haben. Es handelt sich außerdem um ein Möbelstück, bei dem kein Klebstoff genutzt wird, weshalb die Möglichkeit besteht, die Teile auszutauschen oder das Produkt zu reparieren, ohne dass seine Lebensdauer endet.

Tradition ist bei diesem Projekt ein wichtiger Punkt, denn es wird versucht, Techniken der Holzverbindungen, die bereits früher genutzt wurden, für die Möbel zu nutzen und sie in den aktuellen Kontext zu bringen.

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Körperschaft/Firma: Technische Universität Dresden
Eingereicht durch: Stefan Teubner
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Exo Clean

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Das Entwurfsprojekt entsteht im Auftrag einer Studienleistung in Kooperation mit dem weltweit bekannten Hersteller von Hochdruckreinigern, Kärcher. Ziel ist, den heutigen Hochdruckreiniger für die Fassadenreinigung zu verbessern und ein Konzept für das Jahr 2030 bereitzustellen.

Die ausführliche Recherche über die aktuellen Mega-Trends, in denen neben der Nachhaltigkeit insbesondere auch die Digitalisierung und der Einsatz von automatisierter Robotik eine große Rolle spielen, zeigt Aufschluss über die Randbedingung für einen Entwurf für die Zukunft.

Des Weiteren zeigt die signifikant steigende Zahl der über 60 Jährigen in Europa, wie der demographische Wandel sich entwickelt. Mit dem Alter steigen die körperlichen Beschwerden. So ist das Reinigen von hohen Fenstern und Fassaden eine herausfordernde Aufgabe für viele. Die Lösung hierfür ist das Konzept eines Exoskeletts für die Fassadenreinigung. Der Kärcher Exo Clean assistiert durch aktiv-intelligent gesteuerte Motoren mit harmonischen Getrieben an den Gelenken durch Drehmomentbeisteuerung entgegen auftretender Lasten. So wird das anstrengende Arbeiten bei der Fassaden- und Fensterreinigung zu einem spannenden und kraftvollen Ereignis für Jung und Alt.

Das Technik-Konzept basiert auf eine Exoskelett-Studie des Fraunhofer-Instituts mit technisch fortschreitenden Annahmen für das Jahr 2030. Zusammenbringend aller Parameter ist der vorliegende Produktentwurf an der TU Dresden entstanden.

Nachhaltigkeit: Die fortschreitende Automatisierung prägt nicht nur durch positive Aspekte. Zum einen entlastet sie Arbeit und den Alltag immens, zum anderen kann sich mit laufender Zeit ein Gefühl von Unzufriedenheit ausbreiten. Diese Unzufriedenheit resultiert aus der immer größer werdenden Abgrenzung zw. Mensch und Maschine und damit auch den Arbeitsaufgaben. Vor allem die Generation der über 60 Jährigen, welche sich immer weiter von den Digital-Natives absetzt, kennt das positive Gefühl, Arbeit mit eigener Kraft erledigt zu haben. Ziel ist es daher, eine sozial nachhaltige, wie auch eine technische Innovation zu gestalten. Eine nachhaltige Lösung für eine emotional geladene Mensch-Maschinen-Interaktion durch das Ineinandergreifen beider Komponenten, welche alle Generationen wieder näher bringen kann.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Jessica Janik
Team-Mitglieder: Exzellenzcluster CeTI, ENARI GmbH
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
WAVE – Aktive Trainingsunterstützung für den professionellen Surfsport

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Stellen Sie sich einen Gegenstand vor, mit dem sich im Grunde jeder gewünschte Skill erlernen lässt – zum Beispiel das Surfen.

Beim Erlernen motorischer Fertigkeiten ist direktes Feedback essenziell. Dies gilt besonders für den Profisportbereich und die Perfektionierung von Bewegungsabläufen bis ins Detail. Allerdings herrscht im Surfen nicht nur ein Mangel an Trainer*innen, noch dazu ist die Vergabe von Feedback während der Bewegung bisher schwer umsetzbar. Bisher.

In einer Kooperation mit dem Exzellenzcluster CeTI (TU Dresden) und dem Münchner Start-Up ENARI ist das Konzept „Wave“ entstanden, welches Profisurfer*innen durch direkte Analyse- und Korrekturmaßnahmen als Trainingsunterstützung dienen soll.

Mit und für Surfer*innen entwickelt, umfasst Wave eine Kombination aus einem Vibrationsband und einem mit Sensoren ausgestatteten Board. Während das Board jede Bewegung analysiert, liefert das Wave Band mittels 5G ein vibrotaktiles Echtzeit-Feedback bei fehlerhafter Ausführung. Durch die modulare Bauweise kann das Band an verschiedenen Körperstellen getragen werden und sorgt so für mehr Flexibilität und hohen Tragekomfort. In einer App erhalten Athlet*innen zusätzlich praktische Hinweise und eine umfassende Bewegungsanalyse. Insgesamt sorgt Wave so für eine verbesserte Anpassung an Trainingsreize und eine schnellere Lernreaktion.
Im Entwurfsprozess wurde bereits ein funktionaler Prototyp entwickelt, an dem das Feedback Konzept getestet und weiter verfeinert werden kann.

Nachhaltigkeit: Im Surfen ist Nachhaltigkeit in den letzten Jahren zu einem Leitbegriff geworden, der in der Community großen Anklang findet.

Um diesem Nutzerbedürfnis gerecht zu werden, sollte im Gestaltungsprozess ein verantwortungsbewusster und ressourcenschonender Umgang mit der Natur richtungsweisend sein. Zu den konkreten Maßnahmen zählen unter anderem die Verwendung umweltfreundlicher Materialien, der Verzicht auf zusätzliches Equipment sowie modulare Elemente für leichtere Reparatur und besseres Recycling.

Vor allem aber durch die Art und Weise, das Lernen komplexer Bewegungen enorm zu vereinfachen, ist Wave ein Beispiel sozialer Nachhaltigkeit. Dieser Ansatz besitzt großes Potential zukünftig auch über das Surfen hinaus Anwendung zu finden und somit eine fairere Zukunft für alle zu gestalten

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Eingereicht durch: Steven Finke

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Reisekoffer - mit neuartiger Produktstruktur, vielfältigen Funktionen und verändertem Produktbild

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Bekanntes Problem beim konventionellen Koffer ist, dass sobald das Gepäckstück geöffnet wird, automatisch Unordnung entsteht.

Mit einer neuartigen Modulfaltung wird ein nutzerfreundliches Ordnungssystem geschaffen. Somit wirkt das zunächst erst klassische Produktbild nach dem Öffnen neu und unkonventionell. Mittels eines Bandes, welches alle drei Koffermodule miteinander verbindet, wird ein Ordnungssystem geschaffen und ermöglicht dem Nutzer neue Funktionen im Umgang mit dem Faltkoffer. Durch Ziehen einer Lasche am vorderen Modul öffnet sich der Koffer. Somit ist er im geschlossenen Zustand, durch seine Materialintervention sehr robust, vor Belastungspunkte beim Reisen geschützt und gleichzeitig im offenen Zustand voller funktionaler Elemente.

Ein weiterer Vorteil des Faltkoffers im Bezug auf das konventionelle Reisegepäck ist vor allem der stressfreie Zugang auf den Kofferinhalt. Vor dem Reiseantritt kann der Nutzer den Koffer so präparieren, wie er es für seine Reise vorsieht, da er eine Vielzahl an Modulvarianten mit diversen Ordnungs- und Funktionsmöglichkeiten bietet.
Während der Sicherheitskontrolle bietet er schnellen Zugang auf Dinge, wie Laptop und Flüssigkeiten, da diese sich in der gepolsterten abnehmbaren Tasche bzw. in einem abnehmbaren Waschbeutel befinden.

Dieser Koffer ermöglicht somit ein strukturiertes, entspannteres und individuell angepasstes Reisen und gibt dem Ausspruch „Leben aus dem Koffer“ zudem eine neue Bedeutung mit Ordnung.

Nachhaltigkeit: Der Koffer besticht vor allem durch sein langlebiges, funktionales Design und ist aus hochwertigen und robusten Stoffen gefertigt.

Hat der Nutzer z.B. einen Defekt am Verschluss, kann er ihn einfach selbst abmontieren und einen neuen Verschluss einsetzen. Somit muss er ihn nicht aufwendig austauschen lassen (wie beim Reißverschluss) und vermeidet ein vorschnelles Entsorgen. Der modulare Koffer soll somit ein lebenslanger Begleiter für den Reisenden werden.

Zudem wird durch die sehr gute Organisation im Koffer das Reisen mit Handgepäck für den Nutzer attraktiver. Auf kleinstem Raum finden die wichtigsten Utensilien Platz. Somit werden unnötig viele Gepäckstücke gespart. Buisnessreisende können auch auf weitere Koffer verzichten, denn sogar der Anzug kann perfekt hineingehalten werden.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Jacob Schmidt
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Casimir - Badmöbel

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Casimir ist eine Badmöbelserie bestehend aus Waschtischen, Spiegelschränken und Hochschränken in verschiedenen Größen. Die Serie entstand als Semesterprojekt mit dem Praxispartner Metan Solutions GmbH.

Die Korpusse der Serie bestehen aus 0,9 mm starkem Stahlblech und haben abgerundete Ecken. Das Zusammenspiel aus schlichten Formen, Komposition, Proportion und Materialwahl erzeugt einen zeitlosen und hochwertigen Eindruck.

Eine Besonderheit ist, dass Waschbecken und Korpus des Waschtisches aus einem Teil bestehen.

Die Schubladen im Waschtisch dienen zur Aufbewahrung von beispielsweise Handtüchern. Der Spiegelschrank verfügt über zwei Schiebetüren welche zur Mitte geschoben werden können. Die Hochschränke werden mittels Drehtüren geöffnet.

Die Fronten des Korpusmöbels werden wahlweise aus Holz oder Stahl gefertigt. Die Holzfronten verfügen über einsatzgefräste Griffmulden, während an den Metallfronten der Griff nach Kundenwunsch gewählt werden kann. Alle aus Stahlblech gefertigten Teile werden zur maximalen Wasserbeständigkeit verzinkt und anschließend pulverbeschichtet.

Integraler Bestanteil der Möbelserie sind ein Haken, eine Seifenablage, ein Föhnhalter und eine Handtuchstange. Diese können mithilfe von an ihnen verschraubten Neodym-Magneten an beliebigen Stellen des Korpus angebracht und somit genau auf die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden.

Bedingt durch die Pandemie erfolgte der Gestaltungsprozess und die Visualisierung des Entwurfes ausschließlich digital.

Nachhaltigkeit: Durch die Absprache mit dem Praxispartner während des Semesters sind die Bauteile der Serie so konzipiert, dass sie möglichst einfach mit den bereits vorhandenen Maschinen der Firma Metan Solutions GmbH gefertigt werden können. Dadurch werden Investitionen in neue teure Maschinen vermieden.

Die hochwertigen Materialien und die genau auf die Anwendung angepasste Oberflächenbehandlung gewähren eine maximale Lebensdauer der Möbel.

Im Gegensatz zu konventionellen Badmöbeln, welche meist aus Spanplatten gefertigt werden, kommt der Fertigungsprozess ohne Lösungsmittel aus und die Materialien sind frei von Umweltgiften wie z.B. Formaldehyd.

Die Fronten sollen ausschließlich aus einheimischen Hölzern gefertigt werden und mit ökologischem Hartwachs behandelt werden.

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Körperschaft/Firma: HTW Dresden
Eingereicht durch: Julian Kühme
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Gestaltung eines Tritthockers aus Holz und Kunststoff

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Dieser Entwurf entstand aus der Aufgabe, einen Tritthocker aus Holz und Kunststoff zu erschaffen. Doch warum durch Design noch ein weiteres Kunststoffteil erzwingen, wenn ebenso gut auf bestehende Ressourcen zurückgegriffen werden kann? So kombinierte ich meinen Tritthocker mit einem bereits bestehenden Objekt aus Kunststoff; einem Soßeneimer.

Die Besonderheit des Entwurfs besteht darin, dass der Kunststoffeimer vom Nutzer selbst gefunden und eingefügt werden soll. So entsteht nicht nur ein originelles Upcyclingobjekt, sondern bereits Erwerb und Aufbau des Objektes werden zu einer individuellen und einzigartigen Erfahrung.

Der Hocker balanciert seine Schwächen und Stärken von selbst aus, die beiden Materialien Kunststoff und Holz gehen eine sowohl praktische als auch ästhetische Symbiose ein. Der streng geometrische, minimalistische Holzanteil steht im Kontrast zum komplexeren, noch aus seinem früheren Leben dekorierten Soßeneimer. Dennoch bilden sie ein stimmiges Gesamtbild, dass dem Hocker eine zwar schlicht-moderne, vor allem aber eigenbauliche Ästhetik verleiht.

Nachhaltigkeit: Schon das Konzept des Tritthockerentwurfs findet eine Basis in seiner Nachhaltigkeit.

Für das Endprodukt muss nur der Holzanteil neu produziert, verpackt und versandt werden - um die Beschaffung des Kunststoffbestandteils kümmert sich der Nutzer selbst. So werden ökologische und finanzielle Ressourcen aller Beteiligten geschont. Soßeneimer werden in der Gastronomie sehr häufig eingesetzt und landen für gewöhnlich nach ihrer Entleerung im Müll. Der Tritthocker jedoch bemüht seinen Nutzer, selbstständig einen solchen Eimer zu organisieren und wiederzuverwenden, um ihn fertigzustellen.

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Eingereicht durch: Bianca Bluhm
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
voids

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Die Schalen voids bestehen aus Sinuswabenplatten der Firma SWAP Sachsen GmbH. Die Platten wurden durch den Einsatz von Wasser und Druck in eine Schalenform gepresst. Durch den Druck entstanden Verdichtungen im Material, welche die Stabilität bieten und das Spiel zwischen offener und verpresster Wabenstruktur erzeugen.
voids werden in Handarbeit hergestellt und so ist jede Schale ein Unikat.

Die Schalen entstanden während meines Studiums. Die SWAP Sachsen GmbH war Praxispartner in diesem Projekt.

Nachhaltigkeit: Die Sinuswabenplatten bestehen fast ausschließlich aus recyceltem Papier. Nach Gebrauch lässt sich das Material problemlos in den Materialkreislauf wieder einfügen.

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Eingereicht durch: Andreas Mikutta

in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder.
Die Maker der Zukunft sind die Kinder. Als Maker sind sie Teil einer kulturellen Bewegung, die sich zum Ziel setzt, die uns umgebende Welt
zu erschließen und wortwörtlich zu begreifen. Die Maker der Zukunft sind die Gestalter*innen der Zukunft. Making fördert kreatives und divergentes Denken und bildet damit wesentliche Grundlagen für den Aufbau von (technischer) Kreativität.

Das Produktkonzept umfasst:
1. Einen höhenverstellbaren Arbeitstisch mit wendbarer, kautschukbeschichteter Platte.
2. Eine rollbare Aufwahrung für Material und Werkzeug
3. Einen Transportwagen für die Tische oder andere Materialien.

Als Servicekomponente zum Produkt ist eine Internetseite
entstanden, die sukzessive ausgebaut wird. Diese umfasst Anleitungen zum Umgang mit Werkzeugen, Informationen zu Werkstoffen, Inspirationen und Projektideen und Nutzerbeiträge zu Erweiterungen (Hacks) des Möbelsystems. Ziel der Seite ist ein didaktischer Leitfaden.
www.diemakerderzukunft.de

Schwerpunkt schulische und außerschulische Bildungseinrichtungen:
Die Möbel sind so konzipiert, dass sie Kindern im Alter von 4 bis 10 Jahren eine Umgebung bieten, in der sie mit Werkstoffen und Werkzeugen hantieren - in der sie gestalten können. Viele Kindergärten, Schulen oder Museen verfügen nicht mehr über eigene Werkräume. Das Konzept lässt sich mobil einsetzen und bietet damit die Möglichkeit einer Anpassung an räumliche Gegebenheiten.

Nachhaltigkeit: Jede*r kann was!
Der Fokus der Arbeit liegt im Bereich sozialer Nachhaltigkeit. Gestaltungsprozesse sind Interaktionsprozesse. Kinder erfahren hier gegenseitige Wertschätzung und Rücksichtnahme und schulen ihre emotionalen und sozialen Kompetenzen. Sie erfahren sich als Mitgestalter ihrer Lebenswelt. Durch den Aufbau handwerklicher Kompetenzen
In der Auseinandersetzung mit Material und Werkzeug wird die Problemlösekompetenz der Kinder gefördert und sie werden für einen nachhaltigen Umgang mit Roh- und Werkstoffen sensibilisiert.
Das Produkt ist einer ökologisch sensiblen Gestaltung verpflichtet: Heimisches Buchenholz als Hauptmaterial, ein Produzent der ausschließlich in Deutschland fertigt und die Orientierung auf eine lange Lebensdauer der Elemente sind wesentliche Merkmale.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Jessica Haustein
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
SUSHI Memory für alle

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
SUSHI ist ein generations- und kulturübergreifender Spielspaß ohne komplexe Regeln. Es ist bei Stromausfall genauso gut spielbar wie bei Sprachlosigkeit. SUSHI wurde so gestaltet, dass es Menschen zusammenbringt, die sich in Alter, Sprache, motorischen Fähigkeiten und Wahrnehmungsmöglichkeiten sehr unterscheiden, und dabei ein faires Spiel ermöglicht.

SUSHI versteht sich als inklusives Spiel, welches Berührungsängste abbauen und gemeinsames Erleben fördern möchte, es schult u.a. die Feinmotorik, taktile Wahrnehmung und zeigt, dass anders sein normal und kein Hindernis ist. Sehbehinderte, sowie motorisch beeinträchtigte Mitspieler, nutzen das Memory ohne Stäbchen und können die hohen, dreidimensionalen Spielsteine einfach mit den Händen greifen und erspüren. Die Höhe der Spielsteine wurde durch Greifproben mit motorisch beeinträchtigten Menschen evaluiert. Durch Materialwahl und Möglichkeit des Selbstdruckes digitaler CAD Dateien ist das Spiel individualisierbar und zudem flexibel in Anzahl und Schwierigkeit.

Innovativ ist besonders der geometrische Aufbau, die inklusive Spielweise und das Zusammenstecken der Spielsteine als Feedback.

Besonders inspirierend empfinde ich die Poesie in der Gestaltung, also dass sich erst auf den zweiten Blick ein Spiel entrollt, so wie auch Menschen oft erst auf den zweiten Blick (oder Spiel) ihr wahres Wesen zeigen.

Nachhaltigkeit: Als nachhaltige Materialien sollen NFC auf Basis von PLA sowie Holzabfallprodukte wie Papierpulpe oder Lignin dienen. Foodprint ist genauso eine Option wie die Erweiterung durch digitale Datensätze.

Mich begeistert besonders zu beobachten wie die unterschiedlichsten Menschen zum Spiel zusammen kommen und ihre Fähigkeiten und Vorurteile neu bewerten. Spielen öffnet Menschen und bietet so die Chance durch gemeinsames Erleben Verständnis zu entwickeln. Die Möglichkeit die Spielsteine aus essbarem Material zu drucken und das grundsätzlich andere Spielen eines Memorys fasziniert mich ebenfalls.

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Eingereicht durch: Till Gringmuth
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
MOHNO - Over Ear Kopfhörer aus vorwiegend nachhaltigen Materialien

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Durch die Zunahme an günstig und schnell produzierbaren Kopfhörern aus Spritzgussteilen nimmt die Wertschätzung von modernen Kopfhörern stark ab. Zudem bieten herkömmliche Kopfhörer keine Möglichkeit verbaute Technik wiederzuverwenden und sie unkompliziert von dem Gehäuse zu trennen. So landet kaputte Kopfhörertechnik schnell auf dem Müll.

Die Montage der Kopfhörerkomponenten und dem Wissen über alltägliche Technologie stärkt die emotionale Bindung zu dem Produkt. Ein direkter Dialog zwischen Konsument und Produkt entsteht. Diese Bindung stärkt die Langlebigkeit und die daraus resultierende Nachhaltigkeit maßgeblich.

Dieses Konzept wird durch den integrierten Schnappverschluss, welcher an beiden äußeren Gehäuseteilen fixiert ist, in Szene gesetzt. Der Schnappverschluss stellt den Schlüsselgedanken des Entwurfes dar und ist der Funktionsweise eines Einwegglases nachempfunden, welche dem/der Konsument/-in bereits vertraut ist.

Zudem verdeutlicht er, dass das Öffnen und Schließen des Kopfhörers zu einem vertrauten und intuitiven Prozess werden kann. Der Kopfhörer soll praktisch, robust, materialbasiert, minimalistisch und vor allem nachvollziehbar wahrgenommen werden. MOHNO steht nicht nur für einen praktikableren Umgang mit einem Alltagsgegenstand, sondern auch für die Rückbesinnung zu Lösungsansätzen abseits moderner Produktkonzepten und Produktionstechniken.

Nachhaltigkeit: Ziel meines Entwurfes ist es, eine nachhaltigere und langlebige Alternative zu bieten. Dies wird durch die Trennung von jeglichen Gehäuse- und Technikkomponenten realisiert. So lassen sich defekte Komponenten problemlos reparieren oder austauschen und ersetzen.

Die Auseinandersetzung mit den einzelnen Komponenten während des Öffnen des Produktes soll die emotionale Bindung zu dem Kopfhörer stärken. Eine emotionale Bindung zu einem elektronischen Geräten ist zu Beginn sehr stark. Doch durch die schnelle Entwicklung der Technologie, und dem stetigen Drang nach einem besseren/neueren Produkt löst diese emotionale Bindung schnell auf. Produkte landen trotz Funktionalität auf dem Müll und werden schnell vergessen. Zudem wird sich mit verschiedensten abbaubaren Kunstoffen beschäftigt.

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Eingereicht durch: Paul Weiß
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign
Flaschenpost aus Dresden

Die Designleistung ist ein: Prototyp
„Flaschenpost“ ist ein Dokumentarfilm-Projekt des Dresdner Filmemachers Steffen Krones. Die Idee zum Projekt entstand bei einem Filmdreh in Norwegen, bei welchem Krones auch Plastikverpackungen deutscher Supermärkte in ansonsten unberührter Natur fand. Die weltweite Plastikverschmutzung findet sich auch in deutschen Flüssen. Ziel des „Flaschenpost“-Projektes ist es, die Öffentlichkeit mit Menschen vor Ort für dieses Thema zu sensibilisieren. Die Drifter erfüllen dabei den Zweck, Menschen die Verschmutzung ihrer Flüsse vor Augen zu führen und sie zu einem Umdenken zu bewegen. Somit sind an auch an das Design höchste Ansprüche geknüpft – dies gilt sowohl für die technische Funktionalität als auch die ökologische Nachhaltigkeit des Designs. Die Ausstattung mit einem GPS-Modul ermöglicht das Tracking von Plastikmüll und die Identifizierung möglicher „Müllinseln“ in der Elbe und im späteren Projektverlauf auch in weiteren Flüssen. Beteiligt sich eine große Community an dem Projekt, indem sie Drifter einsetzt, können diese Daten auch für wissenschaftliche Zwecke genutzt werden. Ziel war es neben diesen technischen Aspekten jedoch auch, durch die Verwendung natürlicher Materialen eine ökologische Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Durch zahlreiche Tests und Versuche an Materialen konnte dies gelingen.

Nachhaltigkeit: Der für uns wichtigste Schritt war die Gestaltung eines aus weitestgehend umweltverträglichen Materialien bestehenden Drifters. Dieser wurde nach Analyse der materiellen Anforderungen wie Gewicht sowie Salzwasser- und UV-Beständigkeit lediglich aus Kork, Edelstahl und einem auf die Mindestmenge optimierten Anteil an recyceltem Plastik gefertigt. Der Bezug als Stangenware macht eine Serienfertigung, bei einem Gesamtpreis von unter 80 Euro, sehr günstig möglich. Die Bojen sind einfach zu montieren und wurden mit Unterstützung von Vereinen wie der Kunststoffschmiede Dresden in Gemeinschaftswerkstätten gefertigt. Die Nutzung der Bojen als Citizen-Science Projekt macht es möglich, von Laien gesammelte, forschungsrelevante Daten für Institute bereitzustellen und Eigeninitiative zu fördern.

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