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Suchfunktion

Über die Volltextsuche können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.

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Voting Publikumspreis

Vom 25. Januar bis zum 28. Februar 2021 können Sie für den Publikumspreis des Sächsischen Staatspreises für Design 2020/21 abstimmen.

Zur Abstimmung stehen alle zugelassenen und in dieser Ausstellung präsentierten Designs.

Voting-Möglichkeit 1: in der virtuellen Ausstellung
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung rechts neben dem Design-Objekt und es öffnet sich das Infofenster. Hier geben Sie ihre Stimme für das Design-Objekt ab.

Voting-Möglichkeit 2: auf der Designpreis-Website
Geben Sie Ihre Stimme für den Publikumspreis direkt auf der Website des Sächsischen Staatspreises für Design ab. Sämtliche Einreichungen zum Wettbewerb sind nach Wettbewerbskategorien aufgelistet. Das Voting kann unmittelbar an jedem Design-Objekt in der Detail-Ansicht vorgenommen werden (Klick auf: "Zeige Details").

Zum Voting auf der Designpreis-Website: www.designpreis.sachsen.de/einreichungen-5359.html

Der Gewinner des Publikumspreises wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März 2021 im Lichthof des Albertinum Dresden bekannt gegeben.

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Die Nominierten

Produktdesign im Industriegüter-Bereich
Design: corporate friends ® GmbH
Designleistung: LED Lichtsystem R-SL-16


Design: neongrau
Designleistung: Senorics Senocorder


Design: Wandelbots GmbH
Designleistung: TracePen



Produktdesign im Industriegüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Jonathan Meuer
Designleistung: Tram 2030


Design: TU Dresden, Lenard Opeskin
Designleistung: TRACE


Design: TU Dresden, Yichen Fan
Designleistung: Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich
Design: SchupplerSchwarz GmbH
Designleistung: Kohleurne


Design: Texlock GmbH
Designleistung: Regenbekleidung für RadfahrerInnen


Design: Texlock GmbH
Designleistung: tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Magdalena Sophie Orland
Designleistung: Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze


Design: Bianca Bluhm
Designleistung: voids


Design: Andreas Mikutta
Designleistung: Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder



Kommunikationsdesign
Design: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Designleistung: Kiosk der Moderne


Design: Uncanny Valley GbR
Designleistung: Gestaltung einer Plattencover Serie


Design: Mandy Münzner
Designleistung: Veto – Magazin für Protest und Verantwortung



Kommunikationsdesign – Nachwuchs
Design: daerrstudio
Designleistung: TIKKAmobil


Design: Ella Zickerick
Designleistung: Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."


Design: TU Dresden, Lisa-Marie Lüneburg
Designleistung: Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“



Design im Handwerk
Design: Schreiber Innenausbau GmbH
Designleistung: QuickModul


Design: odem Guitars
Designleistung: innovatives Design einer Headless-Gitarre


Design: thezimmer
Designleistung: Linolbodengestaltung



Design im Handwerk – Nachwuchs
Design: Anne Kaden
Designleistung: Alloy925 / Schmuckdesign


Design: Luise Ullrich
Designleistung: erzclique


Design: Heidemarie Tauber
Designleistung: FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder



Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Design: TU Dresden, Emese Papp
Designleistung: Paexo Back


Design: A4VR GmbH
Designleistung: Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION


Design: recalm GmbH
Designleistung: recalm - Making noise disappear


Design: VRENDEX GmbH
Designleistung: Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien


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Ausstellungsräume

Foyer

Produktdesign im Industriegüterbereich

Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 1

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 2

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign

Kommunikationsdesign - Raum 1

Kommunikationsdesign - Raum 2

Kommunikationsdesign - Durchgang

Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign

Design im Handwerk - Raum 1

Design im Handwerk - Nachwuchsdesign

Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«

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Navigation

Tastatur
Pfeiltasten: Kamera vorwärts, links drehen, zurück, rechts drehen
Tasten W,A,S & D: Kamera hoch, links gehen, Kamera runter, rechts drehen

Mouse
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Navigationspfeile: Bewegung nach vorn, links, rechts
Point & Click auf Bild: Gang zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Gang zu einem Bild

Touch
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Bild: Zoom zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Zoom zu einem Bild

Navigation zu den Ausstellungsräumen
Über den Menüpunkt Foyer gelangen Sie zum zentral gelegenen Foyer, von wo aus Sie sich in die einzelnen Ausstellungsräume bewegen können.
Sie gelangen auch aus jedem Ausstellungsraum "zu Fuß" zurück ins Foyer.
Über den Menüpunkt Ausstellungsräume können Sie gezielt und direkt die unterschiedlichen Räume besuchen.

Navigation zu den Einzel-Designs
Über die Suchfunktion können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. (Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.)

Klicken Sie im Ausstellungsraum auf ein Design-Objekt und Sie werden direkt vor dem Objekt platziert.

Detailinformationen zu den Designs
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung neben dem Design-Objekt. Es öffnet sich ein Fenster mit sämtlichen Bild- und Textinformationen zum Design-Objekt. Ebenso können Sie hier Ihr Voting für den Publikumspreis abgeben.

Eine nach Wettbewerbskategorien sortierte Übersicht sämtlicher Design-Einreichungen finden Sie auch auf den Seiten des Designpreises 2020: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/.

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Information

Herzlich Willkommen,

Sie besuchen gerade die erstmalige virtuelle Leistungsschau des Sächsischen Staatspreises für Design.
In 13 virtuellen Ausstellungsräumen präsentieren wir Ihnen die Einreichungen zum Wettbewerb 2020.

Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designer/Innen, die von einer hochkarätigen Jury gewählt werden, erhalten zusätzlich eine Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März im Lichthof des Albertinum Dresden übergeben wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb und zur Jury finden Sie auf der offiziellen Website des Designpreises: www.designpreis.sachsen.de/index.html

Entwicklung der Ausstellung: büro müller / 3D/web/tech: Sven Dämmig
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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Eingereicht durch: Anne Kaden
Bewerbung als: Hochschulabsolvent(in) oder Ausgebildete(r) einer deutschlandweiten oder internationalen Einrichtung
in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
Alloy925

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Alloy925 hält Momentaufnahmen von Ort und Zeit fest.
Schmuckstücke aus 925er Silber manifestieren die Beziehung zwischen Träger und Entstehungsort. Form, Farbe und Oberfläche werden durch die spezielle Gussmethode und persönliche Bedeutung nachhaltig beeinflusst. Jeder Ort, jeder Untergrund, hat seine eigene Geschichte. Durch diese werden die Schmuckstücke zu individuellen Unikaten.
Durch das Schmelzen im Erdboden, entstehen natürliche Farbspiele auf der Oberfläche des Edelmetalls. Oxid- und Sulfidschichten bilden sich aus Bestandteilen des Materials und des Untergrundes. . Die handwerkliche Nacharbeitung in der Werkstatt, gewährleistet die Tragbarkeit der speziellen Unikate. Aus versendetem Erden eines beliebigen, bedeutsamen Ortes, kann ihr persönlicher Begleiter auch in der Werkstatt entstehen. Alloy925 manifestiert nachhaltige Beziehungen zwischen Orten und Menschen.

Nachhaltigkeit: Die Nachhaltigkeit von alloy925 zeigt sich durch die materialisierte Beziehung zwischen Träger und Schmuckstück. Die Schmuckstücke sind Andenken an einen Ort oder Person, Erinnerung an besondere Momente. So entstehen Trauerbegleiter, um Erinnerungen zu
wahren, oder Eheringe um den gemeinsamen Anfang zu manifestieren.
Immer entstanden, an bedeutsamen Orten für den Träger.Die entstandene Verbindung gewinnt noch weiter an Bedeutung. Der Träger und natürliche Einflüsse verändern das Schmuckstück stetig. Eine nachhaltig wachsende, veränderliche, lebendige Beziehung. Das verwendete Material ist zumeist recycelt aus älteren Schmuckstücken, Besteck oder Münzen. Also ebenfalls Bedeutungsträger und Zugewinn für die Erzählung über jedes einzelne Schmuckstück.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Gründung zum 01.10.2020 / Judith Anders - Keramikdesign
Eingereicht durch: Judith Anders
Bewerbung als: Hochschulabsolvent(in) oder Ausgebildete(r) einer deutschlandweiten oder internationalen Einrichtung
in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
VAIO - sensual dining - Alternative Essgeräte und -gefäße für die fünf Sinne

Die Designleistung ist ein: Gestaltungsentwurf
Ausdrucksstarke Ovale schneiden konvexe Formen und definieren die Porzellan- und Glasgefäße der Serie, welche sich an der Schnittstelle zwischen Gefäß und Esswerkzeug positionieren. Einladend lebhaft erwecken sie auf mehreren Sinnesebenen die Aufmerksamkeit. Das Verknüpfen visueller Eindrücke mit haptischen und olfaktorischen Erfahrungen, steigert Genusserlebnisse vielfältiger Art.

VAIO reflektiert natürliche Prozesse und Farbgebungen, und sensibilisiert uns unterbewusst für Zeit und Prozess. Die Gefäße regen dazu an bewusster zu essen, das Genießen neu zu erfahren und sich vom Alltag entschleunigen zu lassen. Die Gestaltung der Serie wendet sich bewusst gegen die Verwendung von klassischem Besteck. Ziel ist es, Grenzen zu überwinden und unabhängig von Kultur und Tradition, Alter und gesundheitlichen Defiziten eine Möglichkeit zu offenbaren, sinnlich zu essen. Die Gefäße zeichnen sich durch ihre vielfältige Anwendung aus und fordern ihrem Inhalt angepasst eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Material selbst. Die Serie VAIO verortet sich in gastronomischen Arrangements gleichermaßen wie im privaten Umfeld. Die Gefäßgestaltung definiert die Handhabung und verstärkt gleichzeitig das bewusste Erleben von Gerüchen. Flying Dinner, sinnliches Frühstück oder exclusives Dessert, VAIO regt ein lebhaftes Miteinander, Austauschen und gemeinsames Genießen an. Verschiedene Konsistenzen können mit den Gefäßen beliebig aufgenommen, gestreut, dosiert und genussvoll verspeist werden.

Nachhaltigkeit: Das bewusste Erfüllen von Bedürfnissen jedes Einzelnen ist zentraler Gegenstand der Arbeit. Gleichzeitig ist es das Ziel sich gegen eine Wegwerfgesellschaft zu wenden und Impulsgeber für ein neues Bewusstsein von täglichen Gebrauchsgegenständen und sozialem Miteinander zu sein. Jedes Porzellangefäß wird exklusiv und aus einer Hand gefertigt und wird sich durch regionale Produktion und hohe Qualität auszeichnen. Porzellan bereichert durch Langlebigkeit und hygienische Unbedenklichkeit. Die Gefäße reduzieren das Nutzen von verschiedenen Besteck- und Geschirrelementen um ein Vielfaches und steigern Lebenswert und Genuss.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Luise Ullrich
Team-Mitglieder: Matthias Schalling, Komplementär der Firma Emil A. Schalling KG als Auftraggeber und Hersteller

in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
erzclique

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-03-01
Die erzclique

Die Kollektion erzclique inspiriert zum Spielen, Necken und Geschichten ausdenken - nicht nur zu Weihnachten, sondern auch zu besonderen Anlässen der Zweisamkeit. Besonders pfiffig sind die mittels Magnet verstellbaren Köpfe der Figuren zum Ausdrücken verschiedener Stimmungen. Der drehbare Sockel des Bergmannes ermöglicht besondere Nähe. Noch nie waren sich Bergmann und Engel so nah.

Bald darauf hat sich Nachwuchs eingestellt - und das gleich vierfach. Gunnar, Rosi, Ben und Gina kommen als Gratulanten nicht mit leeren Händen. Im Glasröhrchen lassen sich Blumen oder Süßigkeiten, ein Geldpräsent, aber auch ein guter Tropfen unterbringen.

Nachhaltigkeit: Ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften hat im Unternehmen der Firma Emil A. Schalling KG höchste Priorität. Fast alle Lieferanten und Mitarbeiter sind im engsten Umkreis zu finden. Die verwendeten Hölzer sind aus nachhaltiger Forstwirtschaft und der Strom stammt aus regenerativen Energien. Die Produkte werden von den Kunden über viele Jahre oder gar Jahrzehnte genutzt. Als zertifiziertes Mitglied im Verband erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller ist die Firma Emil A. Schalling KG der erzgebirgischen Tradition sowie einer handwerklichen Fertigung im deutschen Teil des Erzgebirges verpflichtet. Das Siegel "Echt Erzgebirge - Holzkunst mit Herz" bürgt für diesen Herkunfts- und Qualitätsanspruch.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Ziegenspeck Ukulele
Eingereicht durch: Tom Ziegenspeck

in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
Ziegenspeck Tenor Ukulele "Double Back"

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-05-30
Die Tenor Sunrise „double Back“ scheint auf den ersten Blick wie eine typische Ukulele zu sein, jedoch steckt in diesem Instrument nicht nur Innovation in Design verpackt, sondern auch Nachhaltigkeit.

Bei dem Spielen der Ukulele wird der Boden durch das Anliegen am Körper des Musikers gedämpft. Diese Eigenschaft führte zu der Idee, einen doppelten Boden in dem Instrument zu installieren um somit eine weitere schwingende Fläche zu ermöglichen. Dieser doppelte Boden erhöht das klangliche Volumen des Instrumentes deutlich.

Die Frequenzen und der Ton des Bodens müssen jedoch die Möglichkeit haben, aus dem Instrument herauszukommen und somit wurden in der Kammer zwischen den zwei Böden kleine Zargenschalllöcher geschaffen.
Diese sogenannten „Soundports“ sind so am Instrument platziert, dass der Ton direkt an die Ohren des Musikers projiziert werden.

Nachhaltigkeit: Als Ukulelenbauer habe ich von Anfang an das Interesse an der Nachhaltigkeit und der Verwendung heimischer, nicht bedrohter Hölzer verfolgt. Neben Hölzern wie Walnuss und Ahorn biete ich meinen Kunden Erle und Kirsche an, welche Hölzer sind, die ich teilweise selber gefällt, getrocknet und gelagert habe.

Mit diesem Konzept kann ich den künftigen Besitzern ein nachhaltiges Instrument garantieren.

Für die Tenor Sunrise „double Back“ habe ich das oben genannte Kirschholz aus Thüringen verwendet. Dieses helle, geradlinig gemaserte Holz funktioniert einwandfrei mit dem dezenten Auftreten der Zargenschalllöcher und hebt das Design wunderbar in den Vordergrund.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Maxi Böhme
Team: ST'ATOUR
Team-Mitglieder: Stephanie Wilfert
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
sensitive strength – Synergie aus Bekleidung und Schmuck

Die Designleistung ist ein: Prototyp
"sensitive strength" beschreibt die Synergie aus Bekleidung und Schmuck. Eine gefühlvolle, elegante Kollektion aus kostbaren Materialien gefertigt – in der sich die Trägerin zugleich stark und sinnlich fühlt.

Die Kollektion besteht aus fließenden Kleidern, welche aus edler Seide in Form drapiert werden. Durch ein neu entwickeltes Verfahren ist es möglich, 22 karätiges Blattgold dauerhaft auf Stoff aufzubringen. Diese Veredlung verleiht den Kleidern Wertigkeit und Substanz. Der Blattgoldauftrag erfolgt von Hand und kann dadurch äußerst präzise, flexibel, material-, und ressourcenschonend aufgebracht werden. Der Fokus liegt in zweierlei Hinsicht auf dem Gürtel der Kleider. Einerseits umschließt er den Mittelpunkt der Trägerin, andererseits steht er im Zentrum des Designkonzepts und verbindet Modedesign mit dem Schmuckhandwerk.
"sensitive strength" erbaut die Brücke zwischen Innen und Außen.
Denn das Tragen von Schmuck findet immer auf einer emotionalen Ebene statt und diese erscheint nahezu grenzenlos. Schmuck wird, ebenso wie Bekleidung, durch Hautkontakt eine Visualisierung der Gefühle und Stimmungen der Trägerin – da sich ihre Regungen in der Bewegung von Bekleidung und Schmuck fortführen und so in die Außenwelt entschwinden.
"sensitive strength" resultiert aus der tiefgehenden Auseinandersetzung mit der griechischen Antike und der Schmuckgeschichte.

Nachhaltigkeit: Die Exklusivität der Materialien gebietet einen bedachten Umgang mit ihnen. Seide und Gold sind natürliche Rohstoffe. Die Seide ist GOTS zertifiziert aus europäischer Herstellung, das Blattgold wird aus Deutscher Herstellung bezogen. Perspektivisch wird nach einer Bezugsquelle für fair gehandeltes Blattgold gesucht.
Eine Schnittkonstruktion basierend auf Rechtecken vermeidet Verschnitt, dafür wurde eine aufwendigere Silhouettengestaltung in Kauf genommen. Das einzige synthetische Material ist der Transferkleber für den Goldauftrag. Durch die Geometrie des Musters ist ein platzsparendes Raster im Zuschnitt möglich. Dadurch entstehen so gut wie keine Überreste.
Das Kleid kann gereinigt werden. Für alle Goldelemente (Blattgold und Ketten) wird ein Aufarbeitungsservice angeboten.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Horatzscheck Kunsthandwerk GbR
Eingereicht durch: Norman Horatzscheck
Team-Mitglieder: Gunnar Horatzscheck

in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
Fachwerkpyramide & Transmissionslichterbogen

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-09-11
Holzbalken sind seit jeher wörtlich die Stützpfeiler des Bergmanns. Im Stollen schützten sie den Bergmann und halfen ihm tiefer in das Bergwerk vorzudringen. Genauso waren sie die Grundlage für sein Haus, dem Schutz seiner Familie vor Regen und Kälte, sein Rückzugsort nach der harten Arbeit im Schacht. Die Fachwerkpyramide nimmt den Balken als Sinnbild für Heim und Sicherheit und ergänzt ihn mit Kerzenhaltern, Flügelrad und Welle. Die hervorgehobenen Strukturen des Holzes erzählen Geschichten aus vergangenen Zeiten und die roh und ursprünglich bearbeiteten Kerzenhalter und die Welle reihen sich in diese geschichtliche Reise ein. Die viereckige Drehscheibe zeigt auch ohne Figuren eine Bewegung der Welle an.

Die gesamte Welle und die Kerzenhalter können herausgenommen werden und so wird aus dem Balken eine Stehle zur Präsentation von Dekorationsgegenständen. Die ausgeklügelte Lagerung ermöglicht eine hohe Welle, ohne das eine Halterung im oberen Bereich notwendig ist und bringt somit eine Leichtigkeit mit sich.

Das Transmissionsrad, wörtlich gesehen der Dreh- und Angelpunkt im bergmännischen Arbeitsalltag. Über Wasserkraft wurden die Räder in Gang gesetzt, die über Transmission Maschinen betrieben. Auch in den Handwerkstätten waren die alles antreibenden Räder nicht weg zu denken. Aus diesen geschichtsträchtigen Rädern haben wir einen urigen Lichterbogen entwickelt. Die handgearbeiteten Kerzenhalter aus gealtertem Blech erweitern den Charm des Halbrades dabei maßgeblich.

Nachhaltigkeit: Für die Fachwerkpyramide werden alte, ausgediente Balken aus Scheunen und abgerissenen Häusern verwendet. Für die Transmissionslichterbögen werden ebenfalls nicht mehr verwendete Riemenräder aufgearbeitet und erhalten somit Ihren neuen Verwendungszweck. Präzisionteile wie die Pyramidenwelle werden in umliegenden Metallbetrieben gefertigt, um Transportwege zu minimieren und um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Alle anderen verwendeten Teile werden in der eigenen Werkstatt hergestellt bzw. bearbeitet. Die Holzoberflächen werden nicht lackiert sondern erhalten durch Öl ihre matte Oberflächenversiegelung.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Heidemarie Tauber
Bewerbung als: Studierende(r) oder Auszubildende(r) im Freistaat Sachsen
in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Bestehend aus einem Stehschreibtisch und einem Stuhl ist hier ein Ensemble in ungewöhnlicher Größe zu sehen. Elegant und leicht wirkt die klare, geradlinige Form. Nicht nur die konisch zulaufenden Tischbeine, sondern auch die diagonalen Streben werden über die Konstruktion zum gestalterischen Element. Die Form folgt hier der Konstruktion.

Die Stollen-Zargen-Verbindung des Gestelles ist kombiniert mit einer Rahmenkonstruktion der Tischplatte, in der eine lederbezogene Schreibfläche eingelassen ist. Die Zarge gliedert sich in einen mittigen verschließbaren Schub, flankiert von Englischen Zügen hinter zwei Klappen. Diese bilden im geöffneten Zustand eine durchlaufende optische Unterkante mit den Zargen, im geschlossenen Zustand eine durchgehende Vorderfront.

Das Eichenholz erscheint in geräuchertem und geöltem Zustand in leicht grünlichem Ton und nähert sich dem Grün eingefärbten Rindsleder an. Die schlichte Textur der Holzoberfläche geht mit dem grünen Leder einen beruhigenden Kontrast ein. Beschläge aus Messing setzen Akzente.

Ziel war es, einen Arbeitsplatz zu entwickeln, der in ergonomischer Weise den modernen Anforderungen der zunehmend sitzenden Tätigkeiten entgegenkommt. Auch das Leder unterstützt durch die angenehme Haptik das Arbeiten.

Im Zuge der Gesellenprüfung und des Kreativlehrgangs der Handwerkskammer war es mein Vorhaben dieses Ensemble zu entwerfen, dessen Konzept die Fertigung auf individuell angepasste Steh- und Sitzhöhe vorsieht.

Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit wirkt hier ökologisch durch eine starke Konstruktion mit klassischen Holzverbindungen, die bei einem sachgemäßen Umgang eine lange Lebensdauer garantiert. Darüber hinaus pflegt die Herkunft des Holzes aus dem sächsischen Wald den regionalen Bezug.

Zudem wirkt sie durch die Möglichkeit die mit Leder bezogene Trägerplatte herauszunehmen, das Leder zu pflegen und es ggf. zu ersetzen. Daraus ergibt sich eine ökonomische Nachhaltigkeit, bei der das Leder bei Schaden nicht sofort ersetzt werden muss und die Oberfläche jederzeit nachgeölt werden kann. Auch die zeitlose Form spricht für eine lange Verwendungsdauer.

Soziale Nachhaltigkeit besteht in der Option der dynamischen Arbeitsweise am Tisch, welche Teamarbeit auf der großen zugänglichen Tischfläche ermöglicht.

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Eingereicht durch: Rebekka Weise
Bewerbung als: Hochschulabsolvent(in) oder Ausgebildete(r) einer deutschlandweiten oder internationalen Einrichtung
in der Kategorie: Design im Handwerk - Nachwuchsdesign
Garderobe 'rum-un-num-hängbar'

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-02-01
Diese Garderobe vereint traditionelles Handwerk und das moderne Wohnverständnis. Sie ist durch ihren modularen Aufbau äußerst flexibel. Die Wandelemente können je nach Raumsituation angebracht werden, auch über Eck, und werden individuell mit eingehängten Modulen bestückt. Zur Grundausstattung gehören Schubkästen in verschiedenen Größen, Kleiderhaken, Spiegel mit Magnetpinfläche und Schuhablagen. Durch Ihren variablen Aufbau ist die Garderobe ein unkomplizierter und dauerhafter Begleiter bei Wohnraumwechseln und wächst mit ihren Anforderungen. Gefertigt wird die Garderobe aus massivem Eschen-Holz und auf Wunsch auch anderen heimischen Holzarten. In der Fertigung kommen über die Jahrhunderte bewährte Holzverbindungen zum Einsatz und bekommen, über ihren Zweck hinaus, auch eine gestalterische Aufgabe. Die Konstruktion der Garderobe ist ehrlich und offen sichtbar.

Nachhaltigkeit: Die Garderobe wird aus heimischen Holzarten hergestellt. Holz ist nicht nur ein nachwachsender Rohstoff, sondern es bindet durch die Photosynthese der Bäume auch CO². Massivholzmöbel haben in einigen Fällen also durchaus eine negative CO²-Billanz. Auch die anderen für die Garderobe verwendeten Materialien sind Naturmaterialien. Die Holzoberflächen werden durch ein lösemittelfreies Öl auf Leinölbasis geschützt. Die Garderobe wird qualitativ hochwertig gefertigt und hat eine lange Lebensdauer. Sie kann flexibel an neue Wohnsituationen und Bedürfnisse angepasst und erweitert werden. Dadurch werden Ressourcen geschont und Entsorgungsmüll vermieden.

Unsere Tischlerei wurde 1866 am jetzigen Standort in Chemnitz/Rottluff gegründet und sichert seitdem Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region.

Publikumspreis

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