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Suchfunktion

Über die Volltextsuche können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.

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Voting Publikumspreis

Vom 25. Januar bis zum 28. Februar 2021 können Sie für den Publikumspreis des Sächsischen Staatspreises für Design 2020/21 abstimmen.

Zur Abstimmung stehen alle zugelassenen und in dieser Ausstellung präsentierten Designs.

Voting-Möglichkeit 1: in der virtuellen Ausstellung
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung rechts neben dem Design-Objekt und es öffnet sich das Infofenster. Hier geben Sie ihre Stimme für das Design-Objekt ab.

Voting-Möglichkeit 2: auf der Designpreis-Website
Geben Sie Ihre Stimme für den Publikumspreis direkt auf der Website des Sächsischen Staatspreises für Design ab. Sämtliche Einreichungen zum Wettbewerb sind nach Wettbewerbskategorien aufgelistet. Das Voting kann unmittelbar an jedem Design-Objekt in der Detail-Ansicht vorgenommen werden (Klick auf: "Zeige Details").

Zum Voting auf der Designpreis-Website: www.designpreis.sachsen.de/einreichungen-5359.html

Der Gewinner des Publikumspreises wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März 2021 im Lichthof des Albertinum Dresden bekannt gegeben.

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Die Nominierten

Produktdesign im Industriegüter-Bereich
Design: corporate friends ® GmbH
Designleistung: LED Lichtsystem R-SL-16


Design: neongrau
Designleistung: Senorics Senocorder


Design: Wandelbots GmbH
Designleistung: TracePen



Produktdesign im Industriegüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Jonathan Meuer
Designleistung: Tram 2030


Design: TU Dresden, Lenard Opeskin
Designleistung: TRACE


Design: TU Dresden, Yichen Fan
Designleistung: Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich
Design: SchupplerSchwarz GmbH
Designleistung: Kohleurne


Design: Texlock GmbH
Designleistung: Regenbekleidung für RadfahrerInnen


Design: Texlock GmbH
Designleistung: tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Magdalena Sophie Orland
Designleistung: Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze


Design: Bianca Bluhm
Designleistung: voids


Design: Andreas Mikutta
Designleistung: Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder



Kommunikationsdesign
Design: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Designleistung: Kiosk der Moderne


Design: Uncanny Valley GbR
Designleistung: Gestaltung einer Plattencover Serie


Design: Mandy Münzner
Designleistung: Veto – Magazin für Protest und Verantwortung



Kommunikationsdesign – Nachwuchs
Design: daerrstudio
Designleistung: TIKKAmobil


Design: Ella Zickerick
Designleistung: Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."


Design: TU Dresden, Lisa-Marie Lüneburg
Designleistung: Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“



Design im Handwerk
Design: Schreiber Innenausbau GmbH
Designleistung: QuickModul


Design: odem Guitars
Designleistung: innovatives Design einer Headless-Gitarre


Design: thezimmer
Designleistung: Linolbodengestaltung



Design im Handwerk – Nachwuchs
Design: Anne Kaden
Designleistung: Alloy925 / Schmuckdesign


Design: Luise Ullrich
Designleistung: erzclique


Design: Heidemarie Tauber
Designleistung: FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder



Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Design: TU Dresden, Emese Papp
Designleistung: Paexo Back


Design: A4VR GmbH
Designleistung: Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION


Design: recalm GmbH
Designleistung: recalm - Making noise disappear


Design: VRENDEX GmbH
Designleistung: Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien


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Ausstellungsräume

Foyer

Produktdesign im Industriegüterbereich

Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 1

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 2

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign

Kommunikationsdesign - Raum 1

Kommunikationsdesign - Raum 2

Kommunikationsdesign - Durchgang

Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign

Design im Handwerk - Raum 1

Design im Handwerk - Nachwuchsdesign

Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«

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Navigation

Tastatur
Pfeiltasten: Kamera vorwärts, links drehen, zurück, rechts drehen
Tasten W,A,S & D: Kamera hoch, links gehen, Kamera runter, rechts drehen

Mouse
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Navigationspfeile: Bewegung nach vorn, links, rechts
Point & Click auf Bild: Gang zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Gang zu einem Bild

Touch
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Bild: Zoom zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Zoom zu einem Bild

Navigation zu den Ausstellungsräumen
Über den Menüpunkt Foyer gelangen Sie zum zentral gelegenen Foyer, von wo aus Sie sich in die einzelnen Ausstellungsräume bewegen können.
Sie gelangen auch aus jedem Ausstellungsraum "zu Fuß" zurück ins Foyer.
Über den Menüpunkt Ausstellungsräume können Sie gezielt und direkt die unterschiedlichen Räume besuchen.

Navigation zu den Einzel-Designs
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Klicken Sie im Ausstellungsraum auf ein Design-Objekt und Sie werden direkt vor dem Objekt platziert.

Detailinformationen zu den Designs
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung neben dem Design-Objekt. Es öffnet sich ein Fenster mit sämtlichen Bild- und Textinformationen zum Design-Objekt. Ebenso können Sie hier Ihr Voting für den Publikumspreis abgeben.

Eine nach Wettbewerbskategorien sortierte Übersicht sämtlicher Design-Einreichungen finden Sie auch auf den Seiten des Designpreises 2020: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/.

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Information

Herzlich Willkommen,

Sie besuchen gerade die erstmalige virtuelle Leistungsschau des Sächsischen Staatspreises für Design.
In 13 virtuellen Ausstellungsräumen präsentieren wir Ihnen die Einreichungen zum Wettbewerb 2020.

Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designer/Innen, die von einer hochkarätigen Jury gewählt werden, erhalten zusätzlich eine Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März im Lichthof des Albertinum Dresden übergeben wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb und zur Jury finden Sie auf der offiziellen Website des Designpreises: www.designpreis.sachsen.de/index.html

Entwicklung der Ausstellung: büro müller / 3D/web/tech: Sven Dämmig
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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Körperschaft/Firma: daerrstudio
Eingereicht durch: Laura Därr
Team-Mitglieder: Cristina Zickert
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Publikations-Grafikdesign, Grafik, Illustration, Layout, Typografie

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Das im sächsischen Erzgebirge gelegene Klinikhaus Alte Flugschule hat einen Kalender in Auftrag gegeben, der speziell auf die Situation von den Klient*innen vor Ort zugeschnitten ist. Die Gesamtidee zu diesem Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Klinikchef Herrn Uwe Wicha.

In vielen Sitzungen wurden visuelle und inhaltliche Schwerpunkte für den Kalender zum Mitmachen entwickelt, besprochen und in Wort und Bild manifestiert. Daraus ist das Grunddesign entstanden. Mithilfe der Leipziger Grafikdesignerin Cristina Zickert wurde das Layout gestaltet. Es
entstanden über 95 vektorbasierte Illustrationen in schwarz/weiß, die zum gestalten, tüfteln und knobeln animieren sollen. Zusätzlich wurden komplexe Sachverhalte aus der Therapie als Infografiken umgesetzt. Der Kalender umfasst 100 individuell designte Seiten, die ein Jahr
umfassen.

Die Klient*Innen haben die Möglichkeit ihre Termine selbst zu verwalten, können Übersichten über ihre Finanzen halten und nach einem Jahr auf das Geschaffte zurückblicken. Außerdem soll die Möglichkeit geschaffen werden sich besser zu orientieren. Mal spielerisch, mal sehr ernst, werden wichtige Therapiethemen abgerufen. Mit verschiedenen Hilfestellungen im Buch entsteht nach und nach eine Möglichkeit, die den Abruf verschiedener Skills in verschieden Situationen stärken soll. Es wäre eine wunderbare Idee dieses Buch für mehr Menschen zugänglich machen zu können.

Nachhaltigkeit: Die Wiedereingliederung von Klient*innen, die eine Drogentherapie absolvieren, in die Gesellschaft ist ein wichtiger Punkt. In der Zusammenarbeit mit Uwe Wicha und der IGB e.V. konnte ich einen
Eindruck erhalten, wie vielseitig und wie bemüht dieses Ziel verfolgt wird. In den letzten zwei Jahren durfte ich für die IGB e.V. mit ihren zwei Klinikhäusern eine komplette CI erstellen. Die Zusammenarbeit ist sehr intensiv und bereichernd. Schon vergangene Projekte, in Zusammenarbeit mit Herrn Uwe Wicha, wurden mit vielen weiteren Therapieeinrichtungen und Interessenten geteilt. Das soll nun auch mit dem vorliegendem Projekt geschehen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: daerrstudio
Eingereicht durch: Laura Därr
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Motiondesign, Animation, Illustration

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-06-12
Das vorliegende Projekt „TIKKAmobil.“, ist ein 1:42 Minuten langer, animierter Erklärfilm. Die Zeichnungen hierfür sind alle analog entstanden und dann digital bereinigt und koloriert worden. Im klassischen 2-D Animationsverfahren wurde der Film nach und nach fertiggestellt und dann durch digitale Animationen, Schnitt und Ton ergänzt. Zusätzlich enstanden mehrer Risografien, GIFs und Illustrationen zum analogen verschicken und um Soziale Medien zu bespielen.

Der Stil und die Aufmachung des Films versucht keine Unterschiede zwischen den Zuschauenden zu machen. Er soll alle Generationen ansprechen und mit ein wenig Witz von sprechenden Tomaten und fliegenden Gurken die Thematik oder den Sachverhalt, um den es geht, näher bringen und verständlich machen. Durch die 3-D-Industriemonopole scheinen weniger Animationsfilme im 2-D Format produziert zu werden. Jedoch bieten diese eine wunderbare Plattform für Unterschiedlichkeit in Stil und Handschrift, was für die Machenden große Möglichkeiten bietet, divers, direkt und abenteuerlich zu sein. Alles in allem basiert dieses Projekt auf einem sehr freien Arbeiten, was in vielerlei Hinsicht außerordentlich viel Freude bereitet hat.

Nachhaltigkeit: Mir ist es persönlich ein großes Anliegen über Nachhaltigkeit nachzudenken, es in meinen Alltag zu integrieren und selbst aktiv zu betreiben. Im vorliegenden Projekt handelt es sich um einen veganen, mobilen Essensstand aus Leipzig. Dieser will in Zukunft versuchen, mit bio und lokal produzierten Produkten Essen anzubieten. Lokale Projekte zu unterstützen, die einen weiteren Mehrwert für Viele haben sollen und können, ist für mich etwas was sehr Schönes. Auch sonst bewege ich mich in meiner Arbeit und mit meinen Auftraggebern nachhaltig im Bereich der Drogentherapie und des Theaters mit körperlich und geistig eingeschränkten Menschen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: HTW Dresden
Eingereicht durch: Ella Zickerick
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Viruses don't discriminate.
But systems do.

Der Gestaltungsentwurf der App beschäftigt sich mit Themen der strukturellen und intersektionalen Diskriminierung während der Covid-19 Pandemie. Im Detail erfahren User:innen mehr über Frauen, die mehrheitlich in systemrelevanten Berufen arbeiten, jedoch stark unter der Krise leiden müssen. Über die Gründe, warum Afroamerikaner statistisch gesehen viel häufiger an Covid-19 erkranken und sterben als weiße Amerikaner. Außerdem über den drastischen Anstieg an häuslicher Gewalt in vielen Ländern der Welt. Letztlich über machtvolle, einflussreiche Menschen, die schwierige Aussagen zum Diskurs beitrugen, die erkannt und gestoppt werden müssen.

Der geschärfte Blick in Richtung struktureller und intersektionaler Diskriminierung während Covid-19 ist extrem bedeutsam, da schon lang existierende Probleme wie beispielsweise Sexismus, Rassismus und Klassismus seit Ausbruch des Virus verschlechterte Zustände aufweisen.

Das Ziel der App ist es, ein Bewusstsein zu schaffen, gut recherchierte Informationen zu verbreiten und Gedanken und Diskussionen über diese Thematiken zu provozieren. Veränderung beginnt mit Bildung. Das neu erlangte Wissen durch Nutzung des Prototyps soll auch ein Anstoß, ein Impuls für Aktivismus sein.

Because viruses don't discriminate.
But systems do.
And we are part of the system
that needs to be changed.

*der Entwurf ist in englischer Sprache

Nachhaltigkeit: In dem Gestaltungsentwurf spielt die soziale Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Die Pandemie hat uns erneut aufgezeigt, wie ungerecht die von uns erschaffenen Systeme sind. In der App wird versucht, beispielhafte Ungleichheiten und Paradoxien der aktuellen Zeit visuell zu kommunizieren. Interaktiv und spielerisch können User:innen Informationen in 6 Kategorien erhalten.

Sexismus, Rassismus, Klassismus und andere Diskriminierungsformen führen zu einem schlechten Gesund­heits­zustand von Sozialsystemen. Eine gesunde Gesellschaft wiederum ist Grundlage für soziale Nachhaltigkeit, weshalb gilt, Diskriminierung zu vermeiden. Der erste Schritt für Veränderung ist immer das Wissen um Missstände. Die App ist ein Vorschlag dafür, wie man relevante Daten effektiv kommunizieren könnte.



Publikumspreis

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Eingereicht durch: Vanessa Voigt

in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Sterne und andere Zeichen

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
„Sterne und andere Zeichen“ entstand als Bachelorarbeit im Bereich Kommunikationdesign und beschäftigt sich mit der historischen und aktuellen Entwicklung und Relevanz von gendersenibler Sprache unter dem Einfluss von Gesellschaft und Designer*innen. Sie erwägt Lösungsmöglichkeiten in Zeichen- und Symbolsprache, ebnet den Weg in eine politisch korrektere Zukunft und regt den Diskurs über die Notwendigkeit einer geschlechtersensiblen Ausdrucksweise an.

Designer*innen werden angehalten, ein Bewusstsein über den eigenen Einfluss in politischen Bereichen zu entwickeln. Die Arbeit ist als Entwurf zu verstehen und dokumentiert einen noch nicht abgeschlossenen Prozess. Sie fasst bestehende Problematiken zusammen und gibt Anregungen für mögliche Lösungsansätze. 


Nachhaltigkeit: Die Arbeit zeigt auf, dass Geschlechterrollen umstrukturiert werden können und wie Design in diesen Prozess involviert ist. Sie hält dazu an, dass Designer*innen sich ihrem Einfluss auf die Umwelt bewusster werden und zukünftig Probleme ganzheitlicher erfassen – weil jede*r nicht nur ein ausführendes Werkzeug ist, sondern den Einfluss besitzt, Prozesse und Ideen nachhaltig anzustoßen. Jede Bemühung, dies zu tun, ist ein Schritt in eine gewaltfreie Zukunft. Eine Zukunft, in welcher die Geschlechter vielfältiger betrachtet werden, in der auch Non-Binarität zum Alltag gehört und in der jeder Mensch sich frei fühlen darf, seine individuelle Identität zu leben und als solche sichtbar zu sein.

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Eingereicht durch: Josefin Schneider

in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Kater Karlos - Klappen, Drehen und Verstehen. Ein interaktives Kinderbuch zum richtigen Umgang mit Katzen

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Bei der Designleistung handelt es sich um einen digitalen und interaktiven Online-Prototypen für ein geplantes Kinderbuch. Es bildet einen Kompromiss zwischen Fachliteratur und Kinderbuch.

Alles rund um das Thema Katze wird auf spielerische Art und Weise auf 15 themenbasierten Seiten an die Zielgruppe vermittelt. Zeitgleich wird aber auch Aufklärungsarbeit betrieben.

Besonders ist vor allem, dass das Design und auch der Inhalt mit Hilfe von Designmethodiken und Befragungen von 100 Personen (Pädagogen und Erziehungsberechtigte) gezielt auf Kinder ab 4 Jahren abgestimmt ist. Die Schwerpunkte liegen im Bereich Gestaltung (Aufbau, Erzählformen, Interaktionsmöglichkeiten, Wiedererkennungswert) und Pädagogik (Themen, Motorik, Kognitive Kompetenzen, Förderung von Sprach-, Lese- und Bildkompetenz)

Alle Visualisierungen wurden zuerst auf traditionelle Weise mit Aquarell gestaltet und anschließend digitalisiert. Hierbei wurde versucht, schwierige Themen auf ansprechende Weise für Kinder aufzubereiten und dabei trotzdem einen hohen Informationsgehalt zu bewahren. Vor allem die verschiedenen Arten von Interaktionsmöglichkeiten sollen das Interesse der jungen Zielgruppe aufrecht erhalten. (Fühlen, Ziehen, Klappen, Drehen)

Der Charakter "Kater Karlos" ist gut durchdacht und besitzt einen hohen Wiedererkennunsgwert durch seinen Körperbau und gezielte Besonderheiten im Fell sowie Accessoires.

Die Designleistung ist im Rahmen einer Bachelorarbeit entstanden.

Nachhaltigkeit: Die Designleistung setzt sich vor allem mit der sozialen Nachhaltigkeit auseinander, indem es Kindern beim Lesen den richtigen Umgang mit Katzen vermittelt und das Thema nicht nur oberflächlich aufgreift.

Es werden die sozialen Werte vermittelt, Katzen zu respektieren, sie richtig zu behandeln und zu verstehen.

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Eingereicht durch: Anna Hauptmann

in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Rebranding der Marke Melitta in andere Preissegmente mithilfe von Mitteln der visuellen Kommunikation

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Die vorliegenden Entwürfe entstanden im Rahmen meiner Bachelorarbeit und beschäftigen sich mit dem Thema „Rebranding der Marke Melitta in andere Preissegmente mithilfe von Mitteln der visuellen Kommunikation“. Es wurde untersucht, welche Designfaktoren beeinflusst werden müssen, um die Wertigkeit einer Marke so zu verändern, dass sie gestalterisch in neue Preissegmente eingegliedert werden kann und ob sich die neue Markendarstellung und deren gestalterische Anforderungen mit denen des Hoch- und Niedrigpreissegments deckt. Anhand einer Befragung wurden die wichtigsten visuellen Faktoren wie Farbe, Typografie, Verpackungsart und Formen ermittelt und es wurde die Frage gestellt ob man daraus ein Design entwickeln kann, welches Rückschlüsse auf das jeweilige Preissegment zulässt. Die gestalterischen Aspekte sollten gezielt eine interdisziplinäre Arbeitsweise mit einem experimentellen Ansatz tragen. Die gestalterischen Ergebnisse setzen sich aus der Neugestaltung des Logos, der Geschäftsausstattung sowie einer Auswahl von jeweils zwei nicht marktreifen Dummys des Melitta-Sortimentes für jedes Preissegment zusammen. Durch den experimentellen interdisziplinären Ansatz entstand eine neue einzigartige Gestaltung. Die für einen Designer wichtigsten Designelemente wurden so direkt vom Konsumenten gesteuert und ermöglicht ein an die Zielgruppe angepasstes Ergebnis. Die Marke Melitta wurde wegen der früheren regionalen Verwurzelung und des 111-jährigen Jubiläums des Unternehmens gewählt.

Nachhaltigkeit: Dadurch das der Konsument die Parameter für die Gestaltung direkt mitbestimmen kann, ermöglicht dies ein langlebiges, hochwertiges sowie zeitloses Design zu entwerfen. Dadurch kann zukünftig sichergestellt werden, dass ein mehrmaliges Überarbeiten des Erscheinungsbildes minimiert wird. Des Weiteren kann man vor Beginn des Produktionsprozesses das Material, den Materialverbrauch, die Entsorgung und Verwertung nachhaltig planen. Auch die soziale Nachhaltigkeit lässt sich durch den Einsatz von fairen Löhnen sowie sozial gerechten Arbeitsbedingungen oder der Minimierung der Gesundheitsgefährdung umsetzten.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Rebecca Bach

in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
EMOJINO – Ein Gefühle-Lernspiel für Kinder

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Emojino - Fühlst du was, was ich nicht fühl?
Entwicklung und Gestaltung eines Lernspiels für Kinder zur Förderung der Ausdrucksfähigkeit in Bezug auf Gefühle mittels Emoticons und Emojis. Entstanden im Rahmen der Bachelorarbeit an der FHD Dresden, 2019.


Mit Hilfe des Spiels soll es Kindern ermöglicht werden, frühzeitig auf
spielerische Art und Weise einen Zugang zu ihren Gefühlen zu erlangen
und sich mit ihren eigenen Emotionen und denen anderer
auseinanderzusetzen und umgehen zu können. Das Spiel beinhaltet sechs
der bestehenden Grundgefühle, die mittels eigens entwickelter Emoticons
visualisiert wurden. 
Ein weiterer Teil des Spiels sind Emoji-Kärtchen, die
Assoziationen zu unterschiedlichen Dingen zeigen, die Kindern vertraut
sind. Auf der Rückseite der Emoji-Kärtchen stehen kurze Texte, die den
Kindern Alltagssituationen veranschaulichen sollen. Der Text ist für die
primäre Zielgruppe verständlich und einfach geschrieben. Die Emoji-
Kärtchen können zu den unterschiedlichen Emoticons zugeordnet werden,
wobei es hierbei keine Einschränkung in der Zuordnung gibt. Die
unabhängige Zuordnung wird durch ein freies Spielfeld gewährleistet.

Somit können Kinder die Wahrnehmung und den Umgang mit ihren Gefühlen spielerisch erfahren und erlernen.

Nachhaltigkeit: Kommunikation, der Austausch oder die Übertragung von Informationen, begleitet uns jeden Tag. Ein großer Teil unseres täglichen Lebens beinhaltet indirekte und direkte Arten der Kommunikation. Da der Großteil der geführten Gespräche meist mit Emotionen und Gefühlen aufgeladen sind, versuchte man einen Weg zu finden, Gefühle auch in der Email-Kommunikation auszudrücken bzw. anderweitig in Texten zu integrieren. Doch wie sieht es aus, wenn Kinder Emoticons betrachten? Können sie ebenfalls damit umgehen um ihre Gefühle und Emotionen auszudrücken? Oder ist es möglich, dass Kinder durch Betrachtung und spielerisches Umgehen mit den Gefühlsbildern ein besseres Verständnis für ihre Emotionen entwickeln können? 

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Eingereicht durch: Claudia Koch
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Entwicklung einer visuellen Identität für einen Gutsladen in Radebeul (fiktiv)

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Entwicklung einer visuellen Identität im Rahmen des 2. Semesters, Grafikdesign FH Dresden.

Briefing:
Regionaler Handwerksbetrieb, Logoentwicklung, Anwendungen, Styleguide.

Die Semesteraufgabe bestand darin eine visuelle Identität für einen Handwerksbetrieb zu entwickeln. Als Wahl-Radebeulerin fiel die Wahl auf einen Winzer mit Gutsladen, fiktiv.

Entstanden sind ein Logo samt Gestaltungselementen, die Geschichte transportieren, zur Phantasie anregen und mit denen es sich herrlich spielerisch arbeiten lässt. Fröhlich. Frei. Funktional.

Nachhaltigkeit: In erster Linie besteht die Nachhaltigkeit in der Regionalität. Sachsen produziert wunderbare, prämierte Weiß- und Rotweine. Mit dem Gutsladen in Radebeul möchte ich dieses Verständnis stärken und bei manchen Menschen erst einmal wecken. Das Glück liegt oft näher als gedacht. Wenn der Weinanbau in unserer Region eingeht, weil er nicht geschätzt wird und mit dem Preis der Handarbeit in der Bewirtschaftung der Steilhänge nicht gewürdigt wird, gehören die schönen Fotos der Vergangenheit an.

Nachhaltigkeit für unsere Region heißt hier:

Gutsladen. Lokal einkaufen.
Gutsladen. Unterstützung der Region durch Förderung der Tourismuskultur.
Gutsladen. Unterstützung von Handwerk.
Gutsladen. So geht sächsisch.

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Körperschaft/Firma: TU Dresden
Eingereicht durch: Stefan Teubner
Team: CeTI Rock, Paper, Scissors
Team-Mitglieder: Lisa-Marie Lüneburg, Tina Bobbe, Stefan Teubner und Jan Ljubimov
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Wie kommunizieren Wissenschaftler:innen ihre Forschung mit der Gesellschaft? Wie entsteht ein Austausch über zukünftige Mensch-Roboter-Interaktion? Womit können Schüler:innen für Technologie begeistert werden?

Das interaktive Exponat „Schere, Stein, Papier“ wurde von einem interdisziplinärem Team an Forscher:innen der TU Dresden entwickelt, um ihren Forschungsgegenstand - das Taktile Internet - erlebbar zu machen. Direkt in den Handschuh eingestrickte Sensoren ermöglichen das Steuern des Roboterarms. Bewegungen der eigenen Hand und Finger werden eins zu eins übertragen - wer gewinnt also bei Schere, Stein, Papier? Richtig, alle!

Dieser spielerische Ansatz erlaubt Schüler:innen die Zukunft der Mensch-Roboter-Interaktion zu erfahren. Denn Erleben, Experimentieren und Hinterfragen wecken Neugierde, Aha-Erlebnisse und Faszination.

Das von Designwissenschaftlerinnen konzipierte und wissenschaftlich begleitete Exponat ist der erste speziell für die junge Öffentlichkeit gestaltete Forschungsgegenstand in dem Exzellenzcluster CeTI und dient Wissenschaftler:innen z.B. bei Besuchen kooperierender Schulklassen einen Austausch auf Augenhöhe herzustellen. Das ist der Moment in dem Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sein ganzes Potential entfaltet.

Nachhaltigkeit: Bildung zählt zu den wichtigsten Ankern der sozialen Nachhaltigkeit. Wissenschaftliche Bildung, also Ergebnisse oder Herangehensweisen, finden formell im Schulsystem, oder informell auf YouTube, in Museen oder in der Universität statt. Die Universität als Außerschulischer Lernort ist relativ neu und birgt ein großes Potential. Brandaktuelle Wissenschaft kann hier hautnah erlebt werden und mit der/dem Wissenschaftler:in live diskutiert werden. Diese Erlebnisse müssen gestaltet werden - effektiv in ihrer Vermittlungsrolle, sowie inklusiv und gendergerecht.

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Eingereicht durch: Sofia Gerstlacher
Team-Mitglieder: Sara Krämer-Hahn, Betreuerin: Miriam Neubauer
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Rethink! - Regionalratgeber für Dresden

Die Designleistung ist ein: Prototyp
RETHINK!
Unsere Zine soll Leser*innen die Themen Müllvermeidung
und Nachhaltigkeit nahebringen und dazu animieren, alte Konsumgewohnheiten zu überdenken und dafür neue in den Alltag zu integrieren.

Mithilfe der „REs“, welche als eine Art Faustregel fungieren, wird durch das Thema geführt: Rethink, Refuse, Reduce, Reuse und Recycle markieren hierbei einzelne Stationen im Prozess der Müllvermeidung.

Die kurzen Erklärungen und Tipps sollen es so einfach wir möglich machen, in das Thema einzusteigen und selbst kreativ zu werden. Zu jedem Überbegriff werden ökologische Alternativen in Dresden vorgestellt. Im Inneren der Zine lädt eine Dresden-Stadtkarte dazu ein die beschriebenen Orte spielerisch zu entdecken.

Darüber hinaus versteckt sich in der Zine eine Bastelanleitung, welche die Leser*innen dazu ermutigen soll die Zine nach dem Lesen nicht einfach wegzuwerfen sondern wiederzuverwerten. So spiegelt sich die Aussage der Arbeit auch praktisch im Anwendungsbezug wieder.

Mit der Zine richten wir uns an ein experimentierfreudiges und interessiertes Neu-Öko-Publikum, welches sich wünscht mehr Nachhaltigkeit in den Alltag zu integrieren, jedoch aus mangelnder Zeit für die eigene Recherche zu Greenwashing- und Einwegprodukten greift.

Motivierende und leicht verständliche Sprache sowie gut strukturierte Adressen aus der Region regen Leser*innen an, gleich ins Machen zu kommen und suggerieren: Umweltbewusst leben muss nicht teuer sein und kann zudem auch noch Spaß machen!

Nachhaltigkeit: Der Schwerpunkt auf Müllvermeidung und Nachhaltigkeit wurde auch im Herstellungsprozess der Zine berücksichtigt. Wir orientierten uns im Breitenmaß an einem gängigen Format um den Verschnitt so gering wie möglich zu halten. Gedruckt wurde mit kobalt- und mineralölfreien Druckfarben auf Graspapier, welches in der Herstellung im Vergleich zu herkömmlichen Papier 50 % der Treibausgase einspart und sich durch Wassersparsamkeit und Regionalität auszeichnet.

Inhaltlich möchten wir Leser*innen dazu animieren ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit im Alltag zu leben. Die Tipps beziehen sich bewusst auf regionale Angebote, welche auf den kleinen Geldbeutel ausgelegt sind. So wird keiner ökonomisch ausgegrenzt, es entfallen längere Transportwege und die regionale Wirtschaft profitiert.

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Eingereicht durch: Elze Tomasiunaite
Team-Mitglieder: Christiana Walther

in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Erklärfilm zur Eisenverhüttung

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-06-15
Im Rahmen eines Projektes in einem interdisziplinären Seminar an der Fachhochschule Dresden habe wir (ich und meine Komilitonin) einen Erklärfilm zur Eisenverhüttung erstellt. Im Seminar ging es um die Konzeption einer Wanderausstellung für die archäologische Funde im Tagebau in Weißwasser. Als Teil der Ausstellung veranschaulichte der Erklärfilm charmant die komplizierte und meistens in der Fachliteratur "trocken" dargestellte Gewinnung des Eisens in früheren Zeiten. Dank unserer Erfahrung in der Produktion von Lernmedien an einer Agentur, wussten wir, wie wir ein Thema dem Museumsbesucher verständlich, unterhaltsam und visuell ansprechend gestalten können. Die ausschlaggebenden Darstellungselemente: Komplexitätsreduktion, eine gesättigte Farbpalette, minimalistisches Flatdesign, detailverliebte Illustrationen, einer sympatischer, professioneller Sprecher, lässt den Film zeitgemäß erscheinen und fügt Emotionalität hinzu. Das gesamte Projekt verlief in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie in Sachsen.

Nachhaltigkeit: Informationen, die visuell überliefert werden, versteht man und prägt man sich besser ein. Emotionalität verstärkt den Lernprozess und darauf legten wir unser Fokus bei der Erstellung des Erklärfilmes. Der Ausstellungsbesucher kann sofort nachvollziehen, wie Eisen gewonnen wird und auch später den Prozess wiedergeben, da nur die nötigsten Informationen in einer visuell ansprechenden, emotionalen Art dargestellt werden. Somit konnten wir nicht nur jedem Museumsbesucher in Weißwasser beim Wissenserlangen eine Prise Lernspass schenken, sondern auch am 16.6.2019 allen Zuschauern von mdr Sachsenspiegel, wo ein Ausschnitt des Films im Rahmen einer Reportage über den Tagebau gezeigt wurde.

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Eingereicht durch: Marius Meiertokrax

in der Kategorie: Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign
Kalendergestaltung 2019 "Erstaunliche Wälder"

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Erstaunliche Wälder

Die Kalendergestaltung zeigt sechs Informationsgrafiken mit Fakten und Geschichten rund um den deutschen Wald. Der Kalender beginnt zunächst sachlich mit grundlegenden Fakten und Informationen zum deutschen Wald. Es soll eine Wissensgrundlage geschaffen werden. Die Themen entwickeln sich im fortlaufenden Jahr von den allgemeinen Fakten, über die Wichtigkeit des Ökosystems Wald hin zum direkten Einfluss, den der Wald auf uns hat. Auf der Grundlage von faktischem Wissen wird so ein emotionaler Bezug entwickelt. Die in Acryl gemalten Bilder ersetzen detailreiche Fotoansichten von Wäldern, sodass die Informationsgrafiken weder an Dynamik, noch an Emotionen einbüßen. Themen können bildlich im natürlichen und interessanten Charme dargestellt werden, ohne die geschriebenen Informationen zu übertönen.

Um diesen Effekt zu erreichen wurde ein sanfter Malstil mit einer etwas gröberen Pinselstrich-Struktur gewählt. Der sanfte Stil, um nicht von den geschriebenen Informationen abzulenken. Die Pinselstrich-Struktur, um die Dynamik zu erhalten. Die Kalendergestaltung war eine Seminaraufgabe im Rahmen des Grafikdesignstudiums (BA) an der Fachhochschule Dresden. Es sollte ein Kalender mit sechs Infografiken zu einem Thema aus dem Beriech Umwelt gestaltet werden. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Natur soll beim Betrachter durch die Entwicklung von Emotionen geschärft werden. Der Wald bietet sich als Thema an, da bei Vielen bereits ein emotionaler Zugang besteht.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit ist sozusagen das Ziel des Kalenders. Beim Betrachter soll ein emotionaler Bezug zur Natur aufgebaut werden. Der Wald dient als Vermittler (andere Ökosystem wären auch denkbar gewesen). Zunächst wurde bewusst der Wald als Thema gewählt, da hier bereits Viele einen emotionalen Bezug mitbringen und dem Thema offener gegenüber stehen. Es wurde dabei bewusst auf den direkten Bezug zur Nachhaltigkeit und zum Naturschutz verzichtet. Eher soll durch die Schärfung des emotionalen Bezugs zum Wald, also schließlich zur Natur, das nachhaltige, umweltfreundliche Denken beim Betrachter durch sein eigenes Denken und durch seinen eigenen Antrieb ausgelöst werden. So kann eine Reihe an Infografiken zu verschiedenen Themen in alltäglichen Medien unaufgeregt zur Nachhaltigkeit beitragen.

Publikumspreis

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