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Suchfunktion

Über die Volltextsuche können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.

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Voting Publikumspreis

Vom 25. Januar bis zum 28. Februar 2021 können Sie für den Publikumspreis des Sächsischen Staatspreises für Design 2020/21 abstimmen.

Zur Abstimmung stehen alle zugelassenen und in dieser Ausstellung präsentierten Designs.

Voting-Möglichkeit 1: in der virtuellen Ausstellung
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung rechts neben dem Design-Objekt und es öffnet sich das Infofenster. Hier geben Sie ihre Stimme für das Design-Objekt ab.

Voting-Möglichkeit 2: auf der Designpreis-Website
Geben Sie Ihre Stimme für den Publikumspreis direkt auf der Website des Sächsischen Staatspreises für Design ab. Sämtliche Einreichungen zum Wettbewerb sind nach Wettbewerbskategorien aufgelistet. Das Voting kann unmittelbar an jedem Design-Objekt in der Detail-Ansicht vorgenommen werden (Klick auf: "Zeige Details").

Zum Voting auf der Designpreis-Website: www.designpreis.sachsen.de/einreichungen-5359.html

Der Gewinner des Publikumspreises wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März 2021 im Lichthof des Albertinum Dresden bekannt gegeben.

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Die Nominierten

Produktdesign im Industriegüter-Bereich
Design: corporate friends ® GmbH
Designleistung: LED Lichtsystem R-SL-16


Design: neongrau
Designleistung: Senorics Senocorder


Design: Wandelbots GmbH
Designleistung: TracePen



Produktdesign im Industriegüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Jonathan Meuer
Designleistung: Tram 2030


Design: TU Dresden, Lenard Opeskin
Designleistung: TRACE


Design: TU Dresden, Yichen Fan
Designleistung: Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich
Design: SchupplerSchwarz GmbH
Designleistung: Kohleurne


Design: Texlock GmbH
Designleistung: Regenbekleidung für RadfahrerInnen


Design: Texlock GmbH
Designleistung: tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Magdalena Sophie Orland
Designleistung: Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze


Design: Bianca Bluhm
Designleistung: voids


Design: Andreas Mikutta
Designleistung: Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder



Kommunikationsdesign
Design: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Designleistung: Kiosk der Moderne


Design: Uncanny Valley GbR
Designleistung: Gestaltung einer Plattencover Serie


Design: Mandy Münzner
Designleistung: Veto – Magazin für Protest und Verantwortung



Kommunikationsdesign – Nachwuchs
Design: daerrstudio
Designleistung: TIKKAmobil


Design: Ella Zickerick
Designleistung: Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."


Design: TU Dresden, Lisa-Marie Lüneburg
Designleistung: Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“



Design im Handwerk
Design: Schreiber Innenausbau GmbH
Designleistung: QuickModul


Design: odem Guitars
Designleistung: innovatives Design einer Headless-Gitarre


Design: thezimmer
Designleistung: Linolbodengestaltung



Design im Handwerk – Nachwuchs
Design: Anne Kaden
Designleistung: Alloy925 / Schmuckdesign


Design: Luise Ullrich
Designleistung: erzclique


Design: Heidemarie Tauber
Designleistung: FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder



Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Design: TU Dresden, Emese Papp
Designleistung: Paexo Back


Design: A4VR GmbH
Designleistung: Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION


Design: recalm GmbH
Designleistung: recalm - Making noise disappear


Design: VRENDEX GmbH
Designleistung: Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien


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Ausstellungsräume

Foyer

Produktdesign im Industriegüterbereich

Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 1

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 2

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign

Kommunikationsdesign - Raum 1

Kommunikationsdesign - Raum 2

Kommunikationsdesign - Durchgang

Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign

Design im Handwerk - Raum 1

Design im Handwerk - Nachwuchsdesign

Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«

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Navigation

Tastatur
Pfeiltasten: Kamera vorwärts, links drehen, zurück, rechts drehen
Tasten W,A,S & D: Kamera hoch, links gehen, Kamera runter, rechts drehen

Mouse
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Navigationspfeile: Bewegung nach vorn, links, rechts
Point & Click auf Bild: Gang zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Gang zu einem Bild

Touch
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Bild: Zoom zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Zoom zu einem Bild

Navigation zu den Ausstellungsräumen
Über den Menüpunkt Foyer gelangen Sie zum zentral gelegenen Foyer, von wo aus Sie sich in die einzelnen Ausstellungsräume bewegen können.
Sie gelangen auch aus jedem Ausstellungsraum "zu Fuß" zurück ins Foyer.
Über den Menüpunkt Ausstellungsräume können Sie gezielt und direkt die unterschiedlichen Räume besuchen.

Navigation zu den Einzel-Designs
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Klicken Sie im Ausstellungsraum auf ein Design-Objekt und Sie werden direkt vor dem Objekt platziert.

Detailinformationen zu den Designs
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung neben dem Design-Objekt. Es öffnet sich ein Fenster mit sämtlichen Bild- und Textinformationen zum Design-Objekt. Ebenso können Sie hier Ihr Voting für den Publikumspreis abgeben.

Eine nach Wettbewerbskategorien sortierte Übersicht sämtlicher Design-Einreichungen finden Sie auch auf den Seiten des Designpreises 2020: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/.

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Information

Herzlich Willkommen,

Sie besuchen gerade die erstmalige virtuelle Leistungsschau des Sächsischen Staatspreises für Design.
In 13 virtuellen Ausstellungsräumen präsentieren wir Ihnen die Einreichungen zum Wettbewerb 2020.

Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designer/Innen, die von einer hochkarätigen Jury gewählt werden, erhalten zusätzlich eine Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März im Lichthof des Albertinum Dresden übergeben wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb und zur Jury finden Sie auf der offiziellen Website des Designpreises: www.designpreis.sachsen.de/index.html

Entwicklung der Ausstellung: büro müller / 3D/web/tech: Sven Dämmig
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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Eingereicht durch: Jim Kühnel
Team-Mitglieder: Manuel Müller, Sophie Valentin
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
P.A. Hülsenbeck — Garden Of Stone

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-11-30
P.A. Hülsenbeck — Garden Of Stone

Visuelle Kampagne des Debut-Albums von P.A. Hülsenbeck, einem in Berlin lebenden Musiker und Tänzer. Im Rahmen der Kampagne von »Garden Of Stone« wurden das Verpackungsdesign der Veröffentlichung selbst (LP/CD), ein Musikvideo und eine Website realisiert. Die Vinyl-LP enthält ein zu zwei Seiten aufklappbares Inlay (90cm × 30cm). Diese Beilage beinhaltet eine vierteilige Fotostrecke, die Liner-Notes und die Texte der Veröffentlichung. Sowohl die Cover-Fotografie als auch die Bildstrecke des Inlays sind in Leipzig entstanden. Das Video zum Album-Track »A Serpent Of Velour« wurde an verschiedenen Orten des Elbsandsteingebirges und des Zittauer Gebirges im Osten Sachsens gedreht und zeigt eine Tanzperformance des Protagonisten in dieser natürlichen Umgebung. Eine inhaltlich und thematisch zentrale Rolle der Veröffentlichung spielt die Verbindung bzw. Interaktion zwischen Mensch und Natur. Dieses Thema ist ebenso zentrales Element in der visuellen Gestaltung der Kampagne.

Künstlerische Leitung und grafische Gestaltung: Jim Kühnel
Fotographie: Sophie Valentin
Bewegtbildproduktion: Manuel Müller

Nachhaltigkeit: Eine inhaltlich und thematisch zentrale Rolle der Veröffentlichung spielt die Verbindung bzw. Interaktion zwischen Mensch und Natur. Dieses Thema ist ebenso zentrales Element in der visuellen Gestaltung der Kampagne und bestimmt über die verschiedenen Medien hinweg den visuellen Charakter des Produkts.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Sehsam GmbH
Eingereicht durch: Janine Thaler
Team-Mitglieder: Alexander Lentsch
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Corporate Design für den Künstlervor- und -nachlässe Leipzig e.V.

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-02-01
Der Verein Künstlervor- und -nachlässe Leipzig e.V. sieht sich dem kulturellen Erbe der Region verpflichtet und möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es weitaus mehr wertvolle und neu wertzuschätzende Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern gibt, als Museen und private Sammlungen aufbewahren, pflegen und vermitteln können. Er setzt Zeichen dafür, dass es lohnend, möglich und notwendig ist, nach neuen Wegen zu suchen, um künstlerische Lebenswerke gewissenhaft zu würdigen, zu dokumentieren und aufzuheben, damit diese für die Nachwelt erhalten, weiterhin wahrgenommen und neu beachtet werden können.

Dieser Vereinszweck wurde in eine visuelle Klammer, das Corporate Design transportiert. Unser Design spiegelt die Vielschichtigkeit des künstlerischen Schaffens wider und definiert mit der Wortmarke und der geneigten Linie den Übergang vom Leben zum Tod, vom Vorlass zum Nachlass. Die grafische Fläche – ein in zwei Dreiecke geteiltes Quadrat – steht in ihrer Richtung der Diagonalen der Wortmarke entgegen und transportiert das Bewusstsein, dass Leben und Lebensspuren bzw. Erbe in vielerlei Richtungen verbunden sind und nicht ausnahmslos vom Leben zum Tod führen, sondern sich auch umgekehrt beeinflussen.

Die dreieckigen Grafikelemente des Corporate Designs zitieren mit ihren variablen Farbigkeiten und Bildinhalten die jeweilige, individuelle künstlerische Ausdruckweise und machen das Corporate Design damit vielfältig und dennoch für jeden Künstler einzigartig.

Nachhaltigkeit: Der Verein ist der Sammlung, dem Erhalt und der Pflege künstlerischer Vielfalt und damit der sozialen Nachhaltigkeit gewidmet. Diesen Aspekt spiegelt auch das Corporate Design wider. Dieses ist so konzipiert, dass es die Farb-, Bild- und Objektvielfalt regionaler Künstler aufnimmt und damit dem kulturellen Erbe der Region unmittelbar im eigenen Design Raum gibt. Ein modulares System in der Platzierung der Dreiecke ist Zeichen künstlerischer Offenheit, das individuelle Bespielen der Dreiecke mit Farben und Bildern Ausdruck künstlerischer Vielfalt. Durch das modulare und individuell bespielbare Corporate Design ist die Gestaltung zudem zeitlos und bleibt durch das immer neue Einfügen künstlerischer Arbeiten auch in Zukunft aktuell, innovativ und der Region nachhaltig sozial verbunden.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Jim Kühnel
Team-Mitglieder: Manuel Müller
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Edit Magazin Veranstaltungsgrafik

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-03-01
Grafische Gestaltung für eine Serie zeitgenössischer Literaturveranstaltungen von EDIT in Leipzig. Die Gestaltung zu jedem der bisher drei Editionen des Formats beinhaltet jeweils ein Plakat, einen Flyer, Social Media Grafiken und Visuals. Die Visuals sind in Format und Inhalt für kommende Events adaptierbar.

Künstlerische Leitung, grafische Gestaltung und Fotografie: Jim Kühnel
Bewegtbildproduktion: Manuel Müller

Nachhaltigkeit: Die für das Projekt entwickelten Visuals sind in deren Inhalten adaptierbar. Die gezeigten Sequenzen innerhalb des Buches können somit bei jeder Veranstaltung an das jeweilige Thema angepasst werden und müssen nicht neu produziert werden. Darüber hinaus werden in Absprache mit den VeranstalterInnen die produzierten Stückzahlen von Flyern und Plakaten bewusst gering gehalten, um keine Überproduktion zu generieren, von der ein Teil im Müll landen würde.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Wolfgang Schwärzler
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Buchgestaltung

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-12-01
Vergleicht man die Jahre 1989 und 1990, zeigt sich, dass sie in der kollektiven Erinnerung höchst unterschiedlich präsent sind. Die Meisten können sich das Jahr 1989 rasch ins Gedächtnis rufen. Auch mit dem Abstand von knapp dreißig Jahren fällt es leicht, die Abfolge der Ereignisse dieses Herbstes zu erzählen – alles verdichtete sich hier auf wenige, hochdramatische Wochen. 1990 dagegen wirkt in der Erinnerung wie ein blinder Fleck. Das Gedächtnis, von den sich überschlagenden Ereignissen ebenso gefordert wie von unerfüllten Wünschen und nicht eingestandenen Kränkungen fasst ein solches Jahr nur schwer.

Das Buch ist in einem gemeinsamen sechsmonatigen Arbeitsprozess von Jan Wenzel (Herausgeber) und Wolfgang Schwärzler (Design) entstanden. Die Fläche der Buchseite wurde in ihren räumlich-konstellativen Möglichkeiten Seite für Seite neu erprobt. Im Nebeneinander der verschiedenen Texte und Fotografien werden unterschiedliche Perspektiven und Konflikte, oder überhaupt die Gleichzeitigkeit der Ereignisse des Jahres 1990 für die Leser*innen sinnlich nachvollziehbar. Die Geschichtserzählung, die aus diesem gestalterischen Vorgehen resultiert, ist mehrstimmig, und vermeidet vereinfachende Zuschreibungen. »Es gibt viele Bücher über die deutsche Vereinigung. Aber ein Geschichtsbuch wie diese Text-Bild-Collage gab es noch nicht«, schrieb Jens Bisky in der Süddeutschen Zeitung.

Vom Buch liegt bereits in der zweiten Auflage vor. Bisher wurden ca. 7500 Exemplare verkauft.

Nachhaltigkeit: In »Das Jahr 1990 freilegen« machen wir auf konzeptueller Ebene einen grundsätzlichen medienökologischen Vorschlag: wir arbeiten mit dem Reichtum existierender Texte und führen sie in einer Bild-Text-Collage neu zusammen. Durch den Quellenverweis, der den ursprünglichen Publikationsort auf der Fußzeile jeder Seite vermerkt, ist es den Leser*innen möglich, in eine Vielzahl von Publikationen aus und über das Jahr 1990 zurückzukehren und das Buch selbst als ein »Medium der langen Dauer« zu begreifen.

»Das Jahr 1990 freilegen« bietet Menschen mit unterschiedlichen Alters- und Herkunftskontexten die Möglichkeit, sich mit der Konstellation des Jahres 1990 auseinanderzusetzen. Es stellt damit einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der deutschen Geschichte der jüngsten Vergangenheit dar.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Gerda Raidt
Eingereicht durch: Gerda Raidt
Team: Verlag Beltz & Gelberg
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Kinderbuch zum Thema Müll

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: Februar 2019
Dieses Buch ist kein Auftragswerk. Ich habe ein Produkt designt, das ich selbst vermisst hatte.
Auf dem deutschen Buchmarkt gab es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kaum Kinderbücher zu Nachhaltigkeitsthemen und nichts zum Thema Müll. Im zweiten Halbjahr 2019 hat sich das mit Fridays-for-Future geändert, aber vieles wirkt eilig zusammengestellt.
Müll bietet einen guten Einstieg ins Nachdenken über Nachhaltigkeit, denn Müll macht jeder. Es gibt ihn in jedem Haushalt und jeder Schulklasse. Er ist greifbar und nicht abstrakt. Deswegen lassen sich auch Erfolge durch Verhaltensänderungen leicht beobachten und messen.
Ich wollte ein Buch machen, das altersübergreifend möglichst viele Kinder niedrigschwellig über die Zusammenhänge informiert.
Nicht jedes Kind liest gerne seitenlange Sachtexte, aber viele Kinder mögen Bilder. Als ausgebildete Illustratorin weiß ich, was Bilder - oft als dekoratives Beiwerk unterschätzt - können. Bilder können z.B. Mengenverhältnisse darstellen, emotional und eindrücklich sein. Der Text ist dann entlastet und kann in aller Kürze das Notwendigste sagen. Er muss weder Zahlen bemühen, noch moralisch mahnen.
Ich habe die Konventionen von Kindersach- und Bilderbuch verlassen und mich auf die Suche nach der Form begeben, die mir richtig erschien. So kam es zu dem eher kleinen Format, mit für ein Bilderbuch vergleichsweise vielen Seiten, aber für ein Sachbuch vergleichsweise wenig Text. Gesamtgestaltung und Typo habe ich auch übernommen.

Nachhaltigkeit: Es lag nahe, bei der Ausstattung auf Umweltfreundlichkeit zu achten. Keine Folienkaschierung, mineralölfreie Farbe und - natürlich - Recyclingpapier. Das Müllbuch ist aus Müll gemacht. Oder besser gesagt, aus einem wiederverwendeten Wertstoff, der schon mal in der Tonne lag.
Für die verlagseigene Druckerei war das eine Herausforderung. Sie musste sich auf für sie noch neue, ungewohnte und unerprobte Materialien einlassen. Das hat zunächst für einige Bedenken gesorgt. Auf das Ergebnis waren alle umso stolzer. Es folgten weitere Bücher in dieser Ausstattung und Schritt für Schritt wollen Verlag und Druckerei gänzlich auf umweltfreundliche Produktion umstellen. Weil auch Buchkäufer mehr und mehr auf Nachhaltigkeit achten, ist das ein zunehmend wichtiges Verkaufsargument.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: fizzy mint GbR
Eingereicht durch: Sascha Herrmann
Team-Mitglieder: Anna-Lena Sonnack, Andreas Zimmer
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Editorial Design

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-09-21
el Fou – Unabhängiges Magazin für Text und Bild

Das Magazin el Fou vereint kreative Disziplinen wie Literatur, Grafik, bildende Kunst und Fotografie. Der Grundgedanke ist, Künstlern und Kreativen eine Plattform zu bieten und ihre Werke im Austausch mit anderen in einen neuen Kontext zu setzen. Als Rahmen dient jeder Ausgabe ein bestimmtes Thema (Ausgabe 1 – Identität), in welches sich die Beiträge eingliedern und letztendlich ein zusammenhängendes Gesamtwerk ergeben.

el Fou wirft einen sehr persönlichen, künstlerischen Blick auf Themen, die uns beschäftigen. Das Magazin darf – ja soll – Ecken und Kanten haben. Es versteht sich als ein Ort des Ausprobierens, als etwas Unfertiges, das sich entwickeln möchte und keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Daher auch der Name „el Fou“ – zusammengesetzt aus dem spanischen Artikel „el“ und dem französischen Wort „Fou“ (Narr, Verrückter).

el Fou erscheint einmal pro Jahr. Der Vertrieb läuft zunächst noch in Eigenregie. Um, vor allem vor Ort, eine breitere Öffentlichkeit zu schaffen, findet zu jedem Release eine Ausstellung statt, in der alle Beteiligten ihre Werke in einem nochmals anderen Kontext präsentieren können. Begleitend zum Magazin entsteht außerdem eine Online-Plattform, auf der sich Interessierte und Kreative austauschen können.

Nachhaltigkeit: Der Grundgedanke, Kreativen – bisher vor allem in Leipzig und Dresden – eine Plattform zu bieten und kreatives Potential zu bündeln, steht bei dem Projekt el Fou im Vordergrund. Die Kreativszene vor Ort soll stärker in den Fokus gerückt und sichtbar gemacht werden.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: ruestungsschmiede
Eingereicht durch: Philip Schambelan
Team: ruestungsschmie.de
Team-Mitglieder: Michal Banisch, Jarii van Gohl
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
3D projection mapping @ Deutsches Nationaltheater Weimar

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-08-09
Im Rahmen des Lichtkunst Festivals "Genius Loci Weimar" gewannen wir 2019 den dazugehörigen Wettbewerb und durften in Folge dessen ein 10-minütiges, audiovisuelles projection mapping für das Deutsche Nationaltheater in Weimar produzieren. Dies war nach 2015 unsere zweite Arbeit für dieses Bauwerk.

KONTEXT.
Architektonisch ein Mix vergangener Zeiten, inhaltlich brandaktuell. In zentraler Position. Ein wichtiges Organ im Stadtkörper. Im Idealfall nicht elitär, obwohl die Bausprache auf den ersten Blick anderes ausstrahlt. Geschichtsträchtig. Politisch. Künstlerisch. Poetisch. Geehrt von einem Vorplatz, der Tausende fasst. Im Rücken von Goethe und Schiller.

RAUM.
Musikalisch ein Sampler. Diverse Klänge von Türen und Gängen, Treppenhäusern und sehr individuelle Klänge, die man nicht in anderen Typologien hört. Besucher. Menschen, die unsichtbar alles am Leben halten und Menschen, die gesehen werden wollen. Alles und alle haben ihr individuelles Klangbild. Wir nehmen auf. Wir samplen. Aus lokalen Klängen der Stadt Weimar, dem direkten Umfeld und dem Bauwerk selbst entsteht ein individuelles Soundportfolio, aus welchem wir uns bedienen, um eine ortsspezifische Komposition zu erarbeiten.

TEXTUR.
Materialistisch ein Highlight. Nur feinste Baustoffe. Früher Edles, jetzt Haltbares. Feinster Stein, eleganteste Hölzer. Glattes, Raues. Fasern und Webkunst. Ornamente und Flächen. Handgearbeitetes und Maschinelles. Eine Vielfalt an Strukturen, Oberflächen, Mustern und Patterns.





Nachhaltigkeit: Durch einen simulierten System-Shutdown und das Einführen eines Bluescreen irritieren wir den Betrachter und ziehen den Fokus vom Bildgewitter auf Schrift, die eine klare Message transportiert.

Der Kant´sche Imperativ findet sich mehr oder weniger identisch in allen Weltreligionen. Diese Nachricht transportierten wir vor der Thüringischen Landtagswahl, um auf die Unmenschlichkeit und Gefahr hinzuweisen, die von rechten Strömungen in der Politik ausgehen.

Grade auf diesem geschichtlich äußerst wichtigen Bau, - u. A. fand hier das erste landesweite Treffen der NSDAP statt -, war es uns wichtig ein menschliches Statement anzubringen, das nicht in eine explizit politische Richtung tendiert, sondern aufzeigt, dass gegenseitiger Respekt und Toleranz essentieller Bestandteil unserer Kultur sind.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Eingereicht durch: Romy Heiland
Team-Mitglieder: Christian Pfeifer
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Kiosk der Moderne

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-08-09
Zum Bauhausjahr 2019 lobte die Klassik Stiftung Weimar einen Wettbewerb für einen Kiosk aus, um auf die „Weimarer Moderne“ aufmerksam zu machen. Hier erhalten Besucher Informationen und Eintrittskarten aber auch Snacks und Getränke.

Wichtig war uns die Flexibilität und Mobilität des Entwurfes, um ihn nicht nur vor dem Bauhausmuseum einsetzen zu können.

Die Mobilität im Straßenverkehr setzt enge Grenzen. Um eine Signalwirkung zu erreichen, wurde ein Hubdach entwickelt, welches zum Transport abgesenkt wird und als Schutzhülle wirkt. Der Aufbau geht unkompliziert: Nach Anheben des Daches werden Deichsel und lichttechnische Einrichtungen hinter den Schürzen verdeckt.

In diesem Korsett sind unter Beachtung der Ergonomie eine Vielzahl von Funktionen untergebracht: Von Kassensystemen, barrierefreiem Tresenbereich, Flyerfächern und Infoscreens über Kühl- und Tiefkühlschränke bis hin zur Fahrzeugtechnik.

Der Kiosk greift die Prinzipien der Moderne auf und überträgt sie in die heutige Zeit. Alle notwendigen Öffnungen sind der Funktion folgend eingesetzt, ohne die Gesamtproportionen zu missachten. Ist er aufgebaut auch kaum als Anhänger erkennbar, so sind alle Funktionen deutlich abgesetzt. Das Dach ist hinterleuchtet und zieht auch bei Dunkelheit die Aufmerksamkeit sanft auf sich.

Der Entwurf reizt die Grenzen mobiler Kleinhäuser aus: Durch präzise Planung sind Mobilität und eine Vielzahl von Funktionen auch jenseits „gestalterischer Standards“ im Anhängerbau möglich.

Nachhaltigkeit: Bei allen Entscheidungen wurden Kriterien der Nachhaltigkeit stets abgewogen. Neben ergonomischer Gestaltung der Arbeitsplätze ist eine Beheizung dieser notwendig. Gleichzeitig sollte der Kiosk offen wirken und sein, sodass eine Strahlheizung direkt unter den Arbeitsplatten installiert wurde. Als Material für Konstruktion und Hülle wurde vorwiegend Aluminium verwendet. Trotz hoher Herstellungsenergie entspricht es als einziges den Anforderungen an Gewicht, dynamischen Lasten und damit der Dauerhaftigkeit des Kiosks. Die Außenoberflächen sollten gestalterisch eloxiert werden. Um Schäden aber leichter ausbessern zu können, wurden diese foliert. Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Wesentlich ist, dass der Kiosk zur touristischen und damit wirtschaftlichen Entwicklung der Region beiträgt.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Oberüber Karger Kommunikationsagentur GmbH
Eingereicht durch: André Borchert
Team-Mitglieder: neongrau
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Design Interactive Terminal

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-06-01
Technologie verständlich gemacht: Sunfire

Sunfire macht die Energie, die uns umgibt, nutz- und speicherbar. Die innovative Wasserstoff-Technologie aus Dresden verändert heute die Welt, in der wir morgen leben. Das alles ist natürlich erklärungsbedürftig – und benötigt entsprechend verständliche Kommunikation. Das interaktive Terminal, eine Mischung aus Screen und Tangible Objects, macht die Technologie greifbar – visuell und haptisch. Eingesetzt wird das Terminal auf Messen und bei Führungen.

Nachhaltigkeit: Sunfire erzeugt mit leistungsstarken Elektrolyseuren grünen Wasserstoff für die Industrie. Den nachhaltigen Unternehmenskern spiegelt auch das Design des interaktiven Terminals für Messen wider: Das innovative Tool zur Produktpräsentation ist modular aufgebaut, so können Teile nach Bedarf (oder bei Verschleiß) einfach ersetzt werden. Die einzelnen Bausteine des Exponats sind hochwertig verarbeitet, langlebig und robust, wodurch sich der Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Die Wartung der Software kann remote erfolgen und auch Inhalte können auf diese Weise beliebig erneuert werden.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Friedrichs | GrafikDesignAgentur
Eingereicht durch: Anke Isabell Friedrich
Team-Mitglieder: Susan Födisch B.A.
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Geschäftsbericht

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 01. April 2019
Der Auftraggeber, ein erfolgreich tätiges Emissionshaus von Fondsprodukten, wünschte einen Geschäftsbericht, der sowohl im Set aus Image- und Finanzteil eingesetzt werden kann, als auch einzeln als Imagebroschüre Anwendung findet. Wir entschieden uns für die Erstellung von zwei getrennten Broschüren, gehalten von einer Banderole, die deckungsgleich mit dem Titel des Magazins bedruckt wurde. Um das Produkt auch haptisch zu einer Besonderheit werden zu lassen, wurde auf ein mattes, ungestrichenes Premium-Papier von Römerturm gedruckt. Die Umschläge erhielten zusätzlich eine partielle, edle Glanzlackierung. Das Leitmotiv „Menschen. Märkte. In Bewegung“ wurde durchgehend mit One-Line-Illlustrationen visualisiert.

Nachhaltigkeit: Besonders ökonomisch sticht hier die modulare Verwendungsmöglichkeit des Geschäftsberichtes hervor. Nicht nur als einfaches "Zahlenwerk" mit Verbindung des Magazins durch Banderole kann das Produkt Anwendung finden. Durch die Trennung der beiden Teile findet der Magazinteil einzeln auch über einen längeren Zeitraum Einsatz als Imagebroschüre des Unternehmens. Die Auflagenhöhe kann so gestaffelt und für den Finanzteil niedrig gehalten werden. Zusätzlich findet eine Ressourcen- und Arbeitskraftschonung statt, was sich als sozial nachhaltig erweist.
Das Papier selbst ist ökologisch nachhaltig produziert durch den Einsatz zertifizierter Rohstoffe und umweltschonender Produktionschemikalien, Freisetzungsreduktion von Phosphor, säurehaltigen Substanzen, Schwefel, Stickstoffoxiden, Treibhausgasen etc..

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Fotografin & Dipl.-Kommunikationsdesignerin
Eingereicht durch: Michaela Weber
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Fotografie und Buchgestaltung

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-01-24
Das Buch mit 224 Seiten und 158 Fotografien des japanischen Alltags mit den Themen Frau und Familie, Sitten und Gebräuche, Religion und Tradition gliedert sich in sieben Kapitel: die Reisestationen von Tokio bis Miyajima. Das Design des Buches folgt den Grundzügen japanischer Ästhetik, die man durchdachter Komposition, schlichter Eleganz, Minimalismus und Funktionalität verbindet. Für das Halbleinen sowie Vor- und Nachsatz habe ich mich für Rot entschieden, weil diese Farbe in Japan für feierliche Anlässe verwendet wird. Die Goldprägung lässt den Titel im Kontrast dazu sehr deutlich erkennen. Der Umschlag mit Rückenansichten von zwei Frauen – modern und traditionell – zeigt bereits an, dass es sich nicht um einen klassischen Bildband mit den üblichen Motiven handelt.

Zugunsten einer zurückhaltende Typografie der begleitenden Essays habe ich mich für die moderne Serifenschrift Foral Pro in Kombination mit der serifenlosen Schrift Apex New entschieden. Die Texte bewegen sich frei im Satzspiegel, ein- oder zweispaltig sowie ineinander verschachtelt.

Gedankliche Absätze werden durch Einzüge und rote Linien markiert. Anmerkungen habe ich nicht als echte Fuss-/Endnoten gesetzt, sondern bewegen sich ebenfalls im Raum und sind in Blau abgesetzt. So ergibt sich ein schlichtes, geradliniges Design. Die Fotografien sind durch unterschiedliche Abbildungsgrößen und dem freien Spiel der Anordnung auf den Seiten gewichtet.

Nachhaltigkeit: Ein Buch ist per se ein Produkt, das auf Nachhaltigkeit und die Nutzung durch viele Leser ausgerichtet ist. Wichtig war darum eine langlebige Ausstattung durch einen Hardcovereinband mit Halbleinen und Fadenheftung sowie eine nachhaltige Herstellung. Das verwendete Papier GardaPat 13 Bianka ist ökologisch nach Zertifizierung FSC Mix Credit BV-COC-071001 hergestellt. Die beauftragte Druckerei FINIDR, s.r.o. handelt mit ökologischer und sozialer Verantwortung (https://www.finidr.de/okologie/).

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Körperschaft/Firma: ungestalt GbR
Eingereicht durch: Ivo Zibulla
Team: ungestalt
Bewerbung als: Auftraggeber
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Rebranding ungestalt

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-11-26
Unser neues Corporate Design ist Ergebnis des Transformationsprozesses von einer inhabergetriebenen Markenagentur zu einem ganzheitlich interagierenden Gestaltungskollektiv. Anfangs agierten wir auftragsorientiert und weniger sinnzentriert. Wir beschäftigten uns ab 2017 aufgrund eigener Unzufriedenheit mit unserer täglichen Arbeit mit dem Neuen Arbeiten. Wir fingen an, uns selbst zu betrachten: es ging uns um um Werte, die eigene Geschichte, unser Wesen und Selbstverständnis, Arbeitsweisen und Miteinander. Die bis dato diffus gelebte Identität wurde konkret. Unsere Vision: Wir wollen Gelassenheit im Arbeiten durch Kommunikation fördern — für uns, jeden Auftraggeber und Partner.

Unsere Wortmarke spiegelt das wider: mit ihrer permanenten Unfertigkeit zufriedene und damit gelassene Buchstaben sind auf der Suche nach der richtigen Form. Dieses Prinzip wurde ebenfalls in unserer eigens entwickelten Hausschrift angewandt, die in verschiedenen Schnitten in der gesamten Kommunikation eingesetzt wird. So in unserer Außenkommunikation, die mit un-Wörtern selbst-ironisch, spielerisch und plakativ den Zweck durch ein Adjektiv kommentiert. Das offene und variable Gestaltungsraster mit viel Weißraum unterstreicht unser nahbar-professionelles Auftreten. Zuletzt haben wir uns noch für eine variable Farbwahl - statt definierter Hausfarben - entschieden. In unserem Team sind alle einzigartig; zusammen mit unserem Netzwerk ergeben wir ein Spektrum der Gemeinschaft, das abstrahlen möchte.

Nachhaltigkeit: Durch unser Rebranding identifizieren wir uns mehr denn je mit dem Namen und der Idee unseres Kollektivs: ungestalt bedeutet formlos und voller Möglichkeiten. ungestalt ist selbstironisch und Erinnerung daran, nicht einer vermeintlichen professionellen Perfektion zu verfallen. ungestalt heißt für uns, stets dazuzulernen und wachsen zu dürfen.
Das spiegelt sich in unserem visuellen Auftritt und stark im Arbeitsalltag wider. Wir streben Transparenz und eine offene Kommunikationskultur an und versuchen unsere Werte auch im Umgang mit Kunden zu leben. Für uns ist diese beständige Offenheit zur Anpassung – nicht nur an äußere Trends, sondern im Einklang mit der eigenen inneren Richtigkeit - die beste Form der Nachhaltigkeit. Nicht zwangsläuftig monetär, immer aber menschlich.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: dzb lesen
Eingereicht durch: Antje Mönnig
Team: dzb lesen
Team-Mitglieder: intern: Reliefabteilung, Herstellung, Buchbinderei, Blindenschriftherstellung
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
„Klapperlapapp“ –dreiteilige, inklusive Kinderbuchreihe

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Wir brauchen keine barrierefreien Kinderbücher? Klapperlapapp!

Die inklusive Kinderbuchreihe „Klapperlapapp“ richtet sich an alle, die gern klappen, plappern und entdecken. Konzipiert und gestaltet wurde sie unter Berücksichtigung der Belange blinder und sehbehinderter Menschen mit dem Ziel, durch das Mehr-Sinne-Prinzip ein gemeinsames Bucherlebnis für ALLE zu konzipieren.
„Klapperlapapp“ besteht aus interaktiven Mitmachbücher, die in drei Komplexitäts-Stufen zum Entdecken einfacher und anspruchsvoller Inhalte einladen: Lesen, Tasten, Kombinieren, Assoziieren.

In jeder Stufe kann aus zwei Teilen ein Ganzes kombiniert werden.
„mini“ = einfache Formen und Strukturen kombinieren, Begriffe lesen
„midi“ = Gegenstände/Lebewesen kombinieren, einfache Texte lesen
„maxi“ = assoziative Zuordnung, kurze anspruchsvollere Texte lesen

Die Produktion kombiniert innovative Herstellungsverfahren mit klassischem Handwerk. Durch Farbdruck, Braille-Lack und haptische Materialien entstehen Kinderbücher, die die Bedürfnisse einiger Menschen zum Mehrwert für andere werden lassen.

Bisher sind erschienen:
„mini – Formen und Oberflächen“
„midi – Fühl mal ein Tier!“
„maxi – Winter ist …“
Die Stufen werden weiterhin ausgebaut.

Alle Kinder sollen die Welt jetzt und in Zukunft eigenständig begreifen und entdecken. Barrierefreiheit – Wir haben es in der Hand …

Nachhaltigkeit: „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!“ Bücher müssen für ALLE zugänglich sein.

„Klapperlapapp“ als Beitrag für eine barrierefreie Kinderbuchlandschaft zeigt, dass auf die Belange sehbehinderter und blinder Menschen abgestimmte Bücher einen Mehrwert für ALLE bieten. Spielerisch werden Tastvermögen und Schriftspracherwerb in Schwarz- und Braille-Schrift gefördert. Farbige Braille-Punkte und fühlbare Motive ermöglichen ein gemeinsames Bucherlebnis für Menschen mit und ohne visuelle Einschränkung.

Die Herstellung taktiler Bücher ist aufwendig und speziell. Um ein langlebiges Produkt zu schaffen, legen wir Wert auf Ästhetik, Flexibilität in der Benutzung und hochwertige Verarbeitung.

Unsere mitwachsende Kinderbuchreihe wird in Deutschland produziert.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Zitronengrau
Eingereicht durch: Laura Lauber
Team-Mitglieder: Raphael dos Santos Freire, Laura Lauber
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Corporate Design, Webdesign

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-12-02
SiCon

Die SiCon International Development GmbH plant und überwacht die Umsetzung von Entwicklungsprogrammen in fragilen Staaten. Die Herausforderung des jungen, in Leipzig ansässigen Unternehmens liegt in einer vielseitigen Ansprache von internationalen Institutionen und Förderbanken.

Für ein international agierendes Unternehmen stellt die eigene Website das wichtigste Kommunikationsmittel dar. Sie präsentiert sowohl die Expertise als auch die Werte von SiCon. Stimmungsvolle Fotos und die Farben der Landschaft der Region laden die BetrachterInnen auf eine mentale Reise nach Afghanistan ein. Übersichtlich und nutzerfreundlich werden die Kompetenzen und Leistungen des Unternehmens präsentiert. Die Menschen, sowohl vor Ort als auch im Team, stehen bei SiCon im Vordergrund. Der Vorstellung der MitarbeiterInnen wird entsprechend viel Raum gegeben.

Nachhaltigkeit: Die Markenentwicklung legt den Grundstein für eine langfristige und erfolgreiche Akquise von Fördergeldern für die Entwicklungs- und Aufbauhilfe. Durch das konsistente Corporate Design präsentiert sich SiCon seriös, vertrauenswürdig und erfahren. Sie übernehmen interkulturelle Verantwortung und setzen sensible Projekte kompetent und erfolgreich um.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Tobias Retschke
Team-Mitglieder: Illustration © Stefan Ibrahim
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Kommunikationsdesign für die 43. Leipziger Jazztage 2019

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-06-01
Grafikdesign für ein visionäres Jazzfestival, das sich 50 Jahre nach der Mondlandung der Zukunft widmet. Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt, aber wir können mit Sicherheit sagen, dass sie irgendwann passiert sein wird. Bis dahin ist alles Zukunftsmusik. Mit diesem Thema sind die Leipziger Jazztage aktueller denn je — und der Jazzclub Leipzig wird einmal mehr unter Beweis gestellt gehabt haben werden, dass er dem Zeitgeist und dem Jazz den Puls fühlt. Eine zum Thema passende Illustration von Stefan Ibrahim zeigt für das Weltall assoziative Formen – eine visuelle Interpretation des Mottos "Zukunftsmusik". Entstanden sind Flyer, Anzeigen, Pässe, Einlassbänder und Plakate mit Festivalmotiv sowie Einzelplakate, die Elemente des Motivs in Kombination mit Fotos der Künstler:innen neu arrangieren, aber auch ein 120-seitiges Programmheft, das mit typografischen Finessen viel Liebe zum Detail beweist: Konturschrift provoziert den unterschwelligen Gedanken, "sich die Zukunft ausmalen" zu können. Die Ästhetik ist für ein Jazzfestival in Deutschland ungewöhnlich künstlerisch und sucht ihresgleichen im nationalen Vergleich mit anderen Jazz- und auch Musikfestivals.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit im Kommunikationsdesign findet immer mehr Einzug in meine Tätigkeit. Aus ökologischer Sicht widme ich mich der Nachhaltigkeit in meiner Arbeit mitunter durch kleine Maßnahmen wie z.B. die Verwendung von Recyclingpapier für Druckerzeugnisse oder die Beauftragung lokaler Dienstleister, um den ökologischen Fußabdruck durch kurze Versandwege zu minimieren. In größerem Rahmen gehe ich gern den Schritt ins Digitale, also bspw. die Online-Bereitstellung von Designrichtlinien und Ressourcen, um einfach Druckauflagen zu verringern oder obsolet zu machen. Aus ökonomischer Sicht verfolge ich gern ganzheitliche Ansätze, d.h. ich widme mich Projekten vollumfänglich, um künftige Änderungen an Designs schon im Vorfeld auszuschließen, zu minimieren oder aber Skalierbarkeit zu ermöglichen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: pioneer communications GmbH
Eingereicht durch: Robert Ludwig
Team: SMWK-Team
Team-Mitglieder: Ronny Uhlemann, Vivien Rudek, Patricia Kurowski und Thomas Rossa
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Schöpfung/ Kreation einer Marke zur Wertschätzung der sorbischen Sprache

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-02-06
Initiiert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, hat die Kampagne „Sorbisch? Na klar!“ das Ziel, die Akzeptanz für die sorbische Sprache in und um die Lausitz herum zu steigern, Wissen zu vermitteln und die allgemeine, öffentliche Wertschätzung zu fördern.

Kernelement der Kampagne ist die Wort-Bild-Marke, die in allen Kommunikationsaktivitäten verankert ist. Sie symbolisiert eine moderne, vorurteilsfreie und optimistische Haltung zum Gebrauch einer Minderheitensprache in der Öffentlichkeit. Die bildliche Darstellung des Wortes „Serbski“, also „sorbisch“ als Audiowelle dargestellt, ergibt sowohl auf obersorbisch wie auch auf Deutsch zwei Wellenberge und ein Tal. Dies lässt sich in zwei Bilder abstrahieren: einen Mund, der durch die Neigung einen zusätzlichen visuellen Anreiz schafft und einen Landschaftsausschnitt mit den bekannten Lausitzer Bergen Czorneboh und Bieleboh. So zeigt die Wort-Bild-Marke die Verbindung von Sprache und Region im Bezug zu den sorbischen Farben.

Der in der Wort-Bild-Marke verwendete Claim „Sorbisch? Na klar.“ zielt auf die beschriebenen Ziele der Kampagne ab: Sensibilisierung für die sorbische Sprache als selbstverständlicher Teil der Lausitz. Die Kampagne setzt auf Dialog, der Claim als Minimal-Dialogstellt Frage „Sorbisch?“ und Antwort „Na klar.“ gleichzeitig. Dieser lässt sich gut ins Sorbische transferieren und bildet als dialogisches Wechselspiel die zentrale Botschaft in den „Sprachpaaren“ der Kampagne.

Nachhaltigkeit: Die sorbische Sprache ist in ihrer Existenz bedroht. Der Erhalt von Vielfalt kommt durch die Kombination von Claim, Farben und Formen als wichtige Teilaspekte zum Ausdruck. Mit der Visualisierung der charismatischen Hügel wird veranschaulicht, dass die Natur ebenso wie die sorbische Sprache fester Bestandteil der Oberlausitz ist und es diese entsprechend zu schützen gilt. Mittlerweile wurde die Wort-Bild-Marke über die Lausitz hinaus verbreitet und steht damit auch im nationalen Kontext für eine diverse Gesellschaft mit schützenswerten Kulturgütern wie der sorbischen Sprache. Ergänzende Give-aways wurden nach ökologischen Kriterien ausgewählt und ausschliesslich mit sächsischen Dienstleistern umgesetzt.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Martin Driemel
Team-Mitglieder: TWNTY Digital GmbH
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
TWNTY Digital - Corporate Design/Identity

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-09-16
twnty ist eine agile und flexible Consulting- und Projektprozessagentur mit Sitz in Leipzig und gilt als eine der B2B-Referenzen im SEO-Markt und digitalen Marketing. Als international tätige Kommunikationsagentur mit 100% digitaler DNA, ist twnty strategischer Partner bei der Realisierung und Betreibung von digitalen Prozessen und Verkaufssystemen. Mit der Umstrukturierung des Unternehmens sollte ein neues visuelles Erscheinungsbild entwickelt werden, welches dem Anspruch des Unternehmens an Qualität, Wertigkeit und Funktionalität gerecht wird.

Daher wurde ein visuelles Leitkonzept entwickelt, welches Inhalte des Unternehmens klar und reduziert darstellt sowie die Kernaussagen der Unternehmenspolitik in den Vordergrund stellt. Dabei wurden Attribute wie Bodenständigkeit, Professionalität und Understatement genauso beachtet und in das Erscheinungsbild implementiert wie Agilität, Flexibilität und Dynamik. Klare und präsente Typografie, die die Nachricht des Unternehmens zum elementaren Gegenstand macht, trifft auf ein Markenlogo, welches durch die angetäuschten Serifen Erfahrung und Professionalität transportiert, durch die minimal gestalteten Lettern aber zugleich auch modern und state of the art.

Nachhaltigkeit: Bei Drucksachen wird bevorzugt auf kurze Wege und regionale Partner gesetzt, die sowohl durch faire Löhne und Verantwortung für Mitarbeiter ein entsprechendes Unternehmensklima erhalten als auch mit rücksichtsvollem Einsatz von Material Ressourcen schonen. Des weiteren wird unnötiger Materialeinsatz vermieden: Verbrauchsmedien werden nicht quantitativ produziert, sondern mithilfe hier ansässiger Produktionsstätten in Kleinstauflagen und hoher Qualität hergestellt. Somit wird ebenfalls dazu beigetragen, traditionelle Berufe und das klassische Handwerk zu erhalten.

Dazu soll versucht werden, einen strategischen oder okönomischen Mehrfachnutzen zu erzielen: künftig sollen Editorials mit offener Bindung hergestellt werden, um den Inhalt jeweils individuell austauschen und anpassen zu können.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Prismade Labs GmbH
Eingereicht durch: Jan Thiele
Team: Prismade Labs
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Interaktives Papier "Magic Paper"

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Mit einem einzigartigen Technologie- und Kommunikationsdesign lassen wir Druckprodukte in einer neuen digitalen Realität ankommen. Explizit verwenden wir dafür keine rein digitale Methode wie optische Erkennung (Augmented Reality, QR Codes, etc.), die eine Verknüpfung von physischen Produkten mit einem digitalen Erlebnis nur sehr virtuell und distanziert „durch die Kamera“ stattfinden lässt.

Im ersten Schritt drucken wir eine umweltfreundliche, auf Kohlenstoff basierende, leitfähige Druckfarbe auf eine Karte, im Beispiel dargestellt als Geschenkbox oder als Bauteil einer Gewinnspielmaschine. Diese leitfähige Farbe, angeordnet in einem bestimmten Muster, ist in der Lage, Daten über die Sensoren eines Smartphone-Touchscreens zu übertragen.

Im zweiten Schritt gestalteten wir eine Interaktion zwischen Karte und Smartphone, um dieses noch unbekannte „elektronische Papier“ dem Nutzer intuitiv zugänglich zu machen. So werden aus einer Papierkarte eine Batterie und ein Schalter oder ein Geschenk zum Auspacken. Bisher existieren nur rein virtuelle Vorgänge auf einem Bildschirm - dieses neue Produktdesign hingegen ermöglicht eine unerwartete Schnittstelle zwischen Mensch und Smartphone, die überraschend und spielerisch auf Berührung reagiert.

Mit dieser einzigartigen in Sachsen entwickelten und patentierten Kombination von Technologien und Kommunikationsdesign zeigen wir unseren Kunden: nachhaltiges "elektronisches Papier" kann digitale Interaktion „erfühlbar“ machen.

Nachhaltigkeit: Verborgen in Massenprodukten und in Anwendungen, die im "Internet der Dinge" Produkte mit „smarten“ Dienstleistungen verbinden, findet sich ein verschwenderischer Einsatz elektronischer Komponenten. Die Konsequenz aus diesen Massenartikeln ist eine immense Verschwendung an Ressourcen sowie Umweltprobleme bei Produktion und Entsorgung. Prismade hat eine Alternative entwickelt, mit der elektronische Komponenten in Druckmaschinen hergestellt werden können. Diese gedruckte Elektronik ist extrem günstig herstellbar und kann dem Papierrecycling zugeführt werden, alle verwendeten Materialien sind kreislauffähig. Ein Druckprodukt, zum Beispiel Karte oder Verpackung, kann so mit Smartphones kommunizieren und ermöglicht das "Internet der Dinge" ohne den Einsatz von Chips, Sensoren oder Batterien.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: leisureworkgroup GmbH
Eingereicht durch: Torben Knye
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Inszenierung des Erlebnismuseums ZeitWerkStadt in Frankenberg

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Auf rund 1.600 m2 werden im Erlebnismuseum ZeitwerkStadt zahlreiche bedeutende sächsische Erfindungen auf ihrem Weg zu Weltruhm präsentiert. Dabei ist es weit mehr als ein Museum. Fesselnde Mitmach- und Experimentierstationen für alle Altersgruppen machen den Besuch der ZeitWerkStadt zu einem ganz besonderen Erlebnis – welches so einzigartig in Sachsen ist. In der ZeitWerkStadt dreht sich alles um die großartigen Erfindungen und Errungenschaften aus Sachsen und der Stadt Frankenberg – präsentiert in einem atmosphärischen Design. Eingebettet in den luftigen, offenen Raum einer ehemaligen Industriehalle entfaltet die Ausstellung ihre Wirkung mit einer Vielfalt von Darstellungs- und Vermittlungsangeboten. Originale und historische Exponate zur Automobil- und Textilindustrie, Teppichweberei sowie Drucktechnik harmonieren dabei mit modernen Formen und multimedial inszenierter Raumgestaltung. In der
Oberflächengestaltung dominieren Glas und Holz.
Nicht nur inhaltlich, sondern auch gestalterisch hört die
Geschichte in der ZeitWerkStadt nicht im Heute auf, die Themen weisen in die Zukunft und machen neugierig auf das Morgen. Ein besonderes Designhighlight für Kinder in der Gesamtinszenierung ist der extra für ZeitWerkStadt entworfene Roboter „Friedhelm“, der in zahlreichen Videos in der Ausstellung auftritt. Ein weiteres Highlight und einzigartig in Deutschland: der Time Cube – dank neuester Technologie wird eine Rundum-Projektion erschaffen. Quasi ein Film zum „reingehen".

Nachhaltigkeit: Die Besucher entdecken in der ZeitWerkStadt Sachsens Pioniergeist und erfahren mehr darüber, welche Spuren der Freistaat Sachsen in der Welt hinterlassen hat. Das Erlebnismuseum setzt diesem Erbe der Industriekultur ein
nachhaltiges ökologisches und soziales Denkmal, in dem es Altes konserviert, mit Modernem verbindet und so ein neues Erlebnis schafft.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Eingereicht durch: Henriette Roth
Team-Mitglieder: Any Studio: Max Edelberg und Jakob Kornelli
Bewerbung als: Auftraggeber
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Corporate Design für HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Die Designleistung ist ein: Prototyp
HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste ist ein geschichtsträchtiges Produktionshaus für Performative Künste in Dresden. 2018 wurde Any Studio mit der Neugestaltung des Gesamtauftritts unter der neuen Intendanz von Carena Schlewitt beauftragt. Auftrag ist, das vielfältige Programm – bunt, fröhlich, inklusiv und nahbar – in die Stadt Dresden und darüber hinaus zu tragen.

Das Resultat ist ein individuelles und wandelbares Design-System, das auf Farbflächen und charakterstarker Typografie basiert. Die Hausschrift Gräbenbach der Leipziger Schriftgestalter Camelot Type ist in ihren Details eigenwillig, auffallend und dennoch funktional und lesbar, sie bildet den Grundstein der neuen visuellen Identität von HELLERAU.

Von hier ausgehend wurde das neue System von Any Studio mittlerweile auf eine Vielzahl von Medien übersetzt, u.a.: Die Website, monatliche Programm-Leporellos, Tickets, Geschäftspapiere, die Hausbeschriftung, verschiedene Plakatkampagnen, Programmbücher, Trailer und das halbjährlich erscheinende HELLERAU-Magazin.

Nachhaltigkeit: In HELLERAU werden neben der Förderung der künstlerischen Avantgarde auch soziale Fragen wie Inklusion und gesellschaftlicher Zusammenhalt verhandelt. Von Anfang an war es dabei wichtig, sich nahbar, einladend und kollaborativ in das Dresdner Stadtbild einzufügen.

Programmatisch zeigt sich diese Ausrichtung zum Beispiel in einer Vielzahl an öffentlich zugänglichen Workshops, Diskussionsrunden und Mitmach-Angeboten.

Um diese große Vielfalt an Inhalten effektiv kommunizieren zu können, basiert die neue visuelle Identität nicht auf einem rigiden Regelkatalog sondern auf flexiblen Gestaltungsprinzipien, welche sich über die gesamte Intendanz beständig weiterentwickeln, auf Neues eingehen und überraschen können.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Artkolchose GmbH
Eingereicht durch: Andreas Geisler
Team: ARTKOLCHOSE GmbH – Die Markenagentur
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Love Brand mit 60 Jahren Pfefferminzkultur

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2017-01-10
Seit 1954 begeistert und erfrischt Pfeffi seine genußfreudigen Fans. Die Kombination aus Form und Farbe der Verpackung sowie der unverwechselbare Geschmack hat sich in den Köpfen und Herzen der Bevölkerung im Osten Deutschlands eingeprägt. 
Das Konsumgut ist täglich ein erfrischender Begleiter. 1989 stellt die Bonbonlegende einen Pfefferminzweltrekord mit einer Jahresproduktion von über 1.660 Tonnen vernaschter Pfeffis auf.

ARTKOLCHOSE verantwortet als Leitagentur die Entwicklung der Kommunikationsstrategie und den Markenrelaunch. Die Rückführung zur originalen und einheitlichen Logoausformung der Gründungsjahre, die Entwicklung eines stringenten, markanten Corporate Designs sowie die Neugestaltung der gesamten Produktpalette stärkt die Außenwahrnehmung der ostdeutschen Traditionsmarke maßgeblich und verleiht ihr Prägnanz und einen hohen Wiedererkennungswert. Dabei legen wir besonderen Wert auf die digitale Markenpräsenz mittels einer frischen, jungen und repräsentativen Website, einem quartalsweise erscheinendem Newsletterkonzept sowie dem initialen Aufbau und der dauerhaften, professionellen Bespielung bewährter Social Media Kanäle und Implementierung von Gewinnspielaktionen mit ausgewählten, regionalen Kooperationspartnern. Charmante, illustrative Charaktere unterstützen Pfeffi dabei, bestehende Zielgruppen neu zu begeistern und bei neuen, vor allem jungen Zielgruppen die Lust am Vernaschen der Pfefferminzbonbons zu wecken.

Nachhaltigkeit: ARTKOLCHOSE setzt für Pfeffi vorrangig auf digitale Marketingmaßnahmen und Kommunikationskanäle. Printprodukte kommen nur selten zum Einsatz und sind von Langlebigkeit geprägt, wie beispielsweise der Pfeffi Messestand.

Kooperationen mit Partnern aus Sachsen, wie z.B. die AUWALD Destille GbR mit BIO-zertifizierten Produkten aus Leipzig, begünstigen über kurze Kommunikationswege und der Teilung personeller und distributiver Ressourcen gegenseitiges Wachstum und den Aufbau eines gewinnbringenden Netzwerks. ARTKOLCHOSE dient dabei als Schnittstelle zwischen allen Beteiligten. Zeitgleich pflegen wir mit Pfeffi eine langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft, die wir unter Berücksichtigung ökonomischer, bedarfsgerechter Parameter kontinuierlich entwickeln, optimieren und fortführen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Artkolchose GmbH
Eingereicht durch: Andreas Geisler
Team: ARTKOLCHOSE GmbH – Die Markenagentur
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Die Destinationsmarke für das Mitteldeutsche Revier

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-02-07
Im Modellvorhaben – Innovationsregion Mitteldeutschland – haben sich sieben Landkreise und zwei Städte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen partnerschaftlich verbunden, um neue regionalwirtschaftliche Perspektiven für die Zeit nach der Braunkohleverstromung zu identifizieren und den Wandel im Mitteldeutschen Revier aktiv zu gestalten. Mit dem Ziel, den Strukturwandel neu zu denken, wird dieser als Chance verstanden und länderübergreifend Impulse, Strategien und Projekte gebündelt, welche die Lebensqualität in der Region steigern und nachhaltig positiv entwickeln werden.

Dem Ziel folgend, Begeisterung für die Veränderungsprozesse bei den regionalen Zielgruppen zu wecken sowie die Sichtbarkeit und das Vertrauen für die Ziele und Angebote der Initiative zu steigern, entwickelt ARTKOLCHOSE eine stringente, lebendige Markenwelt. Dabei symbolisiert vor allem die Bildmarke in Form eines Play-Buttons den aktiven Wandel und den Prozess der Veränderung. Mit dem daraus abgeleiteten Key Visual erfährt das Corporate Design die Möglichkeit der flexiblen Skalierung. Die Gestaltungsrichtlinien des dynamischen Designsystems werden im neuen Styleguide dokumentiert und in der Markenbetreuung auf sämtliche Kommunikationsmittel wie der responsiven Website und vielen analogen Medien kanalübergreifend umgesetzt.

Nachhaltigkeit: Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um Unternehmen, Kommunen und Einwohnern neue Impulse und Strategien für die Regionalentwicklung nach dem Ende der Braunkohleverstromung zu geben.

Um die Menschen für den Veränderungsprozess zu begeistern – Erfahrungen, Wissen und Vorstellungen aktiv einzubringen – ist es essentiell, die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung zu kennen. ARTKOLCHOSE trägt über sein Gestaltungskonzept maßgeblich dazu bei, wichtige, Transparenz schaffende Informationen zielgerichtet und verständlich zu visualisieren. Der Fokus liegt dabei auf dem Ziel, die Ängste der Bürger und Unternehmen, mit denen sie aufgrund des Strukturwandels konfrontiert sind, zu nehmen und ihnen stattdessen Wachstums- und Beschäftigungsperspektiven für die Zeit nach der Braunkohle aufzuzeigen.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Revolte GmbH
Eingereicht durch: René Spengler
Team: Revolte GmbH
Team-Mitglieder: Martin Schöpe, Florian Wäcker, Erik Schreiber, Konrad Kosse
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Corporate Design Carlowitz Congresscenter Chemnitz

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-01-15
Das Carlowitz Congresscenter, als Bestandteil der Stadthalle Chemnitz, liegt in der Chemnitzer Innenstadt und hat sich ganz der Nachhaltigkeit verschrieben. Damit das auf den ersten Blick klar wird, haben wir ein ausdrucksstarkes Corporate Design entwickelt, das den grünen Gedanken auf den Punkt bringt und sich nahtlos in die Logofamilie der bestehenden Spielstädten des Betreibers C³ einfügt. Dreh- und Angelpunkt des Designs ist das Logo, dessen primäre Grundform ein Hexagon bildet. Diese sechseckige Basis spiegelt einerseits die Elemente des Grundrisses der Stadthalle, bezieht sich gleichzeitig aber auch auf die Zellstruktur als Grundform allen Lebens. Die organische Formsprache wird unterstützt durch die raffinierte Farbwahl: Der natürliche, satte Grünton des Logos wird nach rechts oben akzentuiert durch einen Verlauf hin zu leuchtendem Sonnengelb. Dadurch veranschaulicht und betont das Logo das nachhaltige Konzept des Carlowitz Congresscenters. Zudem entstand ein Leitsystem zur Orientierung im Gebäude. Jeder Raum erhält einen eigenen Namen, eine Farbe und ein individuelles Icon. Die hexagonale Grundform wird wieder aufgegriffen und wächst auf dem Lageplan zu einer Baumstruktur, die das Congresscenter sprichwörtlich als nachhaltiges Gewächs zeigt. Aus der Grundidee vom nachhaltigen Congresscenter haben wir Nachhaltigkeit zum Sehen und Anfassen entwickelt. Das kommt letztendlich der ganzen Stadt zugute, denn das Image von Chemnitz gewinnt eine gänzlich neue Facette hinzu.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit steht als Grundidee hinter dem Carlowitz Congresscenter. Der Begriff hat hier aber mehr als nur eine ökologische Komponente: in Kongressen wird Wissen weitergegeben und vermehrt (geistige Nachhaltigkeit); zahlreiche Kongresse wirken sich langfristig positiv auf die Stadt aus (wirtschaftliche Nachhaltigkeit). Die Botschaft ist deswegen: Carlowitz Congresscenter Chemnitz – Zentrum für Wissen und Gewissen. Das unterstreicht auch die naturnahe, energiebewusste bauliche Umsetzung (Holz, Bepflanzung, LEDs mit Bewegungssensoren etc.).
Im Direktvertrieb verschicken wir Mailings mit „Con-Kresse“ – kleine Samentütchen als Werbemittel – drucken Flyer und Broschüren auf Ökopapier und sind an der Gestaltung des nachhaltigen Innenraumkonzeptes beteiligt.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Begehungen e.V.
Eingereicht durch: Michael Chlebusch
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Kommunikationsdesign für die Begehungen 2020, "Entwürfnisse:Ring8".

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-08-13
Das Kunst- und Kulturfestival Begehungen findet seit 2003 in Chemnitz statt - als größtes Off-Kultur-Event der Stadt. Markenzeichen ist eine unkonventionelle und niederschwellige Herangehensweise an Kunst. Die Begehungen sind aus diesem Grund nicht nur eine temporäre Kunstausstellung, sie sind ein sozialer Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster Prägungen.

Jährlich werden Thema und Gestaltung des Festivals neu gedacht. Hierbei gilt es eine klare Designsprache zu finden, die sich dem Thema nähert. Aufgrund der jährlich wechselnden Grundlage muss diese über den kurzen Zeitraum, in der sie in der Öffentlichkeit steht, sowohl einprägsam, Aufmerksamkeit erregend aber vor allem auch zugänglich für alle Bevölkerungsschichten sein. Die Begehungen verfolgen einen integrativen Ansatz, in dessen Rahmen viele Produkte der Kommunikationsarbeit mitgedacht werden müssen. Etwa die Beschilderungen innerhalb der Ausstellung oder Wegeleitsysteme. Andererseits will das Festival natürlich auch Anreize und Möglichkeit geben, in die Tiefe zu gehen. Zwischen dem Design des Festival-Biers und des über 100-Seitigen Ausstellungskatalogs entsteht so ein spannender Spagat.

Nachhaltigkeit: Die Nachhaltigkeit des Designs kann nur in Verbindung mit der Nachhaltigkeit des Festivals betrachtet werden. Als Kultur- und Kunstfestival ist es natürlich unser bestreben, Impulse für die Stadtgesellschaft zu geben und mit dieser in Dialog zu treten (in diesem Jahr bspw. über Interviews mit Bürger*innen oder Kooperation mit dem Stadtteilmanagement).
Ökologische Nachhaltigkeit beim Denken und Gestalten der Gebrauchsdrucke spielt Hand in Hand mit den ökonomischen zwängen eines kostenlosen, ehrenamtlich organisierten Festivals: Verschwendung können und wollen wir uns nicht leisten.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Matabooks
Eingereicht durch: Kay Hedrich
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Vegane Bücher aus Graspapier

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-01-01
Matabooks ist weltweit der erste Verlag, der Bücher aus Graspapier herstellt. Damit wollen wir die Buchbranche noch nachhaltiger gestalten. Die Produktion unserer Bücher findet regional in Deutschland statt. Zu unserem Verlagsprogramm gehören Romane, Kinderbücher, Notizbücher und Jahresplaner. Unsere Samenbücher sind unsere kleinen Stars und zeigen besonders, wie sehr uns ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt am Herzen liegt. In das Cover dieser Notizbücher sind Blumensamen eingearbeitet – wird das Notizbuch wieder der Natur übergeben, wachsen Wildblumen daraus. Unsere Notizbuch-Kollektion „Nari“ erschien zum Weltfrauentag und thematisiert mit ihren Motiven starke, selbstbewusste Frauen. Gemeinsam mit jungen Autor*innen und Illustrator*innen arbeiten wir stets an einzigartigen, innovativen Produkten. Die außergewöhnlichen Designs heben sich von herkömmlichen Produkten ab. Dank unseres besonderen Papiers mit den markanten Grasfasern erhält es eine aufregende Struktur und Haptik. Schnuppert man an unseren Graspapier-Büchern, so duften sie nach Wiese und Natur. Mit der nachhaltigen Produktion unserer Bücher möchten wir den natürlichen Kreislauf unterstützen - der Natur etwas entnehmen, es gebrauchen statt verbrauchen und der Umwelt anschließend zurückgeben.

Nachhaltigkeit: Da wir für die Produktion Süßgraspapier verwenden, wird der Ausstoß von Treibhausgasen durch die kurzen Transportwege der Rohstoffe zum Produktionsort redutziert, es werden große Mengen an Energie und Wasser eingespart und auf den Einsatz von Chemikalien wird verzichtet. Zum Bedrucken unserer Bücher verwenden wir Druckfarben auf Pflanzenölbasis. Unsere Gummibänder werden aus Naturkautschuk und Baumwolle nach Oeko-Tex Standard gewebt. Ebenso wie die Natur liegt uns die soziale Gerechtigkeit am Herzen. Im Unternehmen sind flache Hierarchien und ein positives Arbeitsklima sehr wichtig. Als Produktionsstandort haben wir gezielt Dresden gewählt, so können faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Vergütung gewährleistet werden.

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Körperschaft/Firma: Visuelle Übersetzerin
Eingereicht durch: Simone Fass
Team: Task Force Leichte Sprache
Team-Mitglieder: Diana Schakow, Anne Leichtfuß, Laura Schwengber, Ohrenkuss-Redaktion
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Design von barrierefreiem Kommunikationsmaterial zu Corona

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-03-31
In Deutschland hat sich während der letzten Jahre ein Bildstandard für Leichte-Sprache-Texte etabliert, der von vielen Menschen aus der Zielgruppe als nicht angemessen, stigmatisierend und unzeitgemäß empfunden wird. Außerdem sind Texte in Leichter Sprache oft leseUNfreundlich gestaltet durch eine schlechte Textgestaltung und mangelhafte Visualisierungen.

Anne Leichtfuß, Dolmetscherin und Übersetzerin für Leichte Sprache, sagt: „Bei vielen Personen aus der Zielgruppe der Leichten Sprache kam als Information nur an: ‘Es ist gefährlich. Wir können alle sterben! Wasch Dir die Hände!’ Das schürt Ängste und Unsicherheit.“

Unsere Designleistung bestand darin, eine verständnisfördernde, zeitgemäße und moderne Gestaltung zu finden für Bild und Text in Leichter Sprache. Und zwar dort, wo Sie in letzter Zeit dringend gebraucht wurde: zur Corona-Pandemie.

Entstanden ist u. a. ein Glossar in Leichter Sprache, das die gängigsten Begriffe erklärt. Charakteristische Merkmale des Designs:
- lesbare und leserliche UND so ästhetische Textgestaltung
- Illustrationen, die klar zu verstehen sind, aber trotzdem "Pepp" haben
- sowohl Inhalt, Text als auch Bilder wurden von einer Prüfgruppe – bestehend aus Menschen mit Lernschwierigkeiten – auf Verständlichkeit geprüft
- entstanden ist ein Dokument, das in Arztpraxen leicht zu kopieren und zu vervielfältigen ist

Nachhaltigkeit: Nie zuvor war die Nachrichtenfrequenz so hoch wie zu Corona-Zeiten. Menschen, die Leichte Sprache brauchen, waren aber von Infos lange ausgeschlossen. Die „Task Force Leichte Sprache“ ermöglicht Zugang zu Corona-Infos für alle und hilft Ärzt:innen bei der Kommunikation. Die Zielgruppe für Leichte Sprache — Menschen mit Lernschwierigkeiten, demenziellen Erkrankungen, wenig Deutschkenntnissen o. funktionale Analphabeten — sind mehr als 10 Millionen! Viele gehören zur Risikogruppe. Ohne verständliches Material können sie sich weder informieren noch schützen vor dem Virus und viele Ärzt:innen können medizinische Informationen nur schwer vermitteln. Jede/r kann dazu beitragen, die Infektionskurve nachhaltig abzuflachen. Unser Material hilft, dass mehr Menschen die Verhaltensregeln nachhaltig verstehen und einhalten.

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Körperschaft/Firma: 599media GmbH
Eingereicht durch: Jan König
Team-Mitglieder: Paul Schmidt
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Konzeption und Gestaltung Holz-Hybrid-Systembau-Broschüre

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-07-01
599media hat der Hybrid-Systembau-Broschüre der B&O Gruppe einem Facelift unterzogen. Aus zwei wurde eine, eine die begeistert. Das Design, wie der Anspruch des Kunden: Modular mit klaren Prinzipien. Das Konzept: Eine smarte Struktur, die Reduzierung aufs Wesentliche und klare optische Statements mit Liebe zum Detail. Im Fokus stand dabei eine einfache Formel: Holz + Beton = Hybrid.

Zwei schlichte schwarze Klammern halten das haptisch offene Designpapier zusammen. Praktisch und auffällig: Vier verschiedene, modulare Einleger, Visitenkartenschlitze unter dem verkürztem Umschlag und partieller Relieflack auf dem Cover der Broschüre sorgen für spürbare Akzente.

Nachhaltigkeit: Wir unterstützen Projekte, die Zukunft gestalten und dabei ihren Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit lenken. Für uns und unsere Kunden, insbesondere B&O, ist ein bewusster Umgang mit Ressourcen wichtig. Wer nachhaltig bauen will, setzt mit Holz auf einen nachwachsenden natürlichen Rohstoff. B&O verwendet Holz aus deutschen sowie österreichischen Wäldern. Die Transportwege und ein geringes Gewicht sorgen für eine deutlich bessere Ökobilanz als Beton oder Ziegel – bei einer vergleichbaren Haltbarkeit der Gebäude. Auch bei dem Druck der Broschüre haben wir auf ein EU-Ecolabel und FSC®-zertifiziertes Papier gesetzt, dem Soporset Premium Offset.

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Körperschaft/Firma: dreizehngrad
Eingereicht durch: Alexander Paul Finke
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Produktkatalog Firma dreizehngrad

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-03-01
Die Firma dreizehngrad aus Dresden entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Leuchten. Mit dem neuen Produktkatalog sollen sich Interessenten einen schnellen Überblick über die aktuellen Produktserien der Firma verschaffen können.

Der Katalog wurde in einer offenen Folderstruktur umgesetzt, wobei jede Leuchtenserie auf einer DINA4 Seite dargestellt wird. Statt einer gebundenen Lösung werden die einzelnen Seiten in einer Mappe zusammengefasst. In der Nutzungssituation bietet sich so die Möglichkeit alle Kollektionen gemeinsam im Überblick zu sichten, zu vergleichen, einzelne Seiten z.B. auf Moodboards einzusetzen oder auch auszusortieren. Jede Leuchtenkollektion erhält eine Farbcodierung, passend zu den Namen der Serien, die sich widerum an bekannten Musikstilen orientieren. Die Seiten zeigen eine auffallende Zusammengehörigkeit als Serie, funktionieren aber ebenso als Einzelblatt. Auf den Einzelbögen finden sich die wesentlichen Informationen zu den betreffenden Leuchten, wobei der Fokus auf den Abbildungen liegt. Die Mappe nimmt die Produktseiten auf und zeigt auf der Front jeweils Vertreter der einzelnen Serien. Innen findet sich eine Firmenbeschreibung, in einer Lasche findet sich Platz für eine Visitenkarte oder alternativ ein Holzmuster.

Nachhaltigkeit: Die offene Folderstruktur bietet eine hohe Flexibilität und macht es leicht Änderungen an einzelnen Bögen oder der Mappe vorzunehmen. Einzelseiten können einfach hinzugefügt oder geändert werden. Die restlichen Bögen können weiterverwendet werden. Ebenso kann beim Katalogversand der Inhalt individuell für den Kunden zusammengestellt werden. Nicht benötigte Blätter können weggelassen werden und müssen somit nicht transportiert werden.

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Körperschaft/Firma: CROMATICS GmbH
Eingereicht durch: Sylvi Weidlich
Team: CROMATICS-TrauerNow
Team-Mitglieder: Alexander Hilsky (Gestaltung), Ronny Ullrich u. Andreas Schanzenbach (Konzept & Strategie), Belinda Staude (PM PR-Stunts), Alex Henke (Social Media), Sylvi Weidlich (Projektleitung), Christian Scheibe (Digitalwert, Online-Auftritte)
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Trauer Now

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-10-29
Aller 33 Sekunden stirbt in Deutschland eine Person. Zurück bleiben trauernde Angehörige. Und dennoch ist Trauer eines der letzten großen Tabuthemen unserer Zeit. Gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut, initiiert von der Firma Strassacker sowie der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V. startete im Herbst 2019 eine Aufklärungskampagne zum heilsamen Trauern in der heutigen Zeit.

Wenn aller 33 Sekunden ein Mensch in Deutschland stirbt, dann sind das ca. eine Million Menschen pro Jahr, die eine große Anzahl an Trauernden hinterlassen. Unsere Leitidee „Sterbeuhr“ zeigt die Dimension und stellt die Frage: Wohin mit der ganzen Trauer? Wie muss eine Kampagne aussehen, die Tod und Trauer in den Mittelpunkt stellt? Gedeckte Farben, stille und pathetische Bilder? Nein. Uns war es wichtig, Geschichten rund um Trauer in den Alltag der Menschen zu platzieren. Magenta als Hauptfarbe gibt der Kampagne Lautstärke und frische Optik zugleich.

Herzstück der Kampagne ist das Online-Magazin Trauer Now (www.trauer-now.de). Neben der Sterbeuhr beleuchten redaktionelle Beiträge die menschliche Emotion Trauer aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Mit einem PR-Stunt wurde Trauer Now gelauncht: In Berlin tickte an drei Standorten die menschliche Sterbeuhr. Akrobaten formten aller 33 Sekunden eine neue Zahl. Begleitet wurde die Sterbeuhr lautstark von einer Demo, die das Recht zu Trauern einforderte. Süddeutsche und Welt wurden angeregt, im Nachgang das Thema Trauer aufzugreifen.

Nachhaltigkeit: Wir disku­tieren offen und aktiv über Themen wie Klima­wandel und Chancen­gleich­heit. Diese offene Haltung gegen­über gesellschaftlich relevanten Themen eröffnet einen neuen Blick, um auch über das Tabuthema Trauer zu spre­chen. Denn das Denken, es gäbe eine oder die passende Trauer, macht Trauernde oft einsam. Sie fühlen sich von der Gesellschaft, der Familie oder dem Partner abgetrennt. Die Kampagne möchte das Ausein­an­der­setzen mit einer heil­samen Trau­er­kultur anregen, die den Menschen mit seiner Trauer in den Mittel­punkt rückt. Zudem senkt eine gute Präventivarbeit die Kosten für Depressionen ausgelöst durch Trauer. Schließlich tut es gut, Trauer einen Raum zu geben und sie auch ein wenig zurück­lassen zu dürfen.

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Körperschaft/Firma: RED_i_POINT
Eingereicht durch: Mario Lehmann
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
DIE DIGITALE STADT

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-11-14
DIE DIGITALE STADT (SmartCity/DigitalCity) als Wortschöpfung wurde von 2003 bis 2007 im Dresdner Unternehmen RED_i_POINT bzgl. Hochtechnologie, Marketing sowie zur Sozial- und Wirtschaftspolitik als systemisches Alleinstellungsmerkmal zu Auswirkungen der kommenden Digitalisierung entworfen und als allgemeines Design und Wirtschaftsplan zur herausragenden Stadtentwicklung vorgeführt [A1,A2,A3,A4].

Das Verständnis für die Komplexität, den Chancen sowie zu notwendigen transformatorischen Umbrüchen für Städte war damals nicht vorhanden und Antrieb zur Erstellung bzw. Veröffentlichung dieser Designart/Methode/Kreativitätstechnik.

Die beispielhafte Umsetzung eines kleinen Teils der prägnanten Chancen einer digitalen Stadt - ein technologischer Ausschnitt - wurde im 3D-Video [A5] im Jahr 2012 veröffentlicht. Die Vorstellung erfolgte 2007 in der eigenen Veranstaltung in Dresden mit der DTAG sowie der TU-Dresden mit dem Titel: „Von der Straßenlaterne … zum Leuchtturm“ [A6]. Zahlreiche Veranstaltungen zum Design, mit dem Ringen um das Verständnis in der Bundespolitik erfolgten bundesweit aber vor allem in Dresden, Leipzig und Chemnitz. Gemeinsam mit der TelematicsPRO Berlin und Intel kam es in 2010 in Dresden zu einem (weiteren) Angebot für Dresden. Das sächsische Ministerium sorgte ab 2012 zunächst einmal für eine reine technologische Umsetzung in Leipzig. Die Erstvorstellung des Design bzw. einer Grundtechnologie im sächsischen Ministerium datiert auf 2005.

Nachhaltigkeit: 2016/2017 lobte der Branchenverband BITKOM die digitale Stadt im Städtewettbewerb aus [A7]. 2019 suchte Leipzig offiziell einen Leiter für das neu gegründete Referat digitale Stadt [A8]. Mithin wurde mit diesem Leipziger Schritt die generelle Markeinführung erbracht und kann als Nachweis für das erfolgreiche Design und den Dresdner-Thesen [A1,B1,A2] gelten. Eine erste Stadt folgte nun erstmalig ganz konsequent dem Wirtschaftsplan/Kommunikationsdesign. Insofern wurde DIE DIGITALE STADT direkt am Markt nicht nur als technologisches, sondern erstmals als kommunalpolitisches Instrument zur Stadtorganisation und Wirtschaftsentwicklung eingeführt.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: FHD Fachhochschule Dresden
Eingereicht durch: Fabian Gießler
Team: Studierende der Fachhochschule Dresden
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Erklärfilm "Virtueller Generator"

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-04-01
Die Aufgabe des Erklärfilms bestand, darin die Funktionsweise von Generatoren niedrigschwellig zu illustrieren und dabei die Zielgruppe (Abiturienten und Studienbewerber im Bereich Elektro/Energietechnik) anzusprechen. Hierbei besteht ein Balanceakt zwischen "inhaltlich korrekt" und "anschaulich und unterhaltsam".

Zunächst musste eine Situation erzeugt werden, die über das Problem nachdenken lässt. Eine Rahmenhandlung wurde von den Studierenden entwicklelt, die das ganze Thema auf leichte Weise erfassbar macht.

Der unterhaltsame Charakter der Rahmengeschichte wird hier durch das Character Design der Figuren unterstützt. Einzelne Elemente, wie die Modelle der Kraftwerke, sind ebenfalls an das Design angepasst. Zusätzliche Design-Eckpunkte waren das Layout, welches an den Farben der Hochschule Zittau (Grau, Grün) angelehnt sein sollte.

Der „virtuelle Generator“ entstand im Rahmen des Projektes „Vielfalt als Stärke 2“ (VaS2). Fachlich hat Prof. Dr.-Ing. Uwe Schmidt
(Professur Energiesysteme/Grundlagen der Elektrotechnik an der HSZG) die Entwicklung des Videos tatkräftig unterstützt.

Die technische und kreative Umsetzung erfolgte in studentischer Arbeit von Medieninformatikern/Mediendesignern der FH Dresden
(Wahlpflichtmodul Animationsfilm) unter Leitung von Prof. Fabian Gießler und Dipl. Filmemacher Falk Büttner. Koordiniert wurde der Gesamtprozess von Dipl.-Ing. Felix Eschrich (Projektmitarbeiter VaS2).

Nachhaltigkeit: Neben der grundlegenden Funktionsweise von Generatoren vergleicht der Lehrfilm unterschiedliche Arten von modernen Generatoren und geht
auf deren Besonderheiten ein. Das Video wird zukünftig auf verschiedenen Ebenen zur Unterstützung der Lehre beitragen. Es bietet Lernenden
unterschiedlicher Altersklassen einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Stromgewinnung und fördert so das Interesse an Elektro- und
Energietechnik.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: CROMATICS GmbH
Eingereicht durch: Alexander Hilsky
Team: CROMATICS-Lohrmanns
Team-Mitglieder: Ron Ullrich / Konzept & Strategie, Claudia Mende / Projektmanagement, Alex Henke / Texter & Kampagnengestaltung, Marnie Willig / Artdirektion
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Kommunikationsdesign
Markenentwicklung und Markteinführung Lohrmanns Brew (TU Dresden Brauerei)

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-07-10
Angefangen von der Namensfindung bis zur Gestaltung der Marke inklusive Produktdesign haben wir uns die vollständige Markenentwicklung für die neue Biermarke gesichert. Aus den Gesprächen mit den Machern sowie der universitären Herkunft des Bieres leiteten wir die Markenwerte markant, präzise, ehrlich und wissenschaftlich ab. Der Markenname fiel auf ‚Lohrmanns‘: Der Gründer der Technischen Bildungsanstalten Dresden, Wilhelm Gotthelf Lohrmann, aus denen sich die TU Dresden entwickelte, sollte von nun an der Namensgeber für die erste Universitätsbrauerei Deutschlands sein.

Das Erscheinungsbild spiegelt die technische Reduziertheit wider: Im Gegensatz zur klassischen Bierwerbung, die auf die Elemente „Frische“, „Wasser“ oder „Natur“ setzt, sollte diese neue Biermarke klar und wertig sein und ihre universitäre Herkunft klar zum Ausdruck bringen. Bei der Gestaltung hatten wir kein festes Vorbild im Kopf. Die neue Biermarke sollte nicht nach klassischer deutscher Braukunst und schon gar nicht nach Dresdner Barock und ‚Semperoper-Brauerei‘ aussehen. Stattdessen haben wir bewusst auf ihre technische Herkunft referenziert. Das Unibier entstand in den eigenen Räumen der TU Dresden. So haben wir für das Logo mit bekannten chemischen Laborgeräten wie dem Erlenmeyerkolben gespielt. Für Icons und Grafiken beziehen wir uns auf gebräuchliche Gefahrenzeichen aus der Welt der Chemie.

Nachhaltigkeit: Dresden ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort, der Gründern Raum für Entfaltung bietet: Die Kommunikation unterstützt die Vorwärtsmacher hinter Lohmanns Brew, sich als erste deutsche Universitätsbrauerei erfolgreich zu etablieren und wirtschaftlich stark zu positionieren. Neue Arbeitsplätze entstehen, auch die Lehre profitiert: die studentischen Hilfskräfte lernen Theoriewissen in den Wirtschaftsalltag zu überführen. Und die Marke Lohrmanns zahlt auch auf die Exzellenzuniversität ein und zeigt das Potenzial der TU Dresden. Die Produktion handelt ökologisch: der Elbe-Saale-Hopfen kommt aus dem Umland und das Bier wird im sächsischen Hartmannsdorf gebraut. Die eigene Universitätsbrauerei in Dresden befindet sich bereits in Planung, so können Lieferketten noch weiter verkürzt werden.

Publikumspreis

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