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Suchfunktion

Über die Volltextsuche können Sie gezielt nach Design-Objekten und Designern suchen. Zur Suche stehen ausschließlich Informationen bereit, die die Designer im Rahmen ihrer Einreichung zum Wettbewerb zur Verfügung gestellt haben.

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Voting Publikumspreis

Vom 25. Januar bis zum 28. Februar 2021 können Sie für den Publikumspreis des Sächsischen Staatspreises für Design 2020/21 abstimmen.

Zur Abstimmung stehen alle zugelassenen und in dieser Ausstellung präsentierten Designs.

Voting-Möglichkeit 1: in der virtuellen Ausstellung
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung rechts neben dem Design-Objekt und es öffnet sich das Infofenster. Hier geben Sie ihre Stimme für das Design-Objekt ab.

Voting-Möglichkeit 2: auf der Designpreis-Website
Geben Sie Ihre Stimme für den Publikumspreis direkt auf der Website des Sächsischen Staatspreises für Design ab. Sämtliche Einreichungen zum Wettbewerb sind nach Wettbewerbskategorien aufgelistet. Das Voting kann unmittelbar an jedem Design-Objekt in der Detail-Ansicht vorgenommen werden (Klick auf: "Zeige Details").

Zum Voting auf der Designpreis-Website: www.designpreis.sachsen.de/einreichungen-5359.html

Der Gewinner des Publikumspreises wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März 2021 im Lichthof des Albertinum Dresden bekannt gegeben.

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Die Nominierten

Produktdesign im Industriegüter-Bereich
Design: corporate friends ® GmbH
Designleistung: LED Lichtsystem R-SL-16


Design: neongrau
Designleistung: Senorics Senocorder


Design: Wandelbots GmbH
Designleistung: TracePen



Produktdesign im Industriegüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Jonathan Meuer
Designleistung: Tram 2030


Design: TU Dresden, Lenard Opeskin
Designleistung: TRACE


Design: TU Dresden, Yichen Fan
Designleistung: Entwicklung eines taktilen Trainingsystems für Laparoskopie



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich
Design: SchupplerSchwarz GmbH
Designleistung: Kohleurne


Design: Texlock GmbH
Designleistung: Regenbekleidung für RadfahrerInnen


Design: Texlock GmbH
Designleistung: tex—lock eyelet: das textilbasierte fahrradschloss



Produktdesign im Konsumgüter-Bereich - Nachwuchs
Design: Magdalena Sophie Orland
Designleistung: Experimentelle Materialuntersuchung - Neuinterpretation Spitze


Design: Bianca Bluhm
Designleistung: voids


Design: Andreas Mikutta
Designleistung: Die Maker der Zukunft. Mobile Gestaltungsräume für Kinder



Kommunikationsdesign
Design: Gestalterkollektiv Basis Leipzig Heiland Pfeifer GbR
Designleistung: Kiosk der Moderne


Design: Uncanny Valley GbR
Designleistung: Gestaltung einer Plattencover Serie


Design: Mandy Münzner
Designleistung: Veto – Magazin für Protest und Verantwortung



Kommunikationsdesign – Nachwuchs
Design: daerrstudio
Designleistung: TIKKAmobil


Design: Ella Zickerick
Designleistung: Gestaltungsentwurf App: "Viruses don't discriminate. But systems do."


Design: TU Dresden, Lisa-Marie Lüneburg
Designleistung: Wissenschaftliches Exponat „Schere, Stein, Papier“



Design im Handwerk
Design: Schreiber Innenausbau GmbH
Designleistung: QuickModul


Design: odem Guitars
Designleistung: innovatives Design einer Headless-Gitarre


Design: thezimmer
Designleistung: Linolbodengestaltung



Design im Handwerk – Nachwuchs
Design: Anne Kaden
Designleistung: Alloy925 / Schmuckdesign


Design: Luise Ullrich
Designleistung: erzclique


Design: Heidemarie Tauber
Designleistung: FINE - Ein Möbelensemble aus Eiche und Leder



Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«
Design: TU Dresden, Emese Papp
Designleistung: Paexo Back


Design: A4VR GmbH
Designleistung: Die digitale ZUKUNFT DER BRANDSCHUTZSIMULATION


Design: recalm GmbH
Designleistung: recalm - Making noise disappear


Design: VRENDEX GmbH
Designleistung: Interaktive Gefahrenschulung für Staplerfahrer mittels VR und 360° Medien


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Ausstellungsräume

Foyer

Produktdesign im Industriegüterbereich

Produktdesign im Industriegüterbereich - Nachwuchsdesign

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 1

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Raum 2

Produktdesign im Konsumgüterbereich - Nachwuchsdesign

Kommunikationsdesign - Raum 1

Kommunikationsdesign - Raum 2

Kommunikationsdesign - Durchgang

Kommunikationsdesign - Nachwuchsdesign

Design im Handwerk - Raum 1

Design im Handwerk - Nachwuchsdesign

Sonderpreis »Design macht Arbeitsschutz attraktiv«

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Navigation

Tastatur
Pfeiltasten: Kamera vorwärts, links drehen, zurück, rechts drehen
Tasten W,A,S & D: Kamera hoch, links gehen, Kamera runter, rechts drehen

Mouse
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Navigationspfeile: Bewegung nach vorn, links, rechts
Point & Click auf Bild: Gang zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Gang zu einem Bild

Touch
Point & Click auf dem Boden: Bewegung nach vorn
Point & Click auf Bild: Zoom zu einem Bild
Point & Click auf Schild: Informationsbox
Point & Click & Halten: Kamera-Ziel drehen
Sprung-Knöpfe: Zoom zu einem Bild

Navigation zu den Ausstellungsräumen
Über den Menüpunkt Foyer gelangen Sie zum zentral gelegenen Foyer, von wo aus Sie sich in die einzelnen Ausstellungsräume bewegen können.
Sie gelangen auch aus jedem Ausstellungsraum "zu Fuß" zurück ins Foyer.
Über den Menüpunkt Ausstellungsräume können Sie gezielt und direkt die unterschiedlichen Räume besuchen.

Navigation zu den Einzel-Designs
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Klicken Sie im Ausstellungsraum auf ein Design-Objekt und Sie werden direkt vor dem Objekt platziert.

Detailinformationen zu den Designs
Klicken Sie auf die Objekt-Beschriftung neben dem Design-Objekt. Es öffnet sich ein Fenster mit sämtlichen Bild- und Textinformationen zum Design-Objekt. Ebenso können Sie hier Ihr Voting für den Publikumspreis abgeben.

Eine nach Wettbewerbskategorien sortierte Übersicht sämtlicher Design-Einreichungen finden Sie auch auf den Seiten des Designpreises 2020: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/.

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Information

Herzlich Willkommen,

Sie besuchen gerade die erstmalige virtuelle Leistungsschau des Sächsischen Staatspreises für Design.
In 13 virtuellen Ausstellungsräumen präsentieren wir Ihnen die Einreichungen zum Wettbewerb 2020.

Der Designpreis wird bereits zum 17. Mal verliehen und ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert. Die prämierten Designer/Innen, die von einer hochkarätigen Jury gewählt werden, erhalten zusätzlich eine Porzellan-Preisstatue der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 29. März im Lichthof des Albertinum Dresden übergeben wird.

Sämtliche Informationen zum Wettbewerb und zur Jury finden Sie auf der offiziellen Website des Designpreises: www.designpreis.sachsen.de/index.html

Entwicklung der Ausstellung: büro müller / 3D/web/tech: Sven Dämmig
im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


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Körperschaft/Firma: Lebenshilfewerk Annaberg e.V.
Eingereicht durch: Sebastian Groß
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Garderobe

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-09-01
Grundlage unseres Handelns war es, ein Produkt an den Markt zu bringen, welches Menschen mit Handicap herstellen können. Eine Herausforderung war es für den Designer, aus den Fähigkeiten und Fertigkeiten dieser Menschen ein Designprodukt zu entwerfen. Aus einer einfachen Bauform heraus entstand ein Produkt aus Holz, was einzigartig ist und immer verändert unseren Kunden erreicht. Unter dem Thema "Garderobe" ist ein Set aus insgesamt 3 Teilen, einem Hocker, einem Schlüsselboard und dem Hauptteil, der Garderobe, welche Gegenstand der Einreichung ist, entstanden. Der Mensch mit Handicap greift direkt in das Aussehen ein und entscheidet aktiv über das Enddesign. Über eine auf dem Bauteil aufgelegte Schablone entscheidet er sich für Linien bzw. Punkte, welche später durchbohrt werden. Duch die Bohrungen wird ein Expanderseil gefädelt und gespannt, hinter welche nun die Kleidung geklemmt werden kann. Es entsteht ein einmaliger Strichcode - eine eigene DNA. Eine ganz neue Art Kleidung an einer Garderobe zu befestigen. Auch Handy, Schlüsselbund oder Karten können so angebracht werden. Für Kleidungsstücke, die nicht geknittert werden sollten, wird ein mitgelieferter Haken hinter das Seil geklemmt. Am Haken kann nun über den Aufhänger Kleidung angehängt werden. Absoluter Clou ist, dass durch den Eingriff unserer Beschäftigten immer ein anderes Design entsteht und der Kunde immer ein Unikat erwirbt und sein Eigen nennt und zwar trotz einer Serienfertigung des Grundkörpers.




Nachhaltigkeit: Die soziale und ökonomische Nachhaltigkeit wird durch die Herstellung des Designproduktes, durch Förderung von Menschen mit Handicap - durch Bildung und Stärkung sozialer und fachlicher Werte und durch die Teilhabe am Arbeitsleben - durch Inklusion und Akzeptanz -, erreicht. Das Thema "Arbeit" spielt in der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Arbeit ermöglicht durch ein Erwerbseinkommen materielle und soziale Teilhabe. Auch das Wissen an einem Designprodukt zu arbeiten, steigert die personale Kompetenz. Förderschwerpunkte sind die Arbeitsplanung, Problemlösungsstrategien sowie die Ausdauer und Konzentration der Menschen mit Handicap. Wir ermöglichen Menschen mit Handicap ein gefragtes und hochwertiges Produkt herzustellen und sind dadurch auf dem Markt konkurrenzfähig.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: LEIPZIG WERKSTÄTTEN / Ronald Mettke & Thaddäus Ulbrich GbR
Eingereicht durch: Ronald Mettke
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Hocker/Beistelltisch "3Fach"

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-03-01
Hocker/Beistelltisch „3Fach“
Eiche massiv, Wollfilz, 37,5 cm (B) x 37,5 cm (T) x 46,0 cm (H)
(auch als Variante: 29,5 cm x 29,5 cm x 46,0 cm)

Form und Funktion

Der Hocker/Beistelltisch aus massiver Eiche besteht aus drei übereinander gestapelten, identischen Kästen. Ausgehend vom Quadrat als Grundfläche, wurde mit der formalen Reduktion auf einen sich wiederholenden, geometrischen Körper (Quader) ein kompaktes Sitzmöbel kreiert, dessen turmartiger Aufbau durch vertikal gliedernde Schattenfugen, welche die einzelnen Kästen optisch voneinander trennen, betont wird. Die Konzentration auf das Wesentliche und der konsequente Verzicht auf dekoratives Beiwerk lenken den Fokus auf die Oberfläche, deren Schönheit sich aus dem natürlichen Material generiert – wobei durch die Verwendung EINES Brettes pro Etage eine umlaufende Maserung erreicht wird, welche durch feines Schleifen und mehrmaliges Ölen zur Entfaltung kommt. Ein einseitig mit einem 1 cm starken, hochwertigen Wollfilz beschichteter Deckel bildet die Sitzfläche des für CDs, Ladekabel oder andere Utensilien Stauraum bietenden Hockers, der – so bald man den Deckel wendet – alternativ als Beistelltisch genutzt werden kann.

Nachhaltigkeit: Das Möbel wird als Kleinserie im eigenen Betrieb in Leipzig hergestellt. Es besteht ausschließlich aus Massivholz, dem nötigen D3-Holzleim und schadstofffreiem, veganen Öl. In sorgfältiger Handarbeit bedienen wir uns bewährter Techniken: Wir sägen, hobeln, polieren oder verbinden nach traditionell überlieferten Methoden (z.B. Verwendung von Flachdübeln zur Verstärkung der auf Gehrung gearbeiteten Eckverbindungen) und erreichen somit qualitative Unterschiede zum industriell gefertigten Massenprodukt. Durch die anspruchsvolle Materialauswahl und Verarbeitung können wir hohe Stabilität und lange Lebensdauer garantieren, die aufgrund der Möglichkeit, bei Beschädigungen Reparaturen vornehmen zu können, noch verstärkt wird. Das sachliche Design verleiht ihm eine zeitlos ästhetische Erscheinung.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Jens Eberlein
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Seifenschale aus Buchenholz

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-04-02
Die Seifenablage hat ein funktionales, einfaches und doch ansprechendes Design. Gerade Linien in Verbindung mit abgerundeten Ecken und Kanten unterstreichen den Naturwerkstoff Holz. Die Oberfläche ist mit naturbelassenem Leinöl imprägniert.

Nachhaltigkeit: Durch die Verwendung von einheimischem Buchenholz und kaltgepresstem Leinöl fällt die Ökobilanz des Produktes positiv aus. Da die Seifenschale für Stückseifen gedacht ist, wird der Kunde auf die Verwendung von ebensolcher Seife aufmerksam und wird diese auch entsprechend anwenden.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Sophie Reichelt und Sylvia Heinle
Eingereicht durch: Sophie Reichelt
Team-Mitglieder: Sylvia Heinle
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
EXHIBITION KIT (Ausstellungsmöbel für Kommunikation)

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-01-30
Das EXHIBITION KIT ist ein leicht auf- und abbaubares Möbelset, welches für Museums– und Ausstellungszwecke entwickelt wurde. Es ermöglicht das Präsentieren von Objekten, Bildern und die Aufnahme von Text in verschiedenen Höhen und kann ganz präzise auf verschiedenste thematische Anforderungen reagieren. So kann das Möbel Tisch und zugleich Regal sein. Das Möbel kann durch ein Überlappen der horizontalen Flächen vielfältigste Grundrisse bespielen und kleine und große Räume füllen. Durch die Aufnahme großer Bilder und Überschriften entfaltet es eine Fernwirkung, und behauptet sich im Raum. Zahlreiche Specials ergänzen das Grundsystem und machen die jeweilige Ausstellung unverwechselbar. So gibt es zum Beispiel Hängevitrinen für kleine Objekte mit kurzem Betrachtungsabstand oder auskragende Platten für Großexponate in niedriger Höhe. Das System ist für leichten, platzsparenden Transport optimiert um ein Wandern der Ausstellung zu ermöglichen. Alles ist vorproduziert und muss am jeweiligen Ausstellungsort nur noch zusammen gesteckt werden.
Erwähnenswert ist, dass Fotos und Textflächen in vorgegebenen Fräsungen in der Tischplatte stecken. Das verhindert deren Beschädigung beim Transport, ermöglicht ein schnelles Positionieren beim Aufbau und ist attraktiv anzusehen, da die Fotos aus der Platte auskragen und sich dem Betrachter zuwenden. Das System ist preiswert, dass auch Institutionen, Vereine oder Schulen mit geringem Budget davon Gebrauch machen können.


Nachhaltigkeit: So wenig Material wie nur möglich, war die selbstgestellte Entwurfsaufgabe für das Ausstellungssystem. Bei kleinstmöglichem Materialeinsatz präsentiert das mobile Möbel schützenswerte Exponate. Die schmalen Profile des keilgezinkten Leimholzes sind so dimensioniert, dass sie die Stabilität an ein Objekt im öffentlichen Raum gewährleisten. Der nachhaltige Holzwerkstoff sieht nach vielen Aufbauten und auch mit Abnutzungsspuren lange gut aus. Die Elemente können ohne schweres Heben von einer Person aufgestellt werden. Das System ist platzsparend beim Einlagern und passt in einen Transporter bis 3,5 t. Das Produkt wird von einem Leipziger Unternehmen hergestellt. Das System kann immer wieder neu mit anderen Inhalten bestückt werden. Bei Erweiterung können Teile einfach nachgebaut werden.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: estorvin
Eingereicht durch: Eszter Dr. Csepe-Bannert
Team: Team estorvin
Team-Mitglieder: Andreas Trommler/Eszter Bannert (Designerteam), ET Bluechip Eisleben (Hersteller), Christoph Bannert (Fotograf)
Bewerbung als: Auftraggeber
in der Kategorie: Design im Handwerk
Round Bag Classic

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 13.09.2020
Basierend auf geometrischen Grundformen, dem Kreis und dem Rechteck, entwickelte das Designerteam eine schlichte, handhabbare, elegante Tasche. Die Tasche wird durch den Henkel am Handgelenk getragen. Jedoch bietet die Tasche durch das Einklappen des Henkels nach hinten die Möglichkeit, als Clutch („Unterarmtasche“) in der Hand getragen zu werden. Somit geht die Tasche auf unterschiedliche Tragbedürfnisse der Kunden ein.

Die runde Form der Tasche folgt der Grundidee der Unendlichkeit, welche sich im Gesamtkonzept der Tasche widerspiegelt. Das heißt, dass aus einer Grundform durch die große Variabilität an Farbe, Material und Gestaltungsmöglichkeiten für jeden Anlass (Bsp. für Hochzeit, Abendveranstaltung, Strandparty oder als modisches Accessoir) die passende Tasche hergestellt werden kann.

Das Konzept der Tasche basiert auf einem Modulsystem und alles im System ordnet sich der einfachen Form des Designs unter. Neben den funktionalen Elementen wie der Schließe mit Magnetverschluss und dem Scharnier aus Leder an der Unterseite - welches dem Design entsprechend schlicht und funktional ist - bedient sich die Tasche auch gestalterischen Elementen. Einerseits lässt die Präsentationsfläche der Tasche in Kreisform mannigfaltige Gestaltungen, wie z.B. Bestickung, Steinbesatz, Besatz durch Seidenblumen, etc. zu. Anderseits lässt sich das Modul an der Schließe austauschen, wodurch sie wandelbar und immer dem Anlass entsprechend mit/aus der Urform der Tasche gestaltet werden kann.

Nachhaltigkeit: -Sächsisches Design (Leipzig),(über)regionale Produktion (Eisleben), Stickerei (Ellefeld) und Seidenblumenmanufaktur (Sebnitz)
-finanzielles Risiko minimal wegen der schnellen Reaktion auf die Marktsituation (modische Trends, Zeitgeist, etc.)
-keine Massenproduktion, keine Lagerhaltung von fertigen Produkten, sondern nur von den Grundmodulen (Rahmen, Deckel, Henkel, Schnalle)
-Angemessene Entlohnung der an der Entwicklung, Design und Produktion beteiligten Akteure
-Pflege des traditionellen Handwerks und des kulturellen Erbes (Stickerei, Schmucktechnik,Täschnerei, Blumenmanufaktur)
-Obermaterial Leder zertifiziert (Blauer Engel,USDA)
-Verpackung/Karton, Papier aus Recyclingmaterial
-Rationalität Zuschnitt Leder–Kleinteile (z.B. Schließe, Scharnier) aus dem Rest des Kreises/der Rechtecke

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Schreiber Innenausbau GmbH
Eingereicht durch: Bernd Schreiber
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
QuickModul

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018
Minimales Design für maximale Wirkung.
Das Unternehmen Schreiber Innenausbau hat sich auf die hochwertige Ausstattung von Museen und Ausstellungsräumen spezialisiert. In den vergangenen Jahren hat das mittelständische Unternehmen mit eigener Glaserei, Schlosserei und Tischlerei in die Entwicklung innovativer Ausstellungsvitrinen investiert. Das Ergebnis: das Schreiber QuickModul – ein modulares Glasvitrinenkonzept nach Maß, das in Form und Funktion den spezifischen Anforderungen des Museums- und Ausstellungsausbaus gerecht wird.
Basis der QuickModul Produktlinie ist ein auf 10 Millimeter reduziertes Aluminiumprofil, in das Glasscheiben flächenbündig verklebt werden. Die Profile werden nur in der Waagerechten miteinander verschraubt. In der Senkrechten stoßen die Glasscheiben profillos in Gehrung aufeinander.
Durch den reduzierten Einsatz von Trägerprofilen an Decke und Boden entsteht eine sichere Glaskabine, bei der rundum kein Rahmen oder Profil den Blick auf das Ausstellungsstück stört. Das zeitlos klassische, extrem zurückgenommene Design rückt das Exponat und seine Inszenierung in den Fokus des Betrachters. Nichts lenkt mehr vom Wesentlichen ab.
Weitere Vorteile: Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Installation in extrem niedrigen Räumen oder Nischen mit geringer Einbauhöhe. Die Vitrine kann demontiert, platzsparend eingelagert und problemlos wiederverwendet werden. Es können auch nachträglich Module für Licht- oder Klimaregulierung integriert werden.

Nachhaltigkeit: In den vergangenen Jahren hat die Schreiber Innenausbau GmbH in die Entwicklung innovativer Ausstellungsvitrinen investiert und nutzt dabei die eigene Glaserei, Schlosserei und Tischlerei. Der modulare Aufbau der QuickModul Ausstellungsvitrinen ermöglicht eine einfache Installation in extrem niedrigen Räumen oder Nischen mit geringer Einbauhöhe. Für eine ästhetische, emotionale und nachhaltig wirksame Inszenierung der Exponate.
Im Anschluss an eine Ausstellung kann die Vitrine einfach demontiert, platzsparend eingelagert und problemlos wiederverwendet werden. Die Wiederverwendbarkeit und vielfältige Einsatzmöglichkeiten reduzieren dabei langfristig Aufwand und Kosten.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: odem Guitars
Eingereicht durch: Tim Walter
Team-Mitglieder: Roy Fankhänel, GItarrenbaumeister
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
innovatives Design einer Headless-Gitarre

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-12-24
Das hier gezeigte Modell „Gignera“ wurde als Headlesskonstruktion ausgeführt. Die Gitarre besitzt also keinen klassischen Kopf, mit Stimmmechaniken, sondern besitzt in die Brücken integrierte Stimmer am Korpus. Dies reduziert das Gewicht und gibt der Gitarre eine ultimative Balance. Die fließenden Linien und sanften Kurven geben der Gitarre ein elegantes Aussehen, zitieren klassische Formen und führen sie dabei in einen neuen Kontext. Der Ausschnitt an der unteren rechten Seite ermöglicht es dem Spieler die klassische Spielposition zu nutzen. Kennzeichen des Designs ist auch der tief ausgesparte rechte Cutaway, der einen bequemen Zugang bis zum 24. Bund des Griffbrettes ermöglicht, um so volle zwei Oktaven spielen zu können.
Der Name „Gignera“ kann interpretiert werden mit „geboren werden“. Denn zum einen ist das Design eine Adaption unseres Designs Levora und wurde gewissenmaßen aus dieser geboren. Zum anderen erinnern die runden Linien, sowie die Griffmulde für die Stimmmechaniken an weibliche Formen. Als bei der Fertigung der gezeigten Gitarre (die Nr. 1) ein kleiner runder Ast in der Griffmulde zum Vorschein kam, war dies für das Namenskonzept die Bestätigung. So soll das Modell dem oder der Musizierenden nicht nur eine Muse für neue Musik sein, sondern auch den Gedanken betonen, dass jedes Leben, wie jede neu erkannte Melodie, ein Geschenk und somit unglaublich wertvoll ist.

Nachhaltigkeit: Die Industrialisierung des Musikinstrumentenbaus hat es zwar ermöglicht, Instrumente zum Niedrigpreis anzubieten. Die Folgekosten, wie Umweltschäden durch unregulierte Produktion und Abfallwirtschaft sowie eine Wegwerfmentalität bei Instrumenten sind jedoch dort nicht eingepreist. Das einseitige Streben nach oberflächlicher Kosteneffizienz durch Massenproduktion führt zu einem verschwenderischen Umgang mit Ressourcen und Energie. Die handwerkliche Produktion einer Manufaktur kann dagegen anderen Ansätzen folgen, wie etwa nationale/regionale Kreislaufwirtschaft, Umweltschonung durch gezieltere Nutzung von lokalen Ressourcen im Bereich Holz und Bewusstwerdung von Wert und Qualität, Transparenz in den eigenen Produktionsprozessen und Verbundenheit zu dem in Handarbeit gefertigtem Produkt.

Publikumspreis

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Eingereicht durch: Sven Schwalm
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
stapelhocker stapeltisch kombination

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Die Aufgabenstellung war die Entwicklung von stapelbaren Hockern und Tischen für den Freisitz eines kleinen Gastronomischen Betriebs.
Diese mußten robust, wetterbeständig, gut zu transportieren und gastronomiekonform sein.

Nachhaltigkeit: Generell beziehe ich mein Holz meist von Forstwirten bzw. Kleinsägewerken aus der Region.

In diesem Fall mußte ich aufgrund der Anforderungen auf Schichtstoffplatten zurückgreifen, wobei ich auf FSC-Zertifizierung achte.

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Körperschaft/Firma: Meisterwerkstatt für Gitarrenbau
Eingereicht durch: Jost von Huene
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
The Ellipse Travel Guitar

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Die "Ellipse Travel" ist eine professionelle Bühnen- und Studiogitarre deren abnehmbarer Hals den Transport als Handgepäck im Flugzeug ermöglicht.

Immer wieder stehen international konzertertierende Künstler vor dem Problem, dass Fluggesellschaften sich weigern, Ihre Instrumente im Handgepäck mitzunehmen. Auch in sehr stabilen Flightcases kommt es in den Laderäumen immer wieder zu schweren Schäden an Instrumenten. Oft muss der Musiker heute einen extra Sitz buchen um sein Instrument sicher zu transportieren.

Die Entwicklung der Ellipse Travel hat hier ihren Ausgangspunkt. Bisher sind auf dem Markt nur Reisegitarren mit kleinem Korpus für Urlaub, Strand usw. erhältlich - ein professionelles Instrument in voller Größe sucht man bisher noch vergebens. Die Ellipse Travel soll diese Lücke schließen.

In Zusammenarbeit mit einem sächsischen Kofferhersteller wird derzeit ein passendes Case entwickelt, um Hals und Korpus sicher und kompakt unter zu bringen.

Nachhaltigkeit: Die Ellipse Travel ist durch ihre Langlebigkeit nachhaltig konzipiert. Sie kann einen Musiker seine ganze Karriere lang begleiten. Die Instrumente werden komplett in Handarbeit in Dresden gefertigt, mechanische Bauteile stammen aus deutscher Produktion. Die verwendeten Hölzer sind zertifiziert aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Besonders hervor zu heben ist, dass fast alle Bauteile auch aus einheimischen Holzarten angeboten werden. Durch eine Zusammenarbeit mit lokalen Baumpflegern in der Region werden insbesondere Bäume zu Tonholz verarbeitet, die aufgrund von äußeren Einflüssen wie Schädlingsbefall, Bautätigkeit usw. gefällt werden mussten.


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Körperschaft/Firma: CZERNY Taschen
Eingereicht durch: Ulrich Czerny
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Entwurf einer innovativen Geldbörse

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-01-31
Die Geldbörse : Vario +

Kleine, alltagstaugliche Geldbörse mit einem innovativen Kartenfach.
Seit fünf Jahren beschäftige ich mich intensiv mit diesem Thema. Mein Ziel war es, eine neue Börse auszuarbeiten, die klein, variabel, praktisch und gleichzeitig besonders haltbar ist. Die wichtigsten Punkte sind:

- Das Kartenfach:
Der Steckplatz für die Karten ist so variabel konstruiert, dass sich von 1 bis 15 Karten problemlos übereinander transportieren lassen. Durch das große Sicht-Fenster im Kartenfach lassen sich die Karten einzeln nach vorne schieben und leicht entnehmen.
Die Spannung für das Fach wird durch ein wechselbares Haargummi erreicht.
Das Haargummi ist ein Normteil und lässt sich in jedem Drogeriemarkt nachkaufen.
Beigelegt eine RFID-Ausleseschutzkarte.

- Die Größe: Die zugeklappte Börse hat nur 75 x 94 mm. Die Stärke variiert, je nach Anzahl der Karten.

- Das Münzfach: bei geöffnetem Münzfach sieht man auf die flach liegenden Geldstücke. Diese traditionelle Art des Münzfaches nennt sich Wiener Schachtel.

- Das Scheinfach: Die Geldscheine lassen sich trotz der geringen Maße der Böse leicht einschieben.

- Die Haltbarkeit: An der Außenseite der Vario + sind keine Nähte. Das Leder ist so gearbeitet, dass die Nähte geschützt gegen Abrieb auf der Innenseite der Börse liegen. Die Vario + ist ohne Nähmaschine komplett von Hand genäht.

Bei der Vario + findet variable Alltagstauglichkeit und größte Haltbarkeit
mit der Leidenschaft für Handwerk und Leder zusammen.

Nachhaltigkeit: Ökonomische Nachhaltigkeit: Wir sind in einer sehr traditionellen handwerklichen Nische tätig. Das Handwerk der Feinsattlerei ist nahezu ausgestorben. In Verbindung mit guter Gestaltung haben wir ein sicheres, zufriedenes Auskommen.

Ökologische Nachhaltigkeit: Wir verwenden vegetabil gegerbtes Rindleder. Das Leder ist traditionell pflanzlich gegerbt und die Rohhaut ist Nebenprodukt von Milch- und Fleischwirtschaft.

Soziale Nachhaltigkeit: Wir sind zu viert bei mir in der Werkstatt. Ich bilde meine drei Lehrlinge (w,w,m) aus mit dem Ziel alle zu übernehmen. Grundsätzlich erhoffe ich mir aus der Gruppe der Mitarbeiter*innen meine Nachfolge finden zu können. Wir arbeiten rein handwerklich. Die Arbeit ist konzentriert, sehr akkurat und natürlich ohne Akkord.

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Körperschaft/Firma: thezimmer
Eingereicht durch: Michael Grzesiak
Team-Mitglieder: Christoph Ruckhäberle / Künstler
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
Linolbodengestaltung

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018 06 04
Der Linoleumboden besteht aus begehbaren Bildern in drei übereinander liegenden Fluren. Wir kennen Hüpfspiele auf mit Kreide gezeichneten Geometrien. Oder wir spielen beim Gehen, Fugen zu betreten oder zu meiden. Der Gestaltung liegen abstrakte Formen und geometrische Figuren zugrunde, mit einem Maßstabsbezug zum menschlichen Körper und dessen Schrittmaß.

Die 500 qm große Bodengestaltung lädt Nutzer und Besucher gleichermaßen zum Betrachten, zu Spiel und Interaktion ein. Erlebnis und Neugier sind Momente des Spielens. Bewegung und Spiel sind Voraussetzung für unser Denken, Lernen und Forschen und Dünger für die Entwicklung unseres Gehirns. Damit verbindet das Bodenornament die Geschichte des Ortes in Leipzig mit ihrem Fokus auf Körper und Sport mit der heutigen Nutzung des Gebäudes als Bildungswissenschaftliches Zentrum.

Die Entstehung der Gestaltung und ihr Zuschnitt auf den Ort zeichnet sich durch eine besondere, enge konzeptuelle Zusammenarbeit zwischen dem Künstler Christoph Ruckhäberle und dem Gestalter und Produzenten Michael Grzesiak aus. Die Realisierung wurde nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, allen voran Hersteller, Verarbeiter und Verleger möglich. Kommunikation und Vernetzung spielten dabei eine Schlüsselrolle für das Gelingen des Projekts.

Nachhaltigkeit: Ziel war eine zeitgemäße Gestaltung aus einem nachhaltigen Material in Verbindung mit hochtechnisierter Verarbeitung/ Wasserstrahlschnitt und lokalem Handwerk zu realisieren.

Zeitgemäße Gestaltungen und das aufkommende Bewußstsein für Klimawandel und »Gesundes Bauen« können dem Linoleum eine neue Perspektive geben und den Produktionsstandort in Deutschland sichern. Linoleum ist Cradle-to-Cradle fähig, zu 100% natürlich, nichttoxisch und baubiologisch positiv, zu 80% nachwachsend und regional anbaubar, recyclingfähig und kompostierbar.

Eine gute Einpassung der Gestaltung an den Kontext und eine intensive Kommunikation mit allen Beteiligten schafft eine große Projektzufriedenheit und Langlebigkeit: mit doppelter Lebensdauer halbieren sich Ressourcenaufwendung und Investitionen.

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Körperschaft/Firma: Unarten Manufaktur UG (haftungsbeschränkt)
Eingereicht durch: Katy Ullrich
Team-Mitglieder: Jana Endisch
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Weihnachtspyramide Hai-Goo

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-08-01
Wir sind eine kleine sächsische Manufaktur in Niederfrohna, am Rande des Erzgebirges. Mit sehr viel Herz und Leidenschaft fertigen wir unsere Pyramide „Hai-Goo“. Wir glauben, dass die erzgebirgische Weihnachtstradition etwas ganz Besonderes ist und möchten sie gern mit unseren Entwürfen fortführen. Handarbeit in minimalistischem Design, kombiniert mit Nachhaltigkeit sind dabei unser Markenzeichen.

Das Einzigartige unseres "Hai-Goo" ist nicht nur seine geradlinige Optik sondern auch der Materialmix. Neben den klassischen Werkstoffen wie Holz und Edelstahl kommt hier Beton zum Einsatz. Diese Kombination wirkt im Schein der Kerzen besonders interessant und außergewöhnlich. Unverwechselbar wird "Hai-Goo" aber erst durch sein lebendiges Flügelrad, das aus verschiedenen aufgearbeiteten Furnieren hergestellt wird. Hierfür verwenden wir Reste ortsansässiger Tischlereien. Somit wird jedes einzelne Flügelrad, in Abhängigkeit von den verfügbaren Furnieren, ein Einzelstück.

Zusätzlich geben wir designbewussten Kunden die Möglichkeit ihre Pyramide individuell auf ihren späteren Standort abzustimmen. Dazu kann aus verschiedenen Holzarten, Betonfarben, Figuren oder Teelichthaltern frei gewählt werden. So wollen wir erreichen, dass sich jede Pyramide individuell in ihre Umgebung einfügt. Soll es etwas bunter zugehen, können einzelne Teile der Pyramiden farblich abgesetzt werden und somit passend zum Farbkonzept des Kunden gestaltet werden.

Nachhaltigkeit: Im Herstellungsprozess nutzen wir hochwertige einheimische Hölzer. Dazu kombinieren wir Furnier- und Holzreste lokaler Tischlereien, die wir recyceln. Bei der Materialbeschaffung stehen Regionalität und Qualität an oberster Stelle. So vermeiden wir unnötige Transportwege und gewährleisten eine lange Haltbarkeit der Pyramiden.

„Hai-Goo“ wird in einer stabilen Holzverpackung geliefert. Darin kann er die Zeit bis zum nächsten Weihnachtsfest bestens geschützt überdauern und so lange Freude bereiten.

Wir setzen auf eine ressourcenschonende Arbeitsweise, indem wir Müll reduzieren und Dinge so oft wie möglich wiederverwenden oder alte Dinge neuen Bestimmungen zuführen. Auf den Einsatz großer Maschinen verzichten wir zu Gunsten eines niedrigen Energie- und Platzverbrauchs und fertigen von Hand.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Tischlerei Deger GmbH
Eingereicht durch: Billy Deger
Team: miloparda
Team-Mitglieder: miloparda, Markus Rink, Karchestr. 5, 96450 Coburg
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Eco-Design

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-09-02
Die Gestaltung unserer Produkte ist auf das Wesentliche reduziert. Ziel war es, Produkte für den Wohnbereich zu entwickeln, welche lösbare Verbindungen beinhalten, um eine nahtlose Rückführung zu gewähren und dadurch ihren Einfluss auf die Umwelt verringern. Die tragende Rolle spielen die Seile bzw. Schnüre bei all unseren Verbindungsarten. So sind die Seile beispielsweise bei unseren Stehleuchten Konos und Moro für die Befestigung des Lampenschirms am Gestell verantwortlich. Desweiteren bilden die Seile an den Füßen des Gestells den Parkettschoner aus, um den direkten Kontakt zwischen Holz und Boden zu vermeiden und keine weiteren Bauteile zu benötigen. Diese Verbindungsarten und neuartigen Anwendungen von Seilen sorgen für den besonderen Charakter unserer Produkte und sind eines der Alleinstellungsmerkmale der schlichten Gestaltung. Gleichzeitig werden durch diesen Gestaltungsansatz unnötige Bauteile und chemische Substanzen oder Materialien wie Schrauben oder Klebstoff vermieden und sorgen für ökologische Produkte mit einem möglichst geringen Einfluss auf unsere Umwelt. Mit dem Verzicht auf synthetische Bindemittel und Emulgatoren sind unsere Produkte 100% natürlich & schadstofffrei. Desweiteren war es spannend, die Grundphilosophie der Nahtverbindung auf ein breites Spektrum von Produkten im Wohnbereich zu adaptieren und auch Neuinterpretationen von bestehenden Produkten mit einem neuen Anwendungsbereich zu entwickeln wie z.B. KUÒNIA -Die Schwebetagere

Nachhaltigkeit: Die Herstellung unserer Produkte erfolgt ausschließlich in kleinen deutschen Handwerksbetrieben. So können wir dafür sorgen, dass unsere Produkte immer in bester Qualität und mit möglichst kurzen Transportwegen zu unseren Kunden kommen. Alle eingesetzten Materialien beziehen wir ausschließlich aus Deutschland und Europa.

Zur Nachbehandlung unserer Hölzer verwenden wir Bienenwachs-Balsam ohne synthetische Bindemittel und Emulgatoren. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der harmonischen Verbindung von Ökologie und Design. Für unsere Produkte verwenden wir ausschließlich lösbare Verbindungen um eine nahtlose Rückführung aller verwendeten Komponenten zu gewährleisten.

Wir möchten mit unseren Produkten einen Beitrag zu einer bewussteren und nachhaltigeren Gesellschaft leisten.

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Körperschaft/Firma: Elementaris by Pfefferkorn
Eingereicht durch: Beate Pfefferkorn
Team-Mitglieder: Ingolf Janich, Betalumen GmbH
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Tutu-Lampen

Die Designleistung ist ein: Prototyp
Die Röcke der Primaballerinas sind Namensgeber der Tutu-Lampenkollektion. Sie wirken ebenso luftig leicht und beschwingt, sind zart und robust zugleich. Transluzentes Porzellan trifft auf schmeichelndes Holz, geschwungene Linie auf gradliniges Design.

Die Schirmchen sind aus Porzellan gegossen, von weiß und transluzent, wenn das Licht von angenehmer Wärme hindurch gelassen wird, bis zu vollmundigen, dunklen Tönen, die den Lichtstrahl gezielt auf einen Punkt lenken, sind den Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt.

Die Farbigkeit liegt nicht auf der Wandung auf, sondern wird schon vor dem Gießprozess dem Material beigemengt, somit wird eine Veränderung durch UV-Einstrahlung oder Abrieb verhindert.

Alle Schirme werden von Hand gegossen und nachgearbeitet, so dass minimale Varianzen in der Form entstehen, die jedem Stück einen individuellen Charakter geben.

Das Material der Baldachine, ein oft vernachlässigter Part in der Lampengestaltung, ist Holz. Natürlich gewachsen, hat jedes Stück eine einzigartige Maserung, die durch die schlichte, gedrechselte Form hervorragend zur Geltung kommt.

Innovativ ist die einfache Montage der Lampen. Eine Metallplatte wird in, zuvor mittels einer Schablone angebrachte Schrauben gesetzt, festgedreht und somit an der Decke befestigt. Danach kann die Elektrik angeschlossen werden, ohne dass schon die gesamte Lampe in einer Hand gehalten werden muss. Zum Schluss werden alle übrigen Elemente nur noch durch die eingearbeiteten Magnete „angeklickt“.

Nachhaltigkeit: Jedes Stück wird von Hand in Deutschland gearbeitet, dabei spielen traditionelle Fertigungsschritte eine große Rolle.

Die Produktion in kleinen Manufakturen stärkt regionale Lieferketten.
Hier wird mit lokalen Produkten gearbeitet. Häufig wird von den Kunsthandwerkern auch gerade Grundmaterial geschätzt, welches in industriellen Produktionsorten aussortiert würde. So werden z.B. leichte Farbveränderungen durch Pilze im Holz als Bereicherung wahrgenommen.
Diese kleinen Unregelmäßigkeiten in Material und Form lassen jedes Stück zu einem Unikat werden und bieten gerade deshalb einen unverwechselbaren Mehrwert, denn in unserer hoch technologisierten Welt, die in der maschinelle Perfektion zur Norm geworden ist, sehnen wir uns nach Ursprünglichkeit, nach Individualität und Unverwechselbarkeit.

Publikumspreis

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Körperschaft/Firma: Tischlerei Loschke GmbH
Eingereicht durch: Tobias Loschke
Team: Team der Tischlerei Loschke GmbH Oppach
Team-Mitglieder: Architekt Sebastian Thaut
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Spiegelpolierter Empfangstresen

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-09-03
Wir bewerben uns in der Rolle des Produzenten. Allerdings wäre unsere Leistung nicht möglich gewesen ohne die Vorarbeit an Idee und gestalterischer Vielfalt des Architekten Sebastian Thaut. Das Endprodukt ist in Zusammenarbeit und Abstimmung mit ihm entstanden. Diese Tatsache wollen wir keinesfalls unerwähnt lassen.

Der Tresen als Empfangsmöbel wirkt in Form und Material schlicht und elegant. Sockel und Korpus gehen scheinbar fließend ineinander über und spiegeln vollständig den Raum wider. Der Empfangsbereich wird optisch klar erweitert und schafft Platz für Begegnungen. Die Atmosphäre wird durch das Wechselspiel von rustikalem Fachwerk und natur-schönem Holz mit spiegelpolierten Akzenten aufgelockert. Dieser Kontrast findet sich auch im Möbel selbst wider. Die Außenhülle aus gebogenem, spiegelpoliertem Edelstahl schafft Reduzierung und Klarheit. Warmes Eichenholzfurnier belegt handwerkliche Raffinesse und authentische Haptik im Möbelinneren.

Nachhaltigkeit: In unserer Planung und Produktion legen wir Wert auf natürliche und authentische Materialien. Die verwendete Eiche als Naturwerkstoff spiegelt wortwörtlich einen Kontrast zum polierten Edelstahl. Doch der Schein trügt, denn das komplette Produkt wurde ohne Einsatz von zusätzlichen Kunstsoffen und Verbundmaterialien gefertigt. In nachhaltigem Produzieren spielt auch die ökologische Nutzung eines Produktes eine entscheidende Rolle. So ist beispielhaft zu erwähnen, dass die Endoberflächen wartungsfrei beschichtet sind.

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Körperschaft/Firma: CZERNY Taschen
Eingereicht durch: Ulrich Czerny
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Célé, Taschenentwurf für Damen

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-02-01
Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit Taschen und dem Entwurf komplexer Formen.
Ornament und Dekor gab es bis dato bei mir nicht.
Im Jahr vor dem Entwurf der Célé habe ich intensiv mit Reliefarbeiten aus Leder beschäftigt.
Bei der Célé habe ich den Taschenkörper passend zum Relief und das Relief passend zum Taschenkorpus entworfen.
Der Deckel ist aus vier Lagen Leder aufgebaut.
Die Célé hat eine Reissverschluss- und eine geknöpfte Innentasche und unter diesen Innentaschen ein kleine abgedeckte Innentasche als Geheimfach. Auch das Innenleben der Tasche ist in Leder gearbeitet.
Die Maße: 31 x 18,5 x 12 cm

Nachhaltigkeit: Ökonomische Nachhaltigkeit: Wir sind in einer sehr traditionellen handwerklichen Nische tätig. Das Handwerk der Feinsattlerei ist nahezu ausgestorben. In Verbindung mit guter Gestaltung haben wir ein sicheres zufriedenes Auskommen.

Ökologische Nachhaltigkeit: Wir verwenden vegetabil gegerbtes Rindleder. Das Leder ist traditionell pflanzlich gegerbt und die Rohhaut ist Nebenprodukt von Milch- und Fleischwirtschaft.

Soziale Nachhaltigkeit: Wir sind zu viert bei mir in der Werkstatt. Ich bilde meine drei Lehrlinge (w,w,m) aus mit dem Ziel alle zu übernehmen. Grundsätzlich erhoffe ich mir aus der Gruppe der Mitarbeiter*innen meine Nachfolge finden zu können. Wir arbeiten überwiegend rein handwerklich. Die Arbeit ist konzentriert, sehr akkurat und natürlich ohne Akkord.

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Körperschaft/Firma: Dr. Sternkopf media group
Eingereicht durch: Sylva-Michèle Sternkopf
Team-Mitglieder: Gundolf Berger, Geschäftsführer Erzgebirgische Holzkunst Gahlenz GmbH
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
Musikalisches Sextett - Engel der Kollektion Sternkopf - Mini

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2017-03-07
Die Engel der Kollektion Sternkopf aus Gahlenz repräsentieren das Bild der modernen Frau: selbstbewusst, sinnlich, fokussiert auf das Wesentliche. Mit ihren minimalistischen Formen und der reduzierten Linienführung verkörpern sie die Leitlinien des modernen Designs und führen die jahrhundertealte Tradition der Erzgebirgischen Volkskunst® in das 21. Jahrhundert.

Die Engel sind aus feinen Naturhölzern gefertigt: Amaranth, Makassar, Bergahorn und Robinie. So entstehen unterschiedliche Farbakzente, die das Arrangement auf natürliche Weise bereichern. Durch die lasierende Oberflächenbehandlung bleibt die edle Maserung des Holzes erhalten und verleiht jedem Engel seinen individuellen Charakter.

Die Musik-Kollektion der Sternkopf-Engel präsentiert sich in der Mini-Version (ca. 8 cm hoch) auf innovativen Magnetsockeln. Durch die unterschiedlichen Sockelhöhen eröffnen sich vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. Die fein verschliffene Oberfläche schafft eine angenehme Optik und Haptik. Ein kräftiger Magnet im Inneren des Sockels und an der Unterseite des Engels sorgt dafür, dass der Engel darauf festen Halt und sicheren Stand findet. Dank der Rhombus-Form lassen sich die Sockel zu verschiedensten Varianten arrangieren: aneinandergereiht, in mehreren Ebenen oder in einer langen Reihe. Am Ende dieser Serie wird es sechs Engel mit Instrument auf rhombenförmigem Sockel geben, die zusammen eine Sternform bilden – passend zu den Sternkopf-Engeln.

Nachhaltigkeit: Die Fertigung erfolgt zu 100 Prozent in einer sächsischen Traditionsmanufaktur. Der Anteil der Handarbeit ist überdurchschnittlich hoch. Regionale Lieferketten und ein hochwertiger Vertrieb über den deutschlandweiten Fachhandel bürgen für Qualität und Langlebigkeit der Produkte.

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Körperschaft/Firma: WOMBLU
Eingereicht durch: Katja Fietz
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
Modekollektion INDIGO

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2017-10-01
“INDIGO” ist eine Modekollektion, deren besonderes Merkmal die Verwendung von handgemachtem Blaudruck ist. Alle in der Kollektion verwendeten Blaudruckstoffe fertige ich persönlich von Hand in traditioneller Drucktechnik. Dies führe ich in einer der ältesten deutschen Blaudruck‐Manufakturen in Pulsnitz durch.

Ich verwende fast ausschließlich Naturmaterialien. Ergänzend zum Blaudruck (gedruckt auf Baumwolle) verwende ich in meiner Kollektion vor allem Hanf und Leinen, erweitert durch Schurwolle, Seide und Viskose.

In meiner Kollektion habe ich mich mit Blaudruck in Europa und Japan beschäftigt. Ich habe die jahrhundertealte Tradition in beiden Regionen zum Anlass genommen, eine zeitlose, moderne Modekollektion zu schaffen.

Aus der Tradition Europas stammen die wundervollen Muster. Aus der japanischen Tradition, die die Kollektion kennzeichnenden Designelemente, wie Mehrlagigkeit, überschnittene Schultern, verschiedene Falten und Wicklungen und die gerade Form.
Die Kollektion besteht aus 11 Outfits für Damen und Herren. Insgesamt 20 Teile zeigen eine Vielfalt von Mantel und Jacke über verschiedene Hosen, Oberteile und Kleider und wird ständig erweitert. In den meisten Kleidungsstücken ist Blaudruck ein wichtiger Bestandteil.

Es ist mein Anliegen, diese wunderbare, textile Technik wieder bekannter zu machen, zu zeigen, dass der traditionelle Blaudruck für weit mehr stehen kann als Tracht und Heimtextilien und wie wunderbar und modern Kleidung aus Blaudruck sein kann.

Nachhaltigkeit: Die Wertschöpfungskette liegt in meiner Hand (Designidee, Schnittentwicklung, Drucken/Färben, Nähen). Der festgelegte Preis bildet meinen Herstellungsaufwand komplett ab.

Ich achte auf hochwertige und möglichst regionale/europäische Stoffe. Ich beziehe Zubehör aus Deutschland, Leinen aus Österreich, Hanf aus Belgien und Schurwolle aus Schottland (Harris-Tweed).

Ich verwende fast ausschließlich Naturtextilien. Die Indigo-Färbeküpe ist 20 Jahre verwendbar und wird bedarfsgerecht aufgefüllt. Schnittreste werden von mir aufgehoben und in zukünftige Designs integriert. Der Gesamt-Verschnitt liegt deutlich unter dem der Industrie. Ich habe Anteil am Erfahrungstransfer zwischen Blaudruckern. Mit meinen neuen Ideen unterstütze ich ein altes Handwerk (Traditionspflege) und Weltkulturerbe.

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Körperschaft/Firma: Ulrike Sandner - Produktdesign
Eingereicht durch: Ulrike Sandner
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
Es darf gekreiselt werden - verschiedene Kreisel aus Porzellan.

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2018-05-01
Es darf gekreiselt werden - verschiedene Kreisel aus Porzellan.

Der Duftkreisel
In die Duftkreisel werden getrocknete Kräuter oder Pflanzenteile, wie Lavendel, Vanille oder Rosenblätter, zusammen mit kleinen unglasierten Porzellankugeln eingefüllt. Das Kreiseln erzeugt Reibung, welche dann die Duftstoffe freisetzt. Durch das Lochmuster im Kreiselkörper können diese nach außen dringen und den Raum dezent erfüllen. Im Gegensatz zum Potpourri werden mit den Duftkreiseln die ätherischen Öle immer wieder neu freigesetzt und nach und nach bei Bedarf abgegeben.

Der Kreisel zum Aufbewahren
Die verschiedenen Porzellankreisel können zum Einem als Gefäß für kleine süße Dinge, wie Liebesperlen oder TicTacs, zum Anderen als Flakon für verschiedene Flüssigkeiten, wie ätherische Öle oder auch besondere Parfums, genutzt werden. Die Kreisel zum Aufbewahren gibt es in matt oder glasiert.

Salz-/Pfeffer-/Zuckerstreuer - Kreisel
Der Streuer-Kreisel bringt Bewegung auf den Tisch und lässt jedes Frühstücksei und jeden Kaffee noch besser schmecken.

Nachhaltigkeit: Porzellan ist ein langlebiges Produkt und dieses Material hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Das kann man bei der Produktserie "Es darf gekreiselt werden" sehen, hier werden alle Sinne angesprochen von der Haptik bis zum Geruch. Bei der Herstellung von Porzellan beachte ich ökonomische sowie ökologische Aspekte und bereite die Masse-/Glasurreste, die beim Produzieren anfallen, wieder auf.

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Körperschaft/Firma: C.G.G.Schönfeld GmbH
Eingereicht durch: Heike Schönfeld
Bewerbung als: Hersteller
in der Kategorie: Design im Handwerk
Teppichserie "dancing squares"

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2019-03-01
Die Teppichserie „dancing squares“ ist durch versetzte Anordnung rechteckiger Farbflächen geprägt. Die verschobenen Farbflächen ragen unterschiedlich in den umgebenden Raum und beziehen diesen somit ein. Das Dessin ist zurückhaltend in der Musterung und damit sehr anpassungsfähig an verschiedene Raumsituationen. Dennoch können durch Anordnung und Farbgebung der einzelnen versetzten Flächen Räume akzentuiert werden.

Form und Farbe kann entsprechend räumlichen Gegebenheiten individuell für jeden Teppich vor der Herstellung angepasst werden. Somit erhält jeder Nutzer „seinen“ Teppich.

Ursprünglich war diese Serie als Flurteppich konzipiert. Den Raum, der die Bewohner empfangen soll und welcher doch meist von Grundriss und Beleuchtung nicht sehr repräsentativ ist.

Durch die gestufte Kantenausbildung ist es möglich, in Fluren Schwenkbereiche von Türen zu berücksichtigen, Nischen o.ä. in die Raumsituation einzubeziehen und Bereiche zu betonen. Diese Teppichserie ist auch für Ecklösungen geeignet, um dort keine einzelnen Teppiche zu legen. Durch die Anfertigung in einem Stück wird eine hohe Formstabilität der Ecklösungen erreicht. Dieser Teppichentwurf kann mit verschiedenen Konfigurationen den oft schmalen Fluren Struktur verleihen, sie optisch gliedern und doch eine Einheit erreichen.

Inzwischen findet die Serie auch Einsatz im klassischen Wohnbereich. Der Teppich korrespondiert spannungsvoll mit Bodenbelag und Möblierung durch Auflockerung der klassisch geraden Teppichkante.

Nachhaltigkeit: Die Teppiche werden aus hochwertiger Schurwolle gefertigt und garantieren durch wolltypische Eigenschaften eine lange Nutzungsdauer: strapazierfähig, schwer entflammbar und durch ausgewogenen Fettgehalt schmutzabweisend.

Die Rückenfixierung besteht aus synthetischem Latex (alterungsbeständig), ist gleichzeitig Rutschschutz und für Fußbodenheizung geeignet.

Die Teppiche werden ohne Zweitrücken gefertigt, um die handwerkliche Perfektion der Verarbeitung zu zeigen und gleichzeitig den Wärmedurchlasswiderstand bei beheizten Böden zu minimieren. Sollte es zu Beschädigungen kommen, so können diese in unserer Werkstatt repariert werden.

Durch Individualisierung (Maß und Farbe) entsteht eine hohe Identifikation der Nutzer zu "Ihrem" Teppich, wodurch sich der moralische Verschleiß verringert.

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Körperschaft/Firma: ST‘ATOUR
Eingereicht durch: Stephanie Wilfert
Bewerbung als: Designer
in der Kategorie: Design im Handwerk
ASTRA – Ohrmanschette

Die Designleistung ist ein: Marktfähiges Design
Markterscheinen: 2020-08-24
ASTRA – Ohrmanschette

Eine in sich verwundene Ohrmanschette, inspiriert von den Umlaufbahnen der Planeten unserer Galaxie. Das Design erzeugt die optische Illusion von zwei einzelnen, sich überlagernden Ringen, die den Ohrblock umrahmen.

Die Manschette wird auf den Ohrblock aufgesteckt – ein Piercing ist nicht notwendig. Konzipiert ist das Modell so, dass es einen sicheren Halt bietet, dabei aber kaum spürbar ist. Vor allem durch das geringe Gewicht von ca. 4 g.

Die Ohrmanschette besteht aus unterschiedlich starken Silberdrähten. Einer ist im 4-kant-profil gearbeitet, der Andere besteht aus zwei in sich verdrehten dünneren Runddrähten. Beide Teile werden ineinander verschränkt zusammengesetzt und an zwei Punkten verlötet. Diese Punkte werden für den Tragekomfort von Hand geschliffen und verrundet. Das eingereichte Design wurde 24 karat hartvergoldet.

Alle Arbeitsschritte erfolgen in Handarbeit in unserem Leipziger Atelier.

Größe
25 x 20 mm
Drahtstärke: 2 mm
Gewicht: ca 4 g

Material
Sterling Silber, vergoldet

Nachhaltigkeit: Verwendet wird recycletes Sterling Silber. Produktion auf Bestellung. Alle Arbeitsschritte, einschließlich Galvanische Veredelung in Gelb oder Roségold erfolgen händisch und in unserem Leipziger Atelier.

Wir legen bei all unseren Produkten Wert auf die Materialrecherche und stellen die Produktion nach und nach auf recycletes Sterling Silber um. Ziel ist es bis 2023 alle Produkte aus zertifiziertem, recycltem Sterling Silber herzustellen.

Publikumspreis

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